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Heimkino

Heimkino-Lexikon

Die wichtigsten Fachbegriffe!


16:9-Umschaltung: Besondere Fähigkeit eines Projektors oder TV-Gerätes, das die anomorphe, horizontal gestauchte Breitbild-Software einer DVD (siehe DVD) bei der Wiedergabe auf das originale Format auseinander zieht.

1080i: HDTV unterscheidet grundsätzlich zwischen dem Vollbild- und dem Zeilensprungverfahren. Zu erkennen sind diese an dem nachgestellten Buchstaben hinter der Zahl. Das Vollbildverfahren wird mit "p" (progressive) abgekürzt, das Zeilensprungverfahren mit "i" (interlaced). 1080i besitzt also eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln im Zeilensprungverfahren, d. h. es zeigen immer nur die Hälfte der maximal möglichen 1080 Zeilen etwas an, der Rest bleibt dunkel. Die Bildwiederholfrequenzen liegen bei 1080i bei 50 Hz oder 60 Hz, was bedeutet, dass 50 oder 60 Halbbilder pro Sekunde gesendet werden. Zu beachten ist nur, dass die Bildwiederholraten nur bei 25 bzw. 30 Bildern je Sekunde liegen, da ein Vollbild aus zwei Halbbildern besteht.

1080p: Diese Bezeichnung steht für die Darstellung von Filmen mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln im Vollbildverfahren, wodurch aufgrund von nicht mehr anfallenden Konvertierungen seitens des Fernsehers keine Artefakte entstehen und somit die höchstmögliche Qualität erreicht wird. Auf Blu-Ray Discs werden Filme ebenfalls in 1080p aufgezeichnet, aber mit der vom Kino üblichen Bildwiederholrate von 24 Hz. Entsprechend dieser Frequenz wird dieser Modus auch als 24p bezeichnet.

200 Hz-Technik: Im Gegensatz zur 50Hz- und 100Hz-Technik bietet diese Technik eine höhere Bildwiederholfrequenz und sorgt mittels einer Zwischenbildberechnung für schärfere Bilder bei schnellen Sequenzen oder Kameraschwenks in Filmen. Die 200Hz-Technik stellt also das dar, was heutzutage die 100Hz-Technik im PAL-Bereich ist. Es gibt keine hohen Zeilenablenkfrequenzen, sondern die Bildwiedergabe findet synchron und 100 Hz verschmolzen sowie in Verdopplung dazu 200 Hz wiederaufgefrischt in Bezug auf alle Pixel statt. D. h., die Bildwiedergabe erfolgt gleichzeitig, aber von der Phase um einen Frame verschoben, sodass das prinzip- wie wirkungsbedingte digitale Flackern der Videoaufnahme dann erstmals komplett eliminiert ist und einem dauernden hochauflösenden Standfoto gleicht.

24p: Diese Bezeichnung steht für die Darstellung von Filmen mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln im Vollbildverfahren, wodurch aufgrund von nicht mehr anfallenden Konvertierungen seitens des Fernsehers keine Artefakte entstehen und somit die höchstmögliche Qualität erreicht wird. Auf Blu-Ray Discs werden Filme ebenfalls in 1080p aufgezeichnet, aber mit der vom Kino üblichen Bildwiederholrate von 24 Hz. Entsprechend dieser Frequenz wird dieser Modus auch als 24p bezeichnet.

3/2-Pull-Down: Prozess, der beim Übertragen eines Filmes auf NTSC-Video (siehe NTSC) stattfindet. Die Kinofilme haben weltweit üblicherweise 24 Frames per Second (fps), NTSC arbeitet mit 30 fps, PAL mit 25 fps. Bei NTSC werden aus jedem Kinobild abwechselnd zwei oder drei Halbbilder erzeugt. Das Ergebnis wird noch leicht verlangsamt und erzeugt dann die ungefähr 60 Halbbilder der NTSC-Norm. Dadurch entstehen Bewegungsfehler in der Videoversion, die jedoch nur vom "geschulten Auge" erkannt werden. Bei PAL ist das Verfahren eher ein 2/2-Pull-Down, denn hier wird der Film um etwa 4% beschleunigt, so dass er mit 25 Bildern, anstatt mit 24 Bildern, läuft. Dadurch wird der Spielfilm in der Videoversion um etwa fünf Minuten verkürzt (je nach Spielfilmlänge).

A/V: Abkürzung für Audio/Video. Findet z. B. Verwendung bei A/V-Receivern, die im Unterschied zu Stereo-Receivern auch ein Kino-Tonformat verarbeiten können.

AAC: Advanced Audio Coding ist eine Alternative zur MP3. Das Audiodatenkompressionsverfahren benötigt lediglich ein Drittel so viel Speicherplatz, wie eine gleichcodierte MP3. Außerdem wurden die Schwächen der MP3 erkannt und mit AAC verbessert, so werden z. B. tonale und geräuschhafte Elemente effektiver erkannt und kodiert.

AACS: Das Advanced Access Content System bezeichnet das Verschlüsselungssystem, dass auf HD-DVDs (siehe HD-DVD) und Blu-Ray-Discs (siehe Blu-Ray-Disc) angewandt wird, um deren Inhalte vor dem unerlaubten Kopieren zu schützen. Es basiert auf einem 128-Bit-AES-Algorithmus und enthält auch Funktionen zum Sperren bestimmter Lizenz-
schlüssel. AACS soll wesentlich ausgereifter als der bisherige DVD-Schutz CSS (siehe CSS) sein, wurde jedoch schon im Frühjahr 2007 geknackt.

AB-Vergleich: Vorgehensweise beim Vergleich zweier Audio- oder Video-Komponenten oder -Systeme unter identischen Bedingungen. Der Begriff A-B steht für das direkte Schalten von einer Quelle zu einer anderen, um einen unbeeinflußten und möglichst objektiven Vergleich zu ermöglichen.

Abschirmung: Viele Signale (siehe Signal), die in HiFi- und Video-Anlagen übertragen werden müssen, sind sehr klein und schwach. Sie lassen sich leicht durch äußere elektrische und magnetische Felder stören. Um dies zu verhindern, werden sie durch eine Abschirmung geschützt (geschirmt). Dabei wird das Kabel wie eine Art Faradayscher Käfig aufgebaut in dem das Signal weitgehend behütet transportiert werden kann. Die Wirkung (das Schirmungsmaß) wird in dB (siehe Dezibel) gemessen und beschreibt die Abschwächung etwaiger Störungen.
Bei der Abschirmung eines Kabels gibt es große unterschiede im Aufbau und natürlich in der Wirkung. Die einfachste Art ist die sogenannte Spiralabschirmung. Hier werden einige Drähte wie eine Spirale um den / die Signalleiter gelegt. Dabei ist die Wirkung gerade ausreichend. Bei einem Geflechtschirm werden Drähte sehr aufwendig um den Signalleiter geflochten. Das Ergebnis ist eine größere Flächendeckung und damit eine bessere Schirmwirkung. Eine weitere Version ist der Folienschirm. Dabei wird eine meist aluminiumbeschichtete Mylarfolie um den / die Leiter gelegt. Den Kontakt zur Masse stellt dabei ein blanker Beilaufdraht her.
Optimale Schirmwirkungen erreicht man durch Kombinationen verschiedener Techniken. Doppelte und dreifache Abschirmungen kombinieren Wendel-, Geflecht- und Folienschirm um die Wirkung zu verbessern.

Absorber: Ein Element aus der Tontechnik, das in bestimmten Stellen im Raum platziert wird und den Schall in andere Energieformen (meist Hitze) umwandelt. Sie werden also verwendet, um den Nachhall in beschallten Räumen zu vermindern.

Abstrahlverhalten: Das Abstrahlverhalten eines Lautsprechers gibt an, wie eng- oder breitwinklig der Lautsprecher Schall abstrahlt. Entscheidend dabei ist, dass der Abstrahlwinkel bei allen Frequenzen gleichmäßig ist.

Abstrahlwinkel: Bereich, der sich vor einem Lautsprecher ausbreitet, in dem die abgegebenen Töne gut hörbar sind; je größer der Abstrahlwinkel, desto größer ist dieser Bereich.

Abzweiger: Bezeichnet ein Bauteil in einer Sat-Anlage. Dieses passive Element hat in einem Verteilsystem die Aufgabe, einen Teil des Signals von der Stammleitung abzuzweigen. Wichtig ist hier die Dämpfung des Abzweigers. Davon hängt der Pegel des abgezweigten Signals ab.

AC-3-Signale: Das analoge Dolby Surround versorgt die beiden hinteren Surroundboxen mit denselben Toneffekten. Das digitale AC 3-Signal dagegen enthält für jeden Lautsprecher der Surroundanlage eigene Informationen, die ihnen der AC 3-Decoder über sechs diskrete Kanäle zuspielt. Ergebnis: Ausgefeiltere Effekte, wie ein Schuss, der quer durch den Raum jagt. Außerdem hat der digital gelieferte Ton eine höhere Klangqualität. Dolby Digital-Signale liefern derzeit nur DVDs und Laserdiscs.

Acuity: Von Panasonic meist für seine Plasma-Fernsehgeräte (siehe Plasma) eingesetzte digitale Bildverbesserungselektronik, die z. B. die wichtigsten Qualitätsfaktoren des Bildes (Randzeichnung, Rauschabstand, usw) kontrolliert.

Adapter: Adapter werden zur Verbindung verschiedenartiger Anschlüsse verwendet. Es gibt sie in Form von Kabeln, Steckern und Gehäusen mit Anschlussbuchsen.

Adaptive Decorrelation: Leistungsmerkmal im THX-Chip eines THX-lizensierten Receivers. Bei Mono-Surround-Informationen, z. B. bei DolbyPrologic, verteilt der Prozessor das Surround-Signal in die rechten und linken Kanäle der Rear-Speaker und vertauscht dann deren relative Phase. Ziel dieser Operation ist, im Home-Cinema die Umgebungseffekte in einer Geräuschkulisse darzustellen, die möglichst nahe an die Räumlichkeit und Tiefenwirkung herankommt, die in einem großen Kino vorherrschen. Bei digitalem Mehrkanalton wie Dolby Digital oder DTS ist diese Operation nicht erforderlich, da das Signal (siehe Signal) von vorneherein nicht mono sondern diskret aufgebaut ist. Daher wird Decorrelation automatisch abgeschaltet sobald der Decoder den Eingang diskreter Signale im Decoder feststellt, was mit dem Zusatz "Adaptive" zum Ausdruck gebracht wird.

AES: Advanced Encryption Standard. Sie bezeichnet die Basis-Verschlüsselung von AACS (siehe AACS), die im Jahre 2000 eingeführt wurde.

AFC: Bezeichnet die automatische Frequenzkontrolle. Dies ist ein Feature eines Sat-Receivers, das per elektronischem Schaltkreis ungewollte Abweichungen von den Einstellungen des Receivers korrigiert. So wird die Empfangsqualität der empfangenen Kanäle automatisch stabil gehalten.

AGC: Die Automatic Gain Control bezeichnet ein in Sat-Receivern verwendetes Feature, das die Unterschiede in der Intensität der empfangenen Signale ausgleicht, so dass der Empfang entsprechend den einmal getroffenen Einstellungen insgesamt stabil bleibt.

Alias Effekt: Auch Aliasing, Begriff, der vorwiegend im Videobereich, seltener im Audiobereich verwendet wird. Alias-Effekte werden durch unerwünschte Störfrequenzen verursacht, die beim Umsetzen der Quellsignale in Bildsignale entstehen. Ein Alias-Effekt kann z. B. eine weiße Line sein, die sich durch das Bild zieht. Im Audiobereich kann es sich um eine verzerrte Basswiedergabe im Bereich der Übergangsfrequenzen handeln. Zur Abhilfe werden Antialiasingfilter eingesetzt.

Analoger Ausgang: Meist als Cinch-Audio- oder Mixed-Audio-Ausgang definiert, beispielsweise für den analogen Anschluss von Fernsehern, Stereo- oder Surroundanlagen, Videorecordern, Camcordern oder DVD-Playern.

Analogsurround: ProLogic-codierter 2-Kanal-Ton, ausgegeben über den Mixed-Audio-Ausgang am DVD-Player. Wird im AV-Receiver zur Wiedergabe auf vier Kanälen entschlüsselt.

Anamorph: Bezeichnet das Darstellungsverfahren, in dem ein Breitbild auf ein schmaleres Format verzerrt wird, um die maximale Bildqualität zu erhalten. Bei der Wiedergabe wird diese Abbildung dann wieder entzerrt und es entsteht ein vollflächiges Breitbild. PAL bedient sich beispielsweise dieser Technik zur Umwandlung von Bildern im 4:3-Format in das 16:9-Format. Um "Eierköpfe" zu vermeiden verkleinert man die Bildhöhe im gleichen Maßstab wie die Breite, dadurch bleiben oben und unten jedoch schwarze Ränder.

ANSI-Lumen: Der Begriff Lumen stammt aus dem lateinischen und definiert die Maßeinheit für einen Lichtstrom, der auf eine Projektionsfläche trifft. ANSI wiederum ist die Abkürzung für das American National Standards Institute. Der zusammengesetzte Begriff ANSI-Lumen ist gegenwärtig in der Beamertechnik anzutreffen. Ermittelt wird die Lumen-Leistung, indem man das Projektionsbild in neun Quadrate unterteilt und den Durchschnitt der neun verschiedenen Messwerte ermittelt. Leider weicht die vom Hersteller angegebene Leistung oft vom tatsächlichen Wert ab. Die Gründe dafür sind schnell gefunden: oftmals handelt es sich bei diesen Werten um Maximalwerte oder fehlerhaft geeichte Fotometer. Der aktuelle Schnitt der Leuchtkraft liegt bei 2000 bis 4000 ANSI-Lumen. Alte Modelle kommen nicht einmal über die 1000er Grenze. Da es sich aber wie bereits erwähnt bei den Herstellerangaben um Durchschnittswerte handelt, lassen sich leider vorab keine Rückschlüsse auf die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung der Projektionsfläche schließen.

Antialiasingfilter: Eliminiert Bild- und Tonstörungen (Weiße Linie, verzerrter Bass, ...), die bedingt durch den Alias-Effekt auftreten.

AnyNet : Bezeichnet eine auf der CEC-Technologie basierende Fernsteuerung von Audio- und Videogeräten, somit kann man mit nur einer Fernbedienung sein gesamtes Heimkino steuern. Bedingung ist, dass alle Geräte mit HDMI-Kabeln miteinander verbunden sind und das CEC-Protokoll unterstützen.

Arccos: Von Sony entwickeltes Kopierschutzverfahren, das in Verbindung mit CSS (siehe CSS) zum Einsatz kommt. Arccos ist ein
"dynamischer Kopierschutz", da jeder damit geschützte Film einen eigenen Verschlüsselungscode haben kann.

Artefakte: Sie entstehen durch die Veränderung einer Original-Quelle, beispielsweise durch Kompressionen, Bildwandlungen oder mangelnder Abschirmung. Bei Letzterem würde dies zu einem Brummen und somit einem Akustikartefakt führen.

ATSC: Advanced Television Systems Committee. eine US-amerikanische Organisation, die Standards für digitales Fernsehen festlegt. Sie wurde 1982 als Teil des Advanced Television Committee gegründet und hat ihren Sitz in Washington, D.C.

Auflösung: Sie bezeichnet das Maß für Bildschärfe, wird im Videobereich i. d. R. in Linien (horizontal, Spalten) und Zeilen (vertikal) angegeben.

Auto-Azimuth: Bezeichnet eine Automatik, die Phasenfehler im Eingangssignal eines ProLogic-Decoders ausgleichen kann.

Authoring: Bezeichnet die Vereinigung von fertig geschnittenem Videomaterial, Bildern, Tonspuren, usw. zu einer fertigen DVD oder Blu-Ray-Disc. Zum Authoring gehört weiterhin die normgerechte Kodierung der Audio- und Videoformate, die Hinzufügung von interaktiven Menüs, die Installation eines oder mehrerer Regionalcodes sowie die Einbindung von Kopierschutzmechanismen.

AVCHD: Das Advanced Video Codec High Definition bezeichnet ein digitales Aufzeichnungsformat für Camcorder mit Aufzeichnung auf digitale Datenträger. Diese Komprimierung ermöglicht es, Filme aufgrund ihres geringeren Platzbedarfs statt auf Kassettenbändern auf 8cm DVDs oder auch Speicherkarten zu speichern, was besonders für Camcorder neue Möglichkeiten im Bereich der HD-Videoaufnahme eröffnet. Die Videosignale werden mit H.264 kodiert und anschließend in einen MPEG2-Transportstrom gepackt. AVCHD unterstützt die üblichen Fernsehnormen, wie PAL, NTSC, 720p, 1080i und 1080p.

Banding: Bezeichnet abgestufte Farbverläufe und stellt ein Problem der digitalen Darstellung von Farben dar. Ursache ist eine zu geringe Farbauflösung (Bit) pro Kanal.

BAS-Signal: Das Bild-Austast-Synchron-Signal bezeichnet das komplette Fernsehsignal für die Schwarzweiß-Bildübertragung, das sich aus dem Bildsignal (B), dem Austastsignal (A) und dem Synchronisationssignal (S) zusammensetzt. In der Farbbildübertragung kommt entsprechend das FBAS (Farb-BAS) bzw. CVBS (Colour Video Baseband Signal) zum Einsatz, das zusätzlich die Farbinformationen enthält.

Bass-Peak-Management: Bezeichnet eine Funktion des THX-Schaltkreises. Der lauteste Teil eines Film-Soundtracks ist der Bassanteil, welcher an den über den LFE-Kanal (Low Frequency Effects) angeschlossenen Subwoofer ausgegeben wird. Durch die extrem große Dynamik eines Dolby Digital Soundtracks kann es daher vorkommen, dass der Subwoofer Signale übertragen muss, die sein Leistungsvermögen übersteigen. Die Folge wären erhebliche Klangbeeinflussungen durch Verzerrungen und Durchschlagen des Basssystems. Durch Bass-Peak-Management wird das Basssignal auf einen Spitzenwert begrenzt, so dass das Leistungsprofil des Subwoofers nicht überschritten wird.

BD : Bezeichnet einen sehr effizienten Kopierschutz für Blu-Ray Discs. Er wurde Mitte 2007 zusätzlich zum bereits existierenden AACS eingeführt. Basierend auf einer Java Virtual Machine überprüft der Kopierschutz nach Einlegen einer Disc im Hintergrund, ob die Ausgabe des Films manipuliert wird. Die virtuelle Maschine ist beispielsweise in der Lage mittels auf der Disc abgelegter Programme zu kontrollieren, ob unerlaubter Weise versucht wird, die Disc auszulesen oder ob der Player modifiziert worden ist. Tritt eine solche Unregelmäßigkeit auf, wird der Abspielprozess sofort unterbrochen.

BD-J: Blu-Ray Disc Java, kurz BD-J, bezeichnet eine Java-Variante, welche die Speicherung und Ausführung interaktiver Inhalte auf Blu-Ray Playern ermöglicht. Auf dieser Plattform bauen beispielsweise BD-Live und Blu-Ray Magic auf.
Je nach Blu-Ray Profil ist dann das Einblenden von Bild-in-Bild Inhalten und der Abruf von Zusatzmaterial zum jeweils eingelegten Film über einen Netzwerkanschluss möglich. Dabei kann es sich beispielsweise um kurze Trailer, Dokumentationen, Spiele oder auch Shoppingdienste handeln.

BD-Audio: Das Blu-Ray-Profil 3.0 wurde für reine Audio-Blu-Ray-Disks entwickelt, besitzt aber derzeit noch keinerlei Marktrelevanz.

BD-Live: Das Blu-Ray-Profil 2.0, auch bekannt als BD-Live, wurde kurz nach dem Erscheinen von Profil 1.1 (Bonus View) im Januar 2008 veröffentlicht. Mit diesem Profil werden neue Anforderungen an die Blu-Ray-Player gestellt. BD-Live-Player benötigen einen Gigabyte internen Speicher sowie eine Netzwerkschnittstelle und einen Internetzugang, um das Herunterladen von neuen Inhalten durch den Benutzer zu ermöglichen. Doch Vorsicht: Nicht jeder Blu-Ray-Film unterstützt diese Features - nur Filme mit dem "BD-Live"-Logo nutzen alle 2.0-Funktionen.

BD-R: Bezeichnet einen einfach beschreibbaren Blu-Ray-Rohling (Blu-Ray-Disk recordable).

BD-RE: Bezeichnet einen mehrfach beschreibbaren Blu-Ray-Rohling (Blu-Ray-Disk rewriteable). Nach vielen Herstellerangaben können diese Rohlinge bis zu 1000 mal beschrieben und wieder gelöscht werden.

BDAV: Mit BDAV wird die Lücke zwischen HD-Camcordern für private Videos und der anschließenden Wiedergabe auf einem Blu-Ray-Player geschlossen. Im Gegensatz zu BDMV, welches hauptsächlich in professionellen Authoring-Studios genutzt wird, beinhaltet BDAV keinen Kopierschutz - aber auch kein Menü.

BDMV: BDMV (Blu-Ray-Disk Movie) ist die professionellere Methode um eigene HD-Filme (beispielsweise von HD-Camcordern) zu brennen und auf dem Blu-Ray-Player abzuspielen. Im Gegensatz zu BDAV bietet BDMV jedoch weitere Features. Beispielsweise können vor dem eigentlichen Film eigene Menüs erstellt werden, die optional auch mit BD-J aufgewertet werden können. Die Speicherung der Filmdateien kann im AVC-, VC-1- oder MPEG2-Format erfolgen. Für Audiofiles ist die Verwendung von Dolby True-HD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital, DTS-HD Master, DTS oder LPCM vorgesehen. BDMV beinhaltet jedoch auch einen Kopierschutz, der in Form von AACS oder BD auftritt.

Beamer: Englische Bezeichnung für einen Bildschirmprojektor, der zur Darstellung von Bildern, Präsentationen oder Videos auf eine Leinwand verwendet wird. Ein Beamer kann je nach Modell und Einsatzzweck über verschiedene Anschlüsse mit Bildinformationen versorgt werden, z. B. VGA, DVI, SVHS, YUV, HDMI usw.

Betrachtungswinkel: In der Projektortechnik und bei Rückprojektoren gibt der Betrachtungswinkel an, in welchem Abstand zur Mittellinie das Bild noch gut und ohne Einschränkungen wahrnehmbar ist. Ohne nähere Angabe ist meist der horizontale Betrachtungswinkel gemeint, in der Praxis von geringerer Bedeutung, aber im Prinzip genauso wichtig ist der Vertikale Betrachtungswinkel. Ein guter horizontaler Betrachtungswinkel liegt bei etwa 110 bis 130 Grad (d. h. 55 bis 65 Grad jeweils links und rechts von der Mittellinie). Mit zunehmendem Abstand von der Mittellinie kann die Bildqualität progressiv und überproportional abnehmen. Ursache kann bei der Frontprojektion eine Leinwand mit zu hohem Gain-Faktor sein (was im übrigen auch einen störenden Hot-Spot erzeugen kann). Bei Rückprojektoren spielt der Einfluss von Umgebungs- oder Streulicht eine Rolle. Deswegen kann es speziell bei Rückprojektoren schon bei geringen Abweichungen von der optimalen Zuschauerposition vorkommen, dass man nur eine dunkle Scheibe erkennt.

Bildformat: Verhältnis von Breite zu Höhe eines TV-Bildes o. ä. Das erwähnte Standard-TV-Bild hat das Format 4:3, im Gegensatz dazu hat das Standard-Breitbild ein Format von 16:9.

Bildprozessor: Prozessor, der vor einen Projektor geschaltet wird, entweder als Board eingebaut, oder als Stand-alone-Gerät. Der Bildprozessor führt Operationen wie Line-Doubling (siehe Linedoubler) , Line-Tripling (siehe Linetripling), Quadrupling (siehe Quadrupler), Frame-Doubling (siehe Frame-Doubling), 16:9-Umschaltung (siehe 16:9-Umschaltung), 3/2-Pull-Down (siehe 3/2-Pull-Down) etc. durch und übergibt das entsprechend geänderte Videosignal an den Projektor.

Bildpunkt: Auch Pixel genannt. Bezeichnet die kleinste Einheit eines Display-Panels. Je höher die Anzahl der Pixel, desto feiner, schärfer und detailreicher ist meistens die mögliche Bildauflösung.

Bildwechselfrequenz: Diese Einheit wird in Hz (siehe Hertz) gemessen und gibt an, wie oft in einer Sekunde ein Bild neu aufgebaut wird. Der Elektrostrahl fängt in der obersten Zeile der Bildröhre an und schreibt dann Zeile für Zeile sein Bild auf die Bildröhre, bis er in der untersten Zeile angekommen ist. Bei PAL (siehe PAL) wird ein Frame 50 mal in der Sekunde aufgebaut (50 Hz), bei NTSC (siehe NTSC) 60 mal in der Sekunde. Auch in den neuen HDTV-Standards (siehe HDTV) hat sich hier nichts verändert.

Bitrate: Sagt aus wie schnell Bits über eine digitale Datenleitung transportiert werden. Gemessen in Bits pro Sekunde, Abk. bps (Bits per Second) bzw. Mbit/s (= 1 Mio. bps) oder baud. Eine CD überträgt im Standard die Daten mit 1,4 Mbit/s, eine DVD mit 11,08 Mbit/s.

Bitstream: Bezeichnet eine digitale Datenübertragungsvariante, bei der eine kontinuierliche Folge von Bits als unverarbeitetes Tonsignal (Rohmaterial) am Digitalausgang ausgegeben wird. Mit einem Receiver oder Verstärker kann dieses Signal dekodiert und wiedergegeben werden. Beispielsweise verwenden sehr viele Blu-Ray Player einen Bitstream für die Ausgabe der HD-Tonformate Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und DTS-HD Master.

Blu-Ray: Die Blu-Ray-Disc ist der bereits sehr gut verkaufte Nachfolger der DVD (siehe DVD). Im Gegensatz zu anderen optischen Speichermedien wird bei Blu-Ray-Discs blau-violettes Laserlicht (405 nm) angewendet und die Speicherung erfolgt in mehreren Schritten. Pro Schicht können auf einem Blu-Ray-Rohling (Single-Layer) bis zu 25 GB gespeichert werden. Bei Double-Layer-Rohlingen bis zu 50 GB. Die Spezifikationen lassen bis zu 100 GB je Rohling zu. Somit passen ganze HDTV-Filme (siehe HDTV) im MPEG2-Format (siehe MPEG-2) auf einen Rohling. Zum Abspielen von Blu-Ray-Discs benötigt man einen Blu-Ray-Disc-Player. (Weitere Informationen dazu im Heimkino-Wissen) Weiterhin unterstützen die Disks mit hochauflösenden Bildern auch hochauflösenden Ton. Beispiele dafür sind Dolby True-HD und DTS-HD Master.

Blu-Ray-Magic: Bezeichnet eine Weiterentwicklung des Blu-Ray-Profils 2.0 (BD-Live). Mit Blu-Ray-Magic können Blu-Ray-Player sich auch ohne das eine Blu-Ray-Disk eingelegt ist, die Zusatzinhalte bietet, mit dem Internet verbinden.

Blu-Ray-Profil: Aktuell existieren vier verschiedene Blu-Ray-Profile, welche durch Funktionsvorgaben die Fähigkeiten der Blu-Ray-Player definieren. Mit dem Profil 1.0, welches bereits 2004 erschien, wird lediglich erklärt, dass ein bestimmter Player Blu-Ray-Filme abspielen kann. Das Profil 1.1, welches Ende 2007 veröffentlicht wurde, beinhaltet einige neue Hardware-Anforderungen an die Blu-Ray-Player. So muss z. B. ein 1.1-Player über mindestens 256 MB lokalen Speicher und einen zweiten Video- und Audiodecoder verfügen, damit er Zusatzinhalte wiedergaben und Bild-In-Bild-Features bieten kann. Das Profil 2.0, auch bekannt als BD-Live, wurde kurz nach dem Erscheinen von Profil 1.1 (Bonus View) im Januar 2008 veröffentlicht. Mit diesem Profil werden neue Anforderungen an die Blu-Ray-Player gestellt. BD-Live-Player benötigen einen Gigabyte internen Speicher sowie eine Netzwerkschnittstelle und einen Internetzugang, um das Herunterladen von neuen Inhalten durch den Benutzer zu ermöglichen. Doch Vorsicht: Nicht jeder Blu-Ray-Film unterstützt diese Features - nur Filme mit dem "BD-Live"-Logo nutzen alle 2.0-Funktionen. Das Blu-Ray-Profil 3.0 wurde für reine Audio-Blu-Ray-Disks entwickelt, besitzt aber derzeit noch keinerlei Marktrelevanz.

Blu-Scape Shorts: Bezeichnet hochaufgelöste Kurzfilme, die als Extras bzw. als eigenständige Filme auf vielen Blu-Ray Discs auftauchen. Sie dienen ähnlich wie das Bonusmaterial einer DVD dazu, die Kauflust für weitere Filme zu wecken, weshalb sie häufig mit einigen Spezialeffekten ausgestaltet sind.

Blu-Spec CD: Eine von Sony entwickelte Audio-CD, die vom Grundgedanken der Blu-Ray ähnelt. Denn auch bei der Blu-Spec CD wird statt eines roten Lasers ein blauer Laser verwendet, welcher eine niedrigere Wellenlänge besitzt und somit präzisere Strukturen bei der Pressung der Pits in die CD ermöglicht. Ein Blu-Ray-Player zum Abspielen dieser Audio-CDs ist jedoch nicht notwendig, da die CDs kompatibel zum Red-Book-Standard sind und somit auf jedem CD- oder DVD-Player abgespielt werden können.

BNC: Bezeichnet einen Stecker für Koaxialkabel. Er wurde nach seinen Erfindern Paul Neill und Carl Concelman benannt und kam Anfang der 1950er Jahre auf den Markt. Geläufig sind zwei verschiedene Versionen des Steckers. Es gibt eine Variante mit 50 Ohm Wellenwiderstand und eine mit 75 Ohm. Der Wellenwiderstand ist ein Maß dafür, wie leicht sich beispielsweise akustische Wellen in einem Medium ausbreiten können. Die verschiedenen Steckertypen können miteinander verbunden werden, obgleich es aufgrund des unterschiedlichen Widerstandes zu Störungen kommen kann. Diese Stecker können außerdem relativ hohe Frequenzen von teilweise bis zu 4 GHz übertragen. Der BNC-Stecker besteht aus einem Innenleiter und einem Außenleiter, der als Abschirmung gegenüber störenden Feldern fungiert. Dieser Steckertyp wird häufig in der Video- und Audioübertragung eingesetzt und stellt eine Alternative zum weit verbreiteten Cinch-Anschluss dar.

Bonus-View: Das Blu-Ray-Profil 1.1 (Bonus View), welches Ende 2007 veröffentlicht wurde, beinhaltet einige neue Hardware-Anforderungen an die Blu-Ray-Player. So muss z. B. ein 1.1-Player über mindestens 256 MB lokalen Speicher und einen zweiten Video- und Audiodecoder verfügen, damit er Zusatzinhalte wiedergaben und Bild-In-Bild-Features bieten kann.

Boxenkonfiguration: Fünfkanal-Sound bedeutet nicht zwangsläufig fünf große Lautsprecher. Alle AV-Receiver lassen sich unterschiedlichen Boxensets flexibel anpassen. Je nach Größe (kleine Boxen werden nicht mit Bässen belastet) oder An- beziehungsweise Abwesenheit der Boxen (beispielsweise ohne Center-Lautsprecher) verteilen die AV-Receiver die fünf Kanäle auf die vorhandenen Lautsprecher.

Boxen-Setup: Damit alle Surround-Lautsprecher harmonisch zusammenspielen, sind verschiedene Einstellungen nötig: Größe und Anzahl der Boxen, Verzögerungszeit (sie hängt von der Entfernung der Boxen vom Hörplatz ab), das Einpegeln der Lautstärke für die beiden Frontkanäle, den Center, Subwoofer und die Surroundkanäle mit einem Testtonsignal. Broadcaster: Im Bereich Pay-TV eine Organisation, die eine Folge von Ereignissen (Events) oder von Programmen zusammenstellt, die dem Zuschauer nach einem Zeitplan zugestellt werden.

CA-Modul: Das CA-Modul ist ein Bauteil, bestehend aus Hard- und Software, das in einen Slot eines Sat-Receivers mit CI-Schnittstelle geschoben wird und die zugehörige SmartCard aufnimmt. Beides ist erforderlich zum Empfang von Pay-TV-Programmen. Unterschiedliche Programme können - je nach Verschlüsselungssoftware, die die zugehörige SmartCard fordert - unterschiedliche CA-Module erforderlich machen. I.d.R. genügen allerdings zwei Slots zur Aufnahme von CA-Modulen. CA-Module gibt es nicht nur für Pay-Programme, sondern auch für zusätzliche Anwendungen wie Speicherkarten oder Modems.

Carrier: Bezeichnet in der Satellitentechnik eine Trägerfrequenz zur modulierten Übertragung von Audio- und oder Videosignalen.

CATV: Communita Antenna; steht für Verbreitungssysteme von TV-Signalen über Kabel.

CAV: Bezeichnet ein Verfahren zum Lesen und Beschreiben von optischen Speichermedien. Beim CAV-Verfahren rotiert die Disk im Laufwerk mit gleichbleibender Geschwindigkeit, was Verzögerungen beim Zugriff minimiert und gleichzeitig den Herstellern die Möglichkeit bietet, ihre Laufwerke einfacher zu konstruieren. Wird der äußere Rand der Disk vom Laser beschrieben kann mit CAV eine höhere Datenrate erreicht werden, da viele Brenner ihre maximale Brenngeschwindigkeit erst im äußeren Bereich erreichen können.

CEC: Die "Consumer Electronics Control" ermöglicht eine geräteübergreifende Steuerung von Heimkinokomponenten. Somit kann man bis zu zehn CEC-fähige Geräte mit nur einer Fernbedienung kontrollieren. Sind die Geräte mit HDMI untereinander verbunden, können über dieses Protokoll sogar Einstellungen mit nur einem Tastendruck an allen Geräten vorgenommen werden. Jedoch ist CEC nicht immer gleich CEC: Samsung nennt diese Technik "AnyNet ", Panasonic wiederum "Viera Link", usw.

Center-Lautsprecher: Die komplette Lautsprecherausrüstung für Dolby-Surround besteht aus zwei Front-Lautsprechern, zwischen denen sich ein so genannter Center befindet, und zwei Surroundboxen hinter dem Hörer. Der Center bewirkt, dass Effekte, die genau von vorne kommen sollen, dies auch tatsächlich tun.

Center-Mode: Damit wählt man den passenden Mittelkanal-Modus für die Center-Box einer Surround-Anlage (siehe Surroundanlage). Unterschieden wird zwischen >large<, >small< und >none<, also zwischen großen Centerboxen, die auch Frequenzen unterhalb etwa 80 Hertz wiedergeben können, kleinem und keinem Center. Im letzten Fall geben die beiden Hauptlautsprecher auch die Centersignale wieder.

Chapter: Englisch für Kapitel. Ein DVD-Titel ist in mehrere Kapitel unterteilt, in die man schnell mittels Tastendruck am DVD-Player springen kann.

CI-Schnittstelle: CI steht für Common Interface; eine offene und genormte Schnittstelle im Sat-Receiver, die beim Pay-TV einen Anbieterwechsel problemlos ermöglicht. Decoder oder Digital-Receiver verfügen über einen Einsteckschlitz (Slot) in den ein CA-Modul (CAM) eingeschoben wird. Die Hard- und Software-Schnittstelle des CA-Moduls muss mit der Schnittstelle im Einsteckschlitz des Decoders oder Receivers kompatibel sein. Dies ist der Fall, wenn beide den Spezifikationen der genormten CI-Schnittstelle entsprechen. Siehe CAM und SmatCard.

Cinema-Modus: Der Cinema-Modus bietet bei vielen Fernsehgeräten, Blu-Ray Playern oder auch Beamern dem Zuschauer die Möglichkeit Filme in der originalen Kinogeschwindigkeit mit 24 Bildern je Sekunde (24p-Modus) abzuspielen. Man erlebt den Film genauso, wie er aus der Kamera kommt. Herkömmliche Geräte mit 25 Bildern je Sekunde beschleunigen den Film künstlich um 4 % und verändern so auch die Stimmlage der Schauspieler. Stimmung und Effekte können auf diese Weise verloren gehen.

Cinema-Scope: Bei dieser kostengünstigen Technik zur Aufzeichnung von Breitbildern im Anamorph-Verfahren wird mit einer speziellen Linsenkonstruktion das gesamte Bild in die Breite, jedoch nicht in die Höhe gestaucht. Bei einer späteren Wiedergabe wird mit einer zylindrisch geschliffenen Linse das Bild wieder entzerrt.

Clouding: Ab und zu treten sie auf: Wolken. Bei besonders dunkeln Szenen sieht man helle Lichteffekte im Bild, die durch eine Verspannung des Panels im Gehäuse hervorgerufen werden.

CLV: Die "Constant Linear Velocity" bezeichnet ein Verfahren zum Beschreiben und Lesen von optischen und magnetischen Datenträgern mit einer konstanten Lineargeschwindigkeit. Die Datenrate bleibt bei diesem Verfahren stets dieselbe, was jedoch auch bedeutet, dass in den äußeren Bereichen einer Disk das Medium langsamer gedreht werden muss, um eine konstante Datenrate beizubehalten.

Codec: Eine Art Programm, das Daten codiert und decodiert mit dem Ziel der Verkleinerung der Datenmenge und der damit verbundenen Verringerung der Bandbreite. Die Verringerung der Größe wird beispielsweise häufig durch die Reduktion der Dynamik und einer Kompri-mierung des Signals erreicht. Beispiele für einige Codecs sind neben H.264 und DivX auch MP3.

Codefree: Feature eines DVD-Players, das es erlaubt, DVDs mit unterschiedlichen Regionalcodes abzuspielen. Kauf und Nutzung von Codefree-DVD-Playern ist für Handel und Verbraucher legal. Der gewerbliche Handel mit DVDs, die nicht Code 2 besitzen, ist hingegen in Deutschland nach dem seit 1995 geltenden Markenrecht illegal.

Common Interface: Der Steckplatz für die Zugangskarte zum Pay-TV-Sender Premiere in der Set-Top-Box wird als Common Interface bezeichnet.

Component Video: Mit Component Video wird allgemein ein Videosignal bezeichnet, dass in zwei oder mehr Bestandteile zerlegt wurde. Diese Bestandteile können Farben und auch Helligkeiten betreffen. So wird bei S-Video das Bild in Farben und Helligkeit zerlegt, bei RGB analog hingegen wird das Bild in drei monochrome Teilbilder zerlegt.

Theoretisch sind auch Anschlussvarianten wie VGA bei Computern oder SCART im Heimkino Component Video-Anschlüsse, da sie unter anderem ein RGB-Signal übertragen. Gemeinhin versteht man unter Component Video jedoch 3 Cinch-Stecker, aufgeteilt in YPbPr oder YCbCr. Dieser Anschluss überträgt ausschließlich Videodaten. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Übertragungskapazität ist es mit diesem Component Video-Anschluss möglich, Auflösungen bis zu 1080p zu übertragen, oft ist es jedoch wegen Kopierschutzmaßnahmen nicht mehr erlaubt, Videosignale in so hoher Qualität ungeschützt zu transportieren, weshalb man für höhere HD-Auflösungen ausschließlich HDMI verwenden darf.

YPbPr ist der Anschluss bei analoger Übertragung. Y steht für das Helligkeitssignal, Pb für das Farbsignal, das die Abweichung von Blau zu Grau charakterisiert und Pr für das Signal, das für die Abweichung von Rot zu Grau steht. Gleichzeitig wird mit dem Helligkeitssignal auch ein Synchronisationssignal zum Zusammenfügen des Bildes übertragen.
YCbCr ist die Bezeichnung, wenn das Bild Digital übertragen wird. Wie im analogen Modell steht Y auch hier für die Helligkeit, Cb für die Blaudifferenz und Cr für die Rotdifferenz. Beide Modelle können auch aus dem RGB-Modell errechnet werden.

Composite: Verbundsignal aus Farb- und Schwarz-Weiß-Signal-Anteil eines Bildes über nur eine Leitung, erkennbar an der gelb markierten Cinch-Buchse mit der Aufschrift "Video" (auch FBAS-Signal genannt). Steht im Rang der Übertragungsqualitäten unter den Verfahren S-Video (siehe S-Video), RGB (siehe RGB) oder YUV (siehe YUV).

CSS: Content-Scrambling-System, der Kopierschutz der DVD, der auf einem 40-Bit-
Verschlüsselungsverfahren basiert. Jedoch ist dieser Schutz eher uneffektiv und wurde bereits 1999 geknackt.

Cubes: Modulare Bildwände, mitunter auf Messen zu sehen. Vereinfacht ausgedrückt werden mehrere Monitore zusammengestellt um so ein Großbild darzustellen. Splitrechner sorgen dafür, dass jeder Monitor nur den ihm zugewiesenen Bildanteil darstellt.

CVBS: Colour Video Based Signal. Englische Bezeichnung für die FBAS-Bildübertragungsnorm, die heute noch bei allen Video-, DVD-, Blu-Ray- und Fernsehgeräten in Form eines gelben Anschlusses mit der Bezeichnung "Video Out" zu finden ist. CVBS ist die einfachste und damit auch die Qualitätsmäßig schlechteste Bildübertragungsnorm die es bei uns gibt. Üblicher Weise wird zur Übertragung einfach das Standardsignal PAL verwendet. Bei CVBS werden die gesamten Bilddaten (Farbsignal, Bildsignal, Austastsignal und Synchronisationssignal) in einer Leitung "zusammengemischt". Für die Übertragung des Bildes wird somit theoretisch nur ein Draht benötigt. Allerdings ist auch eine Masseleitung bzw. Abschirmung nötig, so dass man zweiadrige Leitungen verwendet. Ton wird über eine CVBS Leitung nicht übertragen. Dafür sind weitere Leitungen erforderlich. Als großen Vorteil kann man bei CVBS nur die einfache und weit verbreitete Anschlussmöglichkeit nennen. Einen CVBS Anschluss hat heute eigentlich jedes Gerät, entweder über einen Cinch-, oder über einen Scart-Anschluss. Der Anschluss kann über einfache- und günstige Leitungen erfolgen. Das CVBS Signal kann jedes Gerät verarbeiten.

D-MAC: Duobinär codierte Multiplexed Analog Components. Bezeichnet ein TV-Übertragungssystem für Satellitenausstrahlung bei dem die Komponenten des TV-Signals (Ton, Helligkeit, Farbe) mittels Multiplextechnik (Mehrfachschaltung) übertragen werden. Dieses System zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass es bis zu acht Audiokanäle hat.

D2-MAC: Duobinär codierte Multiplexed Analog Components. TV-Übertragungssystem für Satellitenausstrahlung, das aus dem D-MAC hervorgegangen ist und gegenüber diesem geringe Unterschiede in der Datenverarbeitung, in der (geringeren) Videobandbreite von etwa 7-8 MHz und in der Anzahl der Audiokanäle (vier) aufweist. 16:9-Ausstrahlung und digitaler Ton sind mit diesem System möglich. Veraltet, wird nur noch von wenigen Pay-TV-Sendern benutzt.

D1: Ein Bildauflösungsstandard für die Umwandlung von analogen Videoquellen in digitale Software (DVD). In PAL (siehe PAL) ergeben sich dabei 720x576 Pixel und in NTSC (siehe NTSC) 720x480 Pixel.

DAB-Surround: Der neue MPEG-Surround-Standard komprimiert die sechs Kanäle eines Surround-Musikstücks so, dass sie im Ergebnis nicht mehr Speicher benötigen als ein komprimiertes Stereosignal. Ein weiterer Vorteil: Radiosender sparen sich die teure Parallelausstrahlung von Stereo und Surround. Denn bei der Kompression des Original-5.1-Tons entsteht automatisch ein Stereomix und es werden Parameter bestimmt, die den Surround-Klang beschreiben. Für diese Parameter sind nur wenige Kilobit pro Sekunde notwendig. Die Sender übertragen dann das Stereosignal zusammen mit den Parametern. Während bisherige Empfänger diese Zusatzdaten ignorieren und wie gewohnt das Stereosignal wiedergeben, sollen künftige DAB-Surround-Empfänger den ursprünglichen 5.1-Klang abspielen. Selbst Oldies sollen laut IIS (Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen) durch Raumklang "veredelt" werden können. Dazu hat das IIS das SX-Pro-Verfahren entwickelt, womit die Sender Stereo-Inhalte in Echtzeit so aufbereiten können, dass sie sich harmonisch in eine 5.1-Aussendung einpassen. Dazu wird das Klangbild des Stereo-Musiksignals analysiert und der mittlere sowie die hinteren Kanäle eines 5.1-Systems integriert: Dies vergrößert den Bereich des optimalen Hörens und das Klangbild wird stabiler. Das heißt, auch die Oldies aus den 70ern oder bekannte ältere klassische Stereo-Konzertaufnahmen können künftig problemlos in 5.1 Surround über den Äther gehen.

DAC: Digital To Analog Converter. Englische Bezeichnung für D/A-Wandler.

Datenrate: Die Datenrate, auch bekannt als Übertragungsgeschwindigkeit, gibt an, wie viele Datenmengen pro Zeit übertragen werden. Diese Angaben erfolgen oftmals in MB pro Sekunde. Bei einer Blu-Ray-Disk beträgt die Datenrate beispielsweise 36 MBit/s. Eine DVD kommt auf 6 MBit/s, eine normale Audio-CD auf 1411 kbit/s. Die maximale Datenrate, die von HDMI unterstützt wird, liegt bei 10,2 Gbit/s.

Dead Pixel: "Tote Pixel". Bedingt durch den Herstellungsprozess besteht bei LCD- oder auch DLP-/DMD-Systemen besteht immer das Problem, dass einzelne Pixel irreparabel ausfallen. Eine gewisse Anzahl solcher "Dead Pixels" muss vom Käufer akzeptiert werden und stellt keinen Reklamationsgrund dar.

Decorrelation: Ein Leistungsmerkmal in einem THX-Chip (siehe THX) eines THX-lizensierten Receivers. Bei den Mono-Surround-Informationen, z. B. bei Dolby ProLogic (siehe Dolby Surround Pro Logic), verteil der Prozessor die Surroundsignale in die rechten und linken Kanäle der Rear-Speaker und vertauscht dann deren relative Phase. Ziel ist, im Heimkino-Bereich die Umgebungseffekte in einer Geräuschkulisse darzustellen, die möglichst an die Räumlichkeit herankommt, die in einem Kino herrscht.

Deep Color: Ein von HDMI unterstützter Standard zur Erweiterung der Farbtiefe von den bisher verwendeten 8 Bit auf bis zu 16 Bit je Farbkanal. Bereits bei einer Farbtiefe von 10 Bit erreicht Deep Color eine Milliarde verschiedene Farbnuancen, was im HD-Bereich zu überaus natürlichen Bildern mit sehr hohen Kontrastwerten führt. Jede weitere Erhöhung der Farbtiefe um einen Bit verdoppelt die Anzahl der darstellbaren Zwischentöne. Somit können mit Deep Color 64.000 Abstufungen in jeder Grundfarbe übermittelt werden.

Deinterlacing: Bezeichnet einen notwendigen Vorgang bei der Darstellung von Halbbildern im Zeilensprungverfahren auf einem Wiedergabegerät, welches physisch nur Vollbilder darstellen kann. Dazu gehören unter anderem Plasma und LCD Flachbildschirme sowie Projektoren (LCD und DLP).
Die Vollbildwandlung versucht aus der Gesamtinformation des Video-Datenstroms die fehlenden Zeilen eines Halbbildes (Field) zu generieren, damit das Display mit einem Vollbild (Frame) angesteuert werden kann. Während die Abtastung von Vollbildern als Halbbilder ein Kinderspiel darstellt - es wird ja einfach jede zweite Zeile verworfen bzw. nicht gesendet - ist die Vollbildwandlung ein fehlerbehafteter und sehr aufwändiger Vorgang. Nicht zuletzt die Algorithmen des eingesetzten Verfahrens bestimmen die erreichbare Wiedergabequalität eines Bildes erheblich.

Demodulator: Bezeichnet einen Schaltkreis in einem Satellitenreceiver, der die Signale für Ton und Bild aus dem Trägersignal eines TV-Kanals herausfiltert.

Dichriotische Spiegel: Halbdurchlässige Spiegel, die nur einen bestimmten Teil des sichtbaren Lichtes reflektieren, den Rest durchlassen. Diese Bauteile kommen in Farbfernsehkameras und in LCD-Projektoren zum Einsatz.

Digital Cinema Sound: Sony Soundsystem. Unterschiedliche Raumklangerweiterung für zweikanaligen Digitalton. Simuliert bei Anschluss von zwei oder vier Lautsprechern zusätzliche seitliche und/oder rückwärtige Boxen.

Digital Surround: Digitaler Mehrkanalton - vor allem auf DVD und zum Teil auf Laser-Disc - im Format Dolby Digital, MPEG-Audio oder DTS. Digital Surround muss vor der Ausgabe von einem Decoder (siehe Decoder) entschlüsselt werden.

Digitaler Audioausgang: Anschluss für Koaxial- oder Lichtleiterkabel an HiFi- oder Surroundkomponenten für die Ausgabe von digitalen Audiosignalen.

Digitaler Audioeingang: Anschluss für Koaxial- oder Lichtleiterkabel an HiFi- oder Surround-Komponenten für die Einspeisung von digitalen Audiosignalen.

Digitaler Cinch-Ausgang: Anschluss für die Übertragung digitaler Tonsignale. Via Cinch-Ausgang werden digitale Signale (siehe Signal) elektrisch - mit zwei unterschiedlichen Spannungswerten - übertragen.

Digital-Surround Varianten: Filmtonformate mit 5.1 Kanälen. Am häufigsten verbreitet - auf DVDs - ist Dolby-Digital. Die meisten DVD-Player können digitalen Mehrkanalton - Digital-Surround - aber auch im MPEG-2-Audio- und DTS-Format ausgeben.

Diskret: Bezeichnet im Zusammenhang mit Mehrkanalton eine unabhängige und unvermischte Übertragung der einzelnen Kanäle; Der Gegenbegriff zum diskreten System ist das Matrix-System oder das Adjektiv integriert.

Diskrete Kosinustransformation: Bezeichnet eine lineare, orthogonale Transformation, die ein zeitdiskretes Signal vom Orts- in den Frequenzbereich transformiert. Seit der Entstehung im Jahr 1974 ist sie die am weitesten verbreitete Transformation zur Redunanzreduktion von Bildsignalen. Der englische Begriff hier für ist "Discrete Cosine Transformation" (DCT).

Dithering: Bezeichnet ein Hilfsmittel bei der digitalen Bildverarbeitung, um fehlende Farben auszugleichen oder sie zumindest nicht so offensichtlich erscheinen zu lassen. Hat man beispielsweise im Originalbild einen Farbverlauf, der sich von weiß über grau zu schwarz erstreckt, könnte bei der Komprimierung des Bildes der graue Bereich entfernt werden. Das Dithering verteilt jetzt schwarze und weiße Bildpunkte geschickt in der Grenzfläche, so dass die fehlende graue Farbe als Mischung für den Betrachter erzeugt wird.

DivX: Bezeichnet eine Art Erweiterung des AVI-Video-Standards, das dank der Verwendung von MPEG-Tools eine gute Komprimierung bei hoher Bild- und Tonqualität bietet. Auf eine Blu-Ray-Disk passen bis zu 25 Stunden DivX-komprimierte Videos in DVD-Qualität.

DLNA: Die Digital Living Network Alliance bezeichnet eine internationale Vereinigung von über 260 Herstellern der Unterhaltungselektronik. Ziel der DLNA ist die Definition von Standards für die Interoperabilität von Geräten zum Austausch und zur Wiedergabe von digitalen Medien wie Fotos, Audio- oder Videodateien. Dazu gehören Definitionen von Schnittstellen für Netzwerke via Kabel und Funk sowie Standards für Inhalte und Verfahren der Rechteverwaltung. Mit DLNA-Wireless können Benutzer einfach und schnell über eine Fernbedienung ihre Lieblingsmusik oder persönliche Filme und Bilder auf dem TV wiedergeben, die auf dem heimischen PC oder anderen Multimediageräten gespeichert sind.

DLP: Digital Light Processing. Texas Instruments entwickelte dieses Verfahren als Alternative zu LCP- und LCD-Projektoren. Bei diesem Verfahren wird im Panel des Projektors der Lichtdurchfluss durch kleine Spiegel gesteuert. Der Kontrast ist hier höher als bei LCD (siehe LCD), allerdings muss man mit mehr Bewegungs-Artefakten rechnen.

DLP-Cinema: Eine Technologie-Platform von Texas Instruments, die auf Basis von DLP für die digitale Projektion im kommerziellen Kino konzipiert ist. Lizenznehmer von DLP-Cinema sind u. a. Christie und Barco. Die Qualität von DLP Cinema ist höher als von konventioneller Kinoprojektion.

DMD: Digital Mirror Device. Alternativbegriff für DLP.

DNR: Die "Digital Noise Reduction" bezeichnet ein Verfahren zur Entfernung von störendem Bildrauschen aus digitalen Videostreams. DNR filtert dabei die Helligkeitsschwankungen in der Pixelstruktur heraus, die nicht mit einer Objektbewegung übereinstimmen. Nachteil dieser Technik ist der minimale Verlust der Bildschärfe sowie Qualität (je nach verwendetem Videoprozessor und Algorithmus).

Dolby Axon: Durch Axon ist es in Zukunft möglich sein, Sprache in Videospielen in 3D zu übertragen. Dadurch wird es möglich zu erkennen, aus welcher Richtung ein anderer Spieler kommt oder zu einem spricht. Dabei sollen Entfernung, Hindernisse und weitere Faktoren berücksichtigt werden. Durch Dolby Axon und dem Voice Font wird es außerdem möglich, Stimmen zu verändern oder komplett zu manipulieren. Dolby Axon verwendet eine Bandbreite von 16Kbit/sek und kann bis zu 7.000 Spieler miteinander kommunizieren lassen. Auf der GDC wurde die Technologie anhand des Spiels Jumpgate Evolution vorgestellt, welches für PC erscheinen wird. Der Einsatz auf Konsolen wäre ebenfalls möglich.

Dolby Digital: Dolby Digital gibt es in verschiedenen Formaten 1.0, 2.0, ..., 5.1. Die Stelle nach dem Punkt gibt an, ob ein Kanal für den Subwoofer existiert (0 = keiner, 1 = es gibt einen Kanal). 1.0 bedeutet Mono, 2.0 bedeutet Stereo, 5.1 bedeutet Links (Left), Mitte (Center), Rechts (Right), Hinten Links (Surround Left), Hinten Rechts (Surround Right) , Subwoofer.
Abgekürzte Kanalbezeichnungen: L, C, R, SL, SR, LFE.
Die Sampling-Frequenz beträgt 48 kHz bei maximal 24 Bits. Die Bitrate variiert von 64 kbps bis zu 448 kbps. 384 kbps ist die normale Rate für 5.1 und 192 kbps für Stereo.
Die verlustbehaftete Komprimierung komprimiert um den Faktor 12.
Der Subwooferkanal, sofern vorhanden, geht von 3 bis 120 Hertz, wobei die 3 Hz eine Kannvorschrift sind, d. h. es wird sich nicht jeder dran halten. Dieses Format gibt es seit 1992.

Dolby Digital EX: Dieses ist die Heim-Version von Dolby Digital Surround EX.
Hier wird Dolby Digital 5.1 um einen dritten Surround-Kanal ergänzt, dem Rear Center.

Dolby Digital Live: Dolby Digital Live ist eine Echtzeit-Codiertechnologie, die jedes beliebige Mehrkanal-Tonsignal in einen Dolby Digital- Datenstrom verwandelt. Mit ihrer Hilfe lassen sich Audiosignale vom PC über eine einzige digitale Verbindung auf Dolby Digital-Receiver oder Heimkino-Komplettsysteme übertragen. Umständliche Mehrfachverbindungen und Kabelsalat gehören damit der Vergangenheit an. Ein Griff zum Eingangswähler am AV-Receiver genügt, um jegliches PC-Tonmaterial über die Anlage wiederzugeben.

Dolby Digital Plus: Dolby Digital Plus ist ein leistungsfähiger Audiocodec der nächsten Generation, der neue Maßstäbe in Sachen digitale Tonqualität setzt. Dazu gehören höhere Klangtreue und eine erweiterte Anzahl von Kanälen sowie eine Technologie, die speziell auf künftige Broadcast- und Streaming-Angebote abgestimmt ist. Aufbauend auf der Dolby Digital-Technologie wurde Dolby Digital Plus speziell darauf ausgelegt, den wechselnden Anforderungen von Audio- und Videodiensten und neuen Speichermedien gerecht zu werden.

Dolby Digital Pulse: Dolby Pulse ist ein Gesamtsystem, das ein Bitstromformat sowie eigene Codierungs- und Decodierungslösungen beinhaltet. Kompatibel mit dem Open Standard Audio Codec MPEG-4 HE AAC nutzt Dolby Pulse für Neuentwicklungen auf verschiedenen Plattformen wie HD-TV, Mobiltelefone, tragbare Abspielgeräte, PCs und Online-Unterhaltung Dolbys Erfahrung bei der Bereitstellung von Inhalten. Zudem bietet es mit HE AAC eine erweiterte Bitratenauslastung.
Mit der echten Dolby-Metadatenfunktion ermöglicht Dolby Pulse, mit einem einzigen 5.1-Strom Mehrkanal-, Stereo- und Monosignale mit nahtloser Umschaltung zu verarbeiten. Dadurch ist die Notwendigkeit für ein bandbreitenintensives Simulcasting nicht mehr gegeben. Inzwischen stellen in Sendeströme eingebettete Dialnorm-Werte die Lautheit fest, wobei der Dynamikumfang bewahrt wird. Das heißt, dass Dolby Pulse Metadatenfunktionen bieten kann, die den Metadatenfunktionen von Dolby Digital und Dolby Digital Plus entsprechen und Verbrauchern ein ausgezeichnetes Erlebnis verschaffen sowie eine hoch effiziente Lösung für Sender bereitstellen.
In einer Sendelandschaft, die inzwischen IPTV, Mobilfunk und Internet sowie terrestrisches Fernsehen, Kabel- und Satelliten-TV umfasst, stellt Dolby Pulse eine wichtige Ergänzung der Audiolösungen von Dolby dar. Dolby hat sich zum Ziel gesetzt, Dolby Pulse durch die gesamte Sendekette hinweg â�� in Hardware, OEM-Produkten und lizenzierten Codierungs- und Decodierungslösungen zu implementieren. Dolby Pulse entspricht neuen HDTV-Spezifikationen, die von bedeutenden europäischen Gremien der Branche, wie der EICTA, den französischen und spanischen HD-Foren und NorDig festgelegt wurden.

Dolby Digital Surround EX: Basiert auf der 5.1-Aufnahmetechnik. Über zwei zusätzliche, analog erzeugte Rückkanäle versucht diese Schaltung einen noch stabileren Raumeindruck zu erzeugen.

Dolby E: Dieses Format ist das Format, in dem man verlustfrei bzw. bildgenau schneiden kann, und bei dem keine Daten verloren gehen. Im Fernsehen und Rundfunk und bei der Herstellung von Filmen mit DD müsste eigentlich jeder weltweit mit diesem Format arbeiten, wenn man der Werbung der Firma Dolby glauben darf. Als letzten Schritt der DD-Produktion wird Dolby E dann in das eigentliche Format DD, dts, DVD-A etc. umgewandelt.

Dolby Headphone: Bezeichnet eine Technik, die den Höreindruck einer 5.1-Surround-Anlage über einen konventionellen Stereokopfhörer ermöglicht. Die dabei verwendete Technik entspricht einem virtuellen Kunstkopf. Hierbei wird der Ton aus jedem der 5 Tonkanäle digital derart verzerrt, dass das Gehirn ihn so empfindet, als käme er aus einer bestimmten Richtung z. B. von einem Lautsprecher hinter der Hörposition. Im Gegensatz zu vorangegangenen Lösungen bezieht Dolby Headphone auch die akustische Struktur des imaginären Raumes mit ein, indem ein Nachhall simuliert sowie die zeitliche Verzögerung der einzelnen, virtuellen Schallquellen angepasst wird.
Obwohl der Mensch Geräusche mit zwei Ohren aus allen 3 Dimensionen orten kann, verwendet die Tontechnik inzwischen bis zu 7 Lautsprecher für die Darstellung eines Raumklangs. Mit Dolby-Headphone wird erreicht, die Technik wieder auf 2 "Lautsprecher" innerhalb des Kopfhörers zu reduzieren, wobei jedoch bisher nur der Höreindruck einer 5.1-Anlage erreicht wird.

Dolby Home Theatre v3: Dolby Home Theater v3, eine technologisch hochentwickelte Suite, mit der Desktop PCs und Laptops in der Lage sind, zu Hause oder unterwegs ein Hör- und Seherlebnis wie im Kino zu zaubern. Dank leistungsfähiger und hochentwickelter Technologien der digitalen Signalverarbeitung macht es das Dolby Home Theater dem Zuhörer und Zuschauer bei Anschluss von 2 bis 6 Lautsprechern oder von Kopfhörern Musik, Filme und Spiele in lebendigem Surround-Sound zu erleben.

Dolby Surround Pro Logic: Dieses Mehrkanalformat kann auch auf normalen Stereogeräten abgespielt werden. Es gibt zu Rechts und Links zusätzlich noch einen Surround-Kanal, welcher von 100 Hz bis 7 kHz begrenzt ist und in Mono auf die hinteren Lautsprecher gegeben wird. Da das Surround-Signal aus den beiden Stereo-Kanälen extrahiert wird, ist der Surround-Effekt nur schwach. Viele Fernseh-Filme werden in diesem Format ausgestrahlt, welches es seit 1987 gibt.
Dolby Prologic verlangt nach Rear-Lautsprechern, die nicht ortbar sind. Man kann diese gegen die Rückwand richten, um zusätzliche Reflexionen zu erzielen. Sie übertragen ein schmales Frequenzband und beide werden mit demselben Signal gespiesen. Es ist also kein Problem, "bescheidene" Dinger zu verwenden.
Bei Dolby Digital oder diskretem 5.1 sind 5 gleichwertige Kanäle vorhanden. Das bedeutet, dass ALLE 5 Kanäle mit gleichen Lautsprechern bestückt sind. Nur im Notfall, bei extremem Platzmangel, wird auf eine kleinere Variante des gleichen Lautsprechers ausgewichen. Im Studio beispielsweise 3x Genelec 1032, 2x 1030.

Dolby Surround Pro Logic II: Die hinteren Kanäle ohne Frequenzeinschränkung. Die Basswiedergabe auf den Subwoofer ist verbessert. Die Surround-Kanäle sind Stereo.

Dolby Surround Pro Logic IIx: Mit Dolby Pro Logic IIx kann man Stereo oder 5.1-Signale in 6.1 oder 7.1 umwandeln. Es gibt verschiedene Modi: Movie/Music mit Parameter wie Dolby Panorama, Dolby Dimension, Dolby Center, und es gibt einen speziellen Game Modus.

Dolby Surround Pro Logic IIz: Um Pro Logic IIz nutzen zu können, müssen Sie zwei zusätzliche Lautsprecher zu einem bisherigen 5.1- oder 7.1-Setup addieren (9.1-System). Ihren Platz finden die neuen Boxen oberhalb des rechten und des linken Frontlautsprechers, knapp unter der Decke, weshalb sie auch "Höhenlautsprecher" genannt werden. Bei Pro Logic IIz lässt sich als Quelle Stereo- oder 5.1-Material verwenden. Das neue System arbeitet auch mit vorhandenen 7.1-Lautsprecherkonfigurationen zusammen, sodass man nach der Aufrüstung schließlich 10 Boxen (7 Hauptboxen, 2 Höhenlautsprecher und ein Subwoofer) im Wohnzimmer stehen hat.

Dolby Surround Pro Logic: Analoges Tonsystem mit vier Kanälen. Für die Wiedergabe benutzt man meistens fünf Lautsprecher: vorne drei (links, mitte, rechts), hinten zwei (hinten links, hinten rechts). Die hinteren Lautsprecher übertragen ein Mono-Signal, das heißt sie strahlen die gleichen Schallinformationen ab. Für die Übertragung werden die vier Kanäle durch eine Matrix-Schaltung auf zwei Kanäle codiert, bei der Wiedergabe sorgt der Surround-Decoder eines AV-Gerätes für die richtige Auftrennung der Signale (siehe Signal).
Weil der codierte Surround-Ton zur Speicherung nur zwei Kanäle braucht, kann er auf allen stereotauglichen Medien untergebracht werden.

Dolby Surround: Ein Mehrkanalsystem, das mit Hilfe der Matrixkodierung vier Tonkanäle auf zwei Tonspuren unterbringt. Es besteht aus Lautsprechern für: Front links, Front rechts, Center und Surround links/rechts. Zudem ist es abwärtskompatibel zu Stereo, was bedeutet, man kann ein Dolby Surround-Signal problemlos auf jedem Stereo-Gerät wiedergeben.

Dolby True-HD: Dolby True-HD beschreibt ein eigens für den wachsenden HD-Markt entwickeltes Audio-Codec, das speziell für den Einsatz auf Blu-Ray-Disks als optionales, verlustfreies Raumklang-Format entwickelt wurde. Der Codec unterstützt bis zu acht Kanäle (entspricht 7.1) mit 24 Bit Samples und einer Abtastrate von 96 kHz. Werden weniger als 8 Kanäle genutzt, kann die Abtastrate auf 192 kHz erhöht werden. Die maximale Datenübertragungsrate liegt bei 18 MB/s.
Verlustfrei deswegen, weil der digitale Datenstrom bit-exakt zu 100 % der Abmischung des Tonmeisters beim Mastering des Films entspricht. Es basiert auf MLP (verlustfreier Kompressionsalgorithmus für digitale Tonaufzeichnungen) und versteht sich als dessen Nachfolger. Die Übertragung findet über HDMI 1.3 statt.

Dolby Volume: Jeder kennt die Situation: Der Spielfilm geht in die Werbepause und diese ist viel lauter, als der Spielfilm - eine Marketing-Taktik, damit Zuschauer die angepriesenen Produkte besser wahrnehmen. Aber auch plötzliche Explosionen nach langen, ruhigen Dialogen lassen viele Zuschauer zur Fernbedienung greifen. Dolby schafft diesen Problemen mit Dolby Volume nun Abhilfe.

Dolby Volume arbeitet auf zwei Ebenen: Der "Volume Leveler" vergleicht das laufende Tonspektrum mit vorhergehenden. Dabei nutzt Dolby Techniken aus dem Profibereich, etwa eine "auditorische Szenenanalyse". Diese Technik erkennt, welche Töne angehoben werden müssen und welche nicht. Einen abschwellenden Klavierakkord zum Beispiel dreht Dolby Volume nicht lauter. Die zweite Ebene ist der "Volume Modeler", er reagiert darauf, dass das menschliche Gehör bei geringer Lautstärke Höhen und Tiefen weniger gut wahrnimmt. Bei alten Stereoverstärkern gab es hierfür die Loudness-Taste. Sie ignorierte aber die tatsächliche Lautstärke und verfremdete das ursprüngliche Signal oft zu einem Tonbrei. Der Volume Modeler setzt dabei auf die Erkenntnisse der Datenkompression, die sich mit der Erfindung von MP3 oder Dolby Digital ergaben: Tondaten, die unterhalb der Hörschwelle liegen, entfallen dort einfach. Der Volume Modeler macht das genaue Gegenteil: Er hebt die Lautstärke von Klangbestandteilen, deren Lautstärke unterhalb der Hörschwelle liegt, will damit den Klang auch bei geringer Lautstärke voll und detailreich gestalten.

Anders als bei früheren Lösungen der Lautstärkeregelung kommt es bei Dolby Volume nicht zu hörbaren Artefakten oder Nebeneffekten. So wird z. B. die Lautstärke ruhiger Hintergrundgeräusche zwischen Dialogszenen nicht erhöht bzw. reduziert, wie es bei herkömmlichen Kompressionstechnologien der Fall ist.

Neben AV-Receivern, Heimkino-Komplettsystemen und Stereoanlagen kann Dolby Volume auch in Fernsehgeräte integriert werden. Dolby Volume funktioniert mit jedem beliebigen Eingabesignal, ob analog oder digital, mit jedem Dienst (Kabel, Satellit, terrestrisch und IPTV) und für jede Programmquelle. Erste AV-Receiver und Komplett-Heimkino-Sets kommen noch im Jahr 2008 auf den Markt.

Downmix: Bezeichnet das Zusammenbringen einer bestimmten Zahl von Audiokanälen, sodass das entstandene Tonsignal weniger Kanäle umfasst. Ein bekanntes Beispiel ist die Wiedergabe einer DVD mit 5.1-Ton über einen Fernseher, der nur Stereo-Ton ausgeben kann. Das Stereo-Tonsignal enthält ebenfalls weniger Informationen über die Richtung und den Abstand, die bei Mehrkanalton vorliegen.

DSP: DSP bezeichnet einen digitalen Signalprozessor, welcher ein elektronisches Bauteil (bestehend aus Hard- und Software) ist, das ganz allgemein akustische Signale (siehe Signal) umwandelt. Meist wird dieser Begriff im Zusammenhang mit der Erzeugung virtueller Klangfelder oder künstlicher Raumakustik verwendet. Die Ausgangssignale werden so ausgegeben, dass der Zuhörer den Eindruck hat, er sitze z. B. mitten in einem Theater oder in einer großen Halle.

DTS: Ein Format mit der gleichen Kanalaufteilung, wie bei Dolby Digital, meistens 5.1.
DTS arbeitet mit konstanter Bitrate von 64 bis 1536 kbit/s, auf der DVD mit 384 oder 448kbit/s, die Sampling-Raten geht von 48 bis 192 kHz bei bis zu 24 Bits. Bei der DVD gibt es Komprimierung, verlustbehaftet, mit Faktor 4. Bei vielen DVD-Playern sieht man beim flüchtigen Hinsehen ein dts-Symbol auf der Frontplatte, aber diese DVD-Player haben gar keinen DTS-Decoder. Wenn man genau hinsieht, dann steht unter dem DTS der Text "Digital Out". Das bedeutet, dass man einen Receiver/Verstärker mit dts-Decoder einsetzen muss, um in den Genuss von dts zu kommen.
Der Subwooferkanal geht von 20 bis 80 Hertz.
Dieses Format gibt es seit Mai 1993.

DTS 24/96: Ein Mehrkanalformat mit 24 Bit und 96 kHz mit bis zu 6 Kanälen, unkomprimiert im Gegensatz zu Dolby Digital.
DTS arbeitet mit konstanter Bitrate von 64 bis 1536 kbit/s, auf der DVD mit 384 oder 448kbit/s, die Sampling-Raten geht von 48 bis 192 kHz bei bis zu 24 Bits. Bei der DVD gibt es Komprimierung, verlustbehaftet, mit Faktor 4. Bei vielen DVD-Playern sieht man beim flüchtigen Hinsehen ein dts-Symbol auf der Frontplatte, aber diese DVD-Player haben gar keinen DTS-Decoder. Wenn man genau hinsieht, dann steht unter dem DTS der Text "Digital Out". Das bedeutet, dass man einen Receiver/Verstärker mit dts-Decoder einsetzen muss, um in den Genuss von dts zu kommen.

DTS ES 6.1 Compatible: Das ist eine Bezeichnung eines Geräts über seine Art, wie es ohne offizielle DTS-Lizenz den 6. Kanal per Matrix aus den andern Kanälen erzeugt.

DTS ES 6.1 Discrete: Hier wird der Kanal "Surround Rear Center" als eigener Kanal gespeichert, damit ist es ein echtes 6.1-System.

DTS ES 6.1 Matrix: Ähnlich wie "DTS ES 6.1 Compatible" ist dies eine Sparversion von DTS ES 6.1 Discrete.

DTS ES: Bei 5.1 wird hier ein zusätzlicher Kanal für "Surround Rear Center" aus den anderen Kanälen gewonnen, es handelt sich demnach nicht um ein echtes 6.1-Format.

DTS-HD-Master: DTS-HD-Master steht für "Digital Theater Systems High-Definition" und beschreibt ein eigens für den wachsenden HD-Markt entwickeltes verlustfreies Audio-Codec mit Datenraten bis zu 6 Mbits/s (als Vergleich: DVD mit 1,536 Kbit/s), einer Abwärtskompatibilität zu DTS, einer unbegrenzten Anzahl an Kanälen sowie einer Abtastrate von 192 kHz.

Verlustfrei deswegen, weil der digitale Datenstrom bit-exakt zu 100 % der Abmischung des Tonmeisters beim Mastering des Films entspricht.

DTS-HD-Master Audio deckt 18 MB/s auf HD-DVD und 24,5 MB/s auf Blu-Ray-Disks ab. Zusätzlich ermöglicht es das Sound-Master des Kinofilmes exakt wiedergeben zu können, was beim Vorgänger DTS wegen der hohen Bandbreite des Sound-Masters nicht möglich war. Außerdem werden geringe Datenraten unterstützt, so dass zusätzliche Tonspuren oder Audiokommentare als Erweiterungen gespeichert und zu dem Hauptaudiokern hinzugefügt werden können. Diese Kernaudiospur ist kompatibel zu DTS; wenn die Erweiterung hinzugefügt wurde, kann diese nur direkt über den HDMI-Ausgang als 7.1 ausgegeben oder in Echtzeit auf DTS kompatible 5.1-Kanäle herunter gerechnet werden.

Der Ton kann analog über alle gängigen Ausgänge ausgegeben werden, allerdings wird je Kanal ein Kabel benötigt. Digitale Signale kann DTS-HD Master unverändert nur über HDMI 1.3 übertragen werden. HDMI 1.0 und 1.2 können DTS HD nur in PCM aufgelöst weiterreichen. Über optischen und koaxialen SPDIF (Schnittstellen-Spezifikation für die Übertragung digitaler Audiosignale) besteht nur die Möglichkeit des Herunterrechnens auf 5.1-Kanäle sowie eine maximale Bitrate von 1509,25 KB/s zur Verfügung.

DTS Neo6: Ähnliches Verfahren wie Dolby Surround Prologic II. DTS Neo6 soll aber besser sein: Bis zu 7 Kanäle: separater Subwooferkanal in Stereo, EffektRearCenter sowie Effektlautsprecher mit vollem Frequenzumfang.

Dual-Layer-DVD: Diese DVDs haben zwei unterschiedlich durchlässige Schichten (=Layer), in denen Informationen gespeichert sind. Da DVD-Player einen Laserabtaster besitzen, der sich meist auf zwei Ebenen fokussieren lässt, kann er beide Schichten nach einander abarbeiten. Er beginnt innen und arbeitet sich spiralförmig nach außen. Wenn er dort angekommen ist, stellt er seine Fokussierung um (das führt meist zu kleinen Unterbrechungen im Film in Form eines Standbildes) und arbeitet den zweiten Layer ab. Das hat den Vorteil, dass die Kapazität der DVD verdoppelt wird.

Dubbing Theater: Speziell eingerichtetes Kino, das als Referenzkino dient und gleichzeitig Tonstudio ist. Als Teil der Filmproduktion wird dort der Soundtrack abgemischt. Ziel der Abmischung in einem Dubbing Theater ist es, dem Kinobesucher stets den gleichen, vom Regisseur gewollten Klangcharakter des Films zu vermitteln und zwar unabhängig von den zum Einsatz kommenden Tonformaten (DTS, Dolby Stereo, Dolby Digital oder SDDS) und exakt so, wie er später in einem Kino zu hören sein wird. Filme mit THX-Zertifizierung werden in THX-zertifizierten Dubbing Theaters gemischt.

DVB: DVB steht für Digital Video Broadcasting und bezeichnet ein Übertragungsstandard für digitales Fernsehen nach dem MPEG2-Standard. Es regelt nicht nur die Codierung von Bild und Ton, sondern berücksichtigt auch die verschiedenen Übertragungstechniken (Kabel, Satellit, usw.) und die Zugangsberechtigung bei Verschlüsselung.

DVB-C: Das "Digital Video Broadcasting Cable" bezeichnet eine Variante von DVB, welche Fernsehinhalte über den digitalen Kabelanschluss ermöglicht. Bei der Übertragung der Signale wird der MPEG2-Standard verwendet, H.264 wird für die Übertragung von HDTV genutzt. Neben reinen Fernseh- und Videosignalen können mit DVB-C auch Radiosender empfangen werden - parallel zum Fernsehsignal. All diese Signale werden verschlüsselt ausgestrahlt, sodass man neben einer Gebührenzahlung zur Nutzung der Dienste auch einen Digitalreceiver sowie eine individuelle Smartcard benötigt. Diese wird über das Common Interface (CI) angesprochen.

DVB-C2: Nachfolgestandard zu DVB-C, welcher Anfang 2009 erscheinen soll. Erste Endgeräte sollen dann Anfang 2010 erhältlich sein. DVB-C2 wird dabei eine große Ähnlichkeit zu DVB-T2 aufweisen und daher auch auf dem Modulationsverfahren QFDM basieren. Eine Nutzung des H.264-Codecs ist wahrscheinlich, jedoch nicht primärer Bestandteil von DVB-C2, da DVB-C2 im OSI-Schichtenmodell lediglich die physikalische Übertragung definiert.

DVB-H: Das "Digital Video Broadcasting Handhelds" bezeichnet einen Übertragungsstandard, mit dem digitale Rundfunkprogramme über kleine und/oder mobile Geräte empfangen werden können. Während der Entwicklungsphase war dieser Standard auch unter den Begriffen DVB-M (mobile) und DVB-X bekannt. Je nach Kapazität und Anforderung der Endgeräte können unterschiedliche Datenraten erreicht werden, in den meisten Fällen bietet DVB-H jedoch eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln bei ca. 300 kbit/s. DVB-H-fähige Endgeräte sind beispielsweise das Nokia N96 oder das LG U900.

DVB-HTML: Anwendungsklasse, die von Multimedia Home Platforms (MHP) definiert wird. DVB-HTML Applikationen werden erst seit dem MHP 1.1 Standard unterstützt. Da die Komplexität im Vergleich zu DVB-J deutlich höher ist, ist die entsprechende Funktionalität in den meisten MHP-Empfängern jedoch nicht vorhanden. Auch bei DVB-HTML kommt optional Java zum Einsatz, vergleichbar mit den aus Internet-Browsern bekannten Java-Applets.

DVB-IPTV: Auch als DVB-IPI bekannt. Bezeichnet einen offenen DVB-Standard für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen über das Internetprotokoll. Bei der Übertragung werden die Videosignale digital komprimiert (MPEG2 / MPEG4-AVC) und erhalten anschließend einen IP-Rahmen für die Verteilung über die IP-Netze. Mit DVB-IPTV können auch DRM-verschlüsselte Inhalte, wie das Bezahlfernsehen Video-On-Demand empfangen werden.

DVB-J: Bezeichnet eine Anwendungsklasse, die von Multimedia Home Platforms (MHP) genutzt wird. Die MHP-Plattform definiert für diese Programme eine gewisse Anzahl von Schnittstellen (APIs). Durch diese wird es dem Programmierer ermöglicht, der speziellen Situation und den Einschränkungen des MHP-Empfängers angepasste Applikationen mit geringem Ressourcenbedarf zu entwickeln.

DVB-M: Siehe DVB-H.

DVB-S: Das "Digital Video Broadcasting Satellite" bezeichnet die Variante von DVB zur Übertragung per Satellit. DVB-S ist die meistgenutzte DVB-Variante, da dank der hohen Datenübertragungsrate die meisten TV- und Radioprogramme empfangen werden können. Im Gegensatz zu DVB-T und DVB-C benötigt es keine zusätzliche Infrastruktur (Kabelnetze etc) und bietet somit auch in ländlicheren Gegenden Fernseh- und Rundfunkempfang. Für den Empfang von DVB-S wird dennoch ein Universal-LNB, ein Digitalband tauglicher Multischalter sowie ein Digitalreceiver erforderlich.

DVB-S2: Mit der Nachfolger-Version von DVB-S (März 2005) kann durch verbesserte Kodierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren eine 30% höhere Datenübertragungsrate zur Verfügung gestellt werden.

DVB-T: Das "Digital Video Broadcasting Terrestrial" bezeichnet die erdgebundene Verbreitung digitaler Fernsehsignale in der Atmosphäre. DVB-T ist in vielen asiatischen und afrikanischen Staaten Standard für die Übertragung von digitalem Fernsehen und Hörfunk per Antenne geworden. Jedoch heißt DVB-T nicht in jedem Land DVB-T: In Irland beispielsweise ist es bekannt unter dem Begriff "Digital Terrestrial Television" (DTT), in Frankreich wiederum unter "Télévision Numérique Terrestre" (TNT). Erforderlich für den Empfang von DVB-T ist ein Digitalreceiver oder Fernseher mit integriertem DVB-T-Tuner, bei schwachem Empfang auch eine aktive Empfangsantenne zur Signalverstärkung. Es gibt auch kleine Antennen für Notebooks, die über USB 2.0 angeschlossen werden. Ältere Notebooks mit USB 1.1-Anschlüssen benötigen eine besondere Einsteckkarte mit MPEG2-Decoder.

DVB-T2: Geplanter Nachfolger des DVB-T-Standards. Hierbei sollen die Programme auch in HDTV übertragen werden können. Erscheinen soll das Ganze dann frühestens Ende 2009.

DVB-X: Siehe DVB-H.

DVD: Digital-Versatile-Disc. Diese beinhaltet sowohl Ton-/ als auch Bildinformationen.
Kann nur über DVD-Player wiedergegeben werden.

Die DVD ist ein optisches Speichermedium, das die CD-ROM als Speichermedium abgelöst hat. Rein äußerlich ähnelt eine DVD einer klassischen CD-ROM.
DVDs können ein- oder zweiseitig sein und auf pro Seite eine oder zwei Schichten aufweisen. Bei zwei Schichten ist die obere Schicht halbtransparent, um die Laserabtastung der unteren Schicht zu ermöglichen.
DVDs beruhen auf dem MPEG2 Standard (siehe MPEG-2) für Datenkompression.

DVD-A: Bezeichnet eine spezielle Variante der DVD, auf der lediglich Audiodateien gespeichert sind. Vorteile dieser im DVD-Book C definierten Disk liegen auf der Hand: eine maximale Abtastrate von 192 kHz, eine Samplingtiefe von 24 Bit sowie die verlustfreie Wiedergabe von bis zu sechs digitalen Tonspuren über die Codecs MPEG2, Dolby Digital, DTS und MLP. Mittlerweile wurde die DVD-Audio, die lange Zeit im Konkurrenzkampf zur SACD stand, jedoch von der Blu-Ray-Disk verdrängt.

DVD-R: Bezeichnet einen 1-fach beschreibbaren DVD-Rohling. Die Speicherkapazität beträgt bei normalen DVD-Rohlingen 4,7 GB, bei Double-Layer-Rohlingen 8,5 GB.

DVD-RAM: Eine weitere Form der wiederbeschreibbaren DVD-Rohlingen, die hauptsächlich bei Camcordern und DVD-Rekordern, aber auch im PC-Bereich zum Gebrauch kommen. Die Abkürzung RAM steht hierbei für "Random Access Memory" und soll verdeutlichen, dass auf DVD-RAMs ein Direktzugriff erfolgen kann, da jeder Speicherort direkt über seine Speicheradresse angesprochen werden kann und die Daten nicht sequentiell oder in Blöcken ausgelesen werden.  DVD-RAMs überstehen bis zu 100.000 Lese- und Schreibvorgänge, dass ist das 100-fache einer DVD-RW. Wie bei normalen DVD-Rohlingen stehen auch hier im Single-Layer 4,7 GB, im Double-Layer 8,5 GB zur Verfügung.

DVD-RW: Bezeichnet einen mehrfach beschreibbaren DVD-Rohling. Die Speicherkapazität beträgt bei normalen DVD-Rohlingen 4,7 GB, bei Double-Layer-Rohlingen 8,5 GB.

DVD-Player: Gerät zur Wiedergabe von DVDs. Anschlüsse hierfür sind sowohl am Fernseher als auch an der HiFi-Anlage vorhanden. Des weiteren bietet ein DVD-Player die Möglichkeit Audio CDs, CD-Rs, CD-RWs, MP3-Disks, DivX-Filme, JPEG-Bilder, SACDs, DVD-As, WMAs, V-CDs, SV-CDs, DVD-RWs, DVD-R, und DVD Rs abzuspielen.

DVI: DVI steht für Digital Video Interface und ist die erste digitale Schnittstelle für Videodaten in der Heimkinowelt. Wichtig für ein problemloses Funktionieren von DVI für Videodaten (z. B. DVD) ist, dass auf beiden verbundenen Geräten der Kopierschutz HDCP (siehe HDCP) korrekt vom Hersteller implementiert wurde.

Dynamischer Fokus: Korrekturschaltung in Fernsehern. Verbessert die zum Bildrand - technisch bedingt - abfallende Schärfe. Sinnvolle Technik - verteuert allerdings TV-Geräte.

EAX: Abkürzung für Environmental Audio Extension. EAX ist ein von der Firma Creative
Labs entwickeltes Verfahren für 3D-Sound, bei der die Klänge jeweils an die räumlichen Bedingungen angepasst werden können. Dazu werden jedoch vier Lautsprecher und ein Subwoofer benötigt.

Effektlautsprecher: Lautsprecher in einem Mehrkanal-System, die die Umgebungseffekte, die Off-Screen-Effekte und damit die Raumwirkung bestimmter Szenen wiedergeben. Sie sind im Home Cinema seitlich etwa 10 Grad hinter den Zuschauersitzen und etwas über Kopfhöhe platziert. Bei Dolby Digital (siehe Dolby Digital) geben sind es links und rechts diskrete Kanäle. Bei Dolby ProLogic (siehe Dolby Digital ProLogic) wird in den Effekt-Speakern ein Monosignal wiedergegeben. Effekt-Speaker sollen nicht bewusst wahrgenommen werden, da sie vom Filmgeschehen auf der Leinwand ablenken. In guten Filmen werden Effekte daher i.d.R. sehr sparsam eingesetzt.

Effektprozessor: Elektronisches Bauteil zur Ausgabe von digitalen Signalen. Sie werden häufig für erstellte Musik verwendet, in der die Originalklänge der Instrumente verfälscht werden können.

Einpegeln (Surround): Für den korrekten Räumlichkeitseindruck ist es wichtig, dass alle Surround-Lautsprecher am Hörplatz gleich laut klingen. Um dies zu einzustellen, wird nacheinander auf alle Kanäle ein definiertes Rauschsignal gegeben, so dass sich die einzelnen Pegel per Gehör oder Schallpegelmesser angleichen lassen.

Elektromagnetische Fokussierung: Methode um den Elektronenstrahl einer Bildröhre mittels eines Magnetfeldes zu steuern und zu fokussieren. Dies geschieht in der Ablenkeinheit der Bildröhre. Im Unterschied zur elektrostatischen Fokussierung, die fast nur bei kleineren Röhrenprojektoren zum Einsatz kommt, wird dazu eine elektrische Spule einsetzt. Bei dieser Technik lässt sich der Elektronenstrahl wesentlich feiner und genauer einstellen. Siehe elektrostatische Fokussierung.

Elektrostatische Fokussierung: Methode um den Elektronenstrahl einer Bildröhre mittels eines Magnetfeldes zu steuern und zu fokussieren. Dies geschieht in der Ablenkeinheit der Bildröhre. Im Unterschied zur elektromagnetischen Fokussierung wird dazu ein Dauermagnet einsetzt. Diese Technik kommt fast nur in kleineren Röhrenprojektoren zum Einsatz und ist der elektromagnetischen Fokussierung deutlich unterlegen.

Encoder: Elektronische Komponente zur Verschlüsselung von Signalen (siehe Signal). Gegenstück ist der Decoder, der die Signale wieder entschlüsselt. Kommt z. B. beim Mischen von digitalen Mehrkanaltonformaten (Dolby Digital, DTS, etc.) oder auch beim Erzeugen von Dolby ProLogic zum Einsatz. Auch wenn der analoge Kinofilm auf eine DVD gemastert wird, kommt z. B. für das Bild ein MPEG-2-Video-Encoder zum Einsatz.

EPG: Der "Electronic Program Guide" bezeichnet eine elektronische verbreitete Information über das aktuelle und zukünftige Fernseh- und Hörfunkprogramm. Die Daten werden in der Regel von den Sendern kostenlos als Zusatz ausgestrahlt und ersetzen die gedruckte Programm-zeitschrift.

Farbmodelle: Bei der Videodarstellung müssen aus den Grundfarben Mischfarben zusammengemischt werden. Um dies nahezu originalgetreu zu machen, wurden verschiedene Verfahren entwickelt, die man Farbmodelle nennt. Ein Beispiel hierfür ist z. B. RGB (siehe RGB).

Farbraum: Der Farbraum ist eine Beschreibung für die Begrenzungen, innerhalb derer sich die Farbwahrnehmung und die Farbwiedergabe angleichen lassen. Wenn ein Farbraum z. B. wie in der Videotechnik durch drei optische Eckfrequenzen definiert ist, dann kann erst die Codierung einzelner Farben durch das Farbmodell zu der gewünschten Übereinstimmung von Aufnahme/Master und Wiedergabe führen.
Abweichungen im Farbraum werden im Farbdiagramm durch Verschiebung der Eckpunkte deutlich, das kennzeichnet dann z. B. eine abweichende Farbwiedergabe eines bestimmten Gerätes.

Farbtemperatur: Bezeichnet das Strahlungsverhalten eines Körpers, das in Grad Kelvin gemessen wird. Die Farbtemperatur rangiert von rötlich (niedrig) über weißlich bis bläulich (hoch). Eine Glühlampe liegt z. B. bei etwa 2.000 Grad Kelvin, eine Leuchtstoffröhre bei etwa 4.800 Grad Kelvin und blauer Himmel bei etwa 9.000 bis 10.000 Grad Kelvin. Ein korrekt eingestelltes Videobild liegt bei etwa 6.500 Grad Kelvin, d. h. es ist weder zu rötlich und noch zu bläulich.

Farbtiefe: Mit Farbtiefe wird in der digitalen Videotechnik die Anzahl der Bits angegeben, mit denen die Intensitätsstufen pro Grundfarbe (RGB) codiert werden. Dazu muss man wissen, dass jedes Bit nur zwei Zustände codieren kann, jedes weitere in Kombination die Anzahl jedoch verdoppelt. Mit der typischen Farbtiefe von 8 Bit können theoretisch 256 Stufen pro Farbe differenziert werden, daraus ergeben sich die häufig gehörten über 16 Millionen Farben; denn diese werden durch Multiplikation aller möglichen Stufen über alle Grundfarben ermittelt, das sind 256 x 256 x 256 gleich größer als 16 Millionen.
Auf der DVD und Blu-Ray wird das Farbmodell YCbCr zur Farbcodierung verwendet, wo von diesen 256 Zuständen je Grundfarbe jeweils 32 für digitale Anpassungen reserviert wurden. Jedes Display benötigt einen solchen Headroom z. B. für die Skalierung des Bildes auf die physische Auflösung. Daraus ergeben sich theoretisch mit 224 hoch 3 immer noch über 11 Millionen darstellbare "Farben". Allerdings wird bei dieser Angabe gerne vergessen, dass in diesen "Farben" jeweils auch die Gesamthelligkeit eines Bildes versteckt ist, was tatsächlich nur 224 echten Graustufen (einmal Farbtiefe) entspricht.

FBAS: FBAS bedeutet Farbbild-Austast-Synchron-Signal. Helligkeit und Farbe sind zu einem einzigen Signal zusammengefasst. Dieses Signal (siehe Signal) ist immer auf den gelben Cinch-Buchsen zu finden. Auch im Scart-Stecker (siehe Scart) ist es auf einer der vielen Pins (siehe Pin). Wenn man ein FBAS-Signal hat, dann wird darüber kein Ton übertragen. Bei Cinch (siehe Cinch) braucht man dann zum gelben Anschluss noch den weißen und roten für den Ton. Bei Scart ist der Ton mit dabei.

FEC: Forward Error Correction. Ein Fehler-Korrektur-Verfahren, bei digitaler Übertragung zur Anwendung kommt.

FED: Field Emission Display. Eine von Sony entwickelte Technik, um die Vorteile der Röhren-TVs mit denen der LCDs zu vereinen.
Die Feldemissionsbildschirme gleichen äußerlich den LCD-Bildschirmen, arbeiten aber ähnlich wie Röhrengeräte mit Elektronenstrahlen,
die auf eine fluoreszierende Frontscheibe treffen. Somit erhält man die Vorteile von Röhren-TVs, wie bspw. höhere Farbbrillianz, höherer Schwarzwert, höhere Reaktionsgeschwindigkeit, etc.

Fehlerkorrektur: Rekonstruktion verloren gegangener Daten in der Digitaltechnik.

Firewire: Bezeichnet eine digitale Schnittstelle für Multimediageräte, die eine Übertragungsgeschwindigkeit von 400 MB/s bietet.

FourCC: Der sog. Four Character Code bezeichnet eine vier Zeichen lange Zeichenkette im Kopfdatenbereich einer RIFF-Datei, die angibt, in welchem Format die in der Datei enthaltenen Videodaten (am Beispiel von AVI) vorliegen. Hiermit ergibt sich somit die Information, welcher Codec für die Dekomprimierung bzw. Anzeige der Daten verwendet werden muss.

FPS: Der Ausdruck "Frames per Second" ist ein Fachbegriff aus der Film- und Videotechnik. Ins Deutsche übersetzt steht er für "Bilder je Sekunde" und ist ein Maß für die Bildfrequenz. Anhand der jeweiligen Zahl, also zum Beispiel 18fps oder 25fps, kann abgelesen werden, wie viel Bilder in einer Sekunde geladen (bei Computerapplikationen) bzw. abgespielt (bei Film- und Videoaufnahmen) werden. Das menschliche Auge nimmt bereits 16 bis 18 aufeinander folgende Bilder in einer Sekunde als bewegte Szene wahr. Die übliche Bildwiederholrate bei Kinofilmen liegt bei 24fps.

Frame-Doubling: Verdoppelung des Frames; ein wichtiges Leistungsmerkmal moderner Bildprozessoren. Der Frame-Doubler setzt auf dem Linedoubler (oder auch auf einem Linetripler oder Quadrupler ) auf und verdoppelt nochmals die Geschwindigkeit des Elektronenstrahls. D.h. im Falle von framegedoubltem Linedoubler auf 64,4 kHz. Dies erzeugt in diesem Fall zwar keine höhere Auflösung, vermindert jedoch signifikant das Flimmern und führt bei Röhrenprojektoren zu einer etwa 30 % höheren Leuchtkraft des Bildes.

Frequenzhub: Bezeichnet in der Satellitentechnik die Videokontraststärke (Video-Kontrastpegel), wird in MHz/V gemessen und ist abhängig von der Modulation der verschiedenen Satelliten: Für ASTRA liegt der Hub bei 16 MHz/V, für EUTELSAT variiert er zwischen 22 und 25 MHz/V.

Frontprojektion: Bezeichnet die klassische Projektion von Projektor auf eine großflächige Leinwand im Raum. Der Begriff wird meist zur Abgrenzung zur Rückprojektion verwendet. Video-Projektoren können geeignet sein für Front- und Rückprojektion oder nur für Frontprojektion.

Front-Staging: Bezeichnet ein Klangbild, bei dem das Hörgeschehen primär von vorne auf den Zuhörer einwirkt, ähnlich wie bei einer Bühnenaufführung.

Full-Cinema: Zusätzlich zur 5.1- oder Matrix-6.1-Konfiguration verstärken bei Full Cinema zwei weitere Boxen oberhalb der Front-Speaker den Raumeindruck.

Full-HD: Auszeichnung für Geräte (Fernseher, DVD-Player, ...), die die höchstmögliche HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln wiedergeben können. Im Fachhandel wird auch gerne der Begriff "True-HD" propagiert, welcher jedoch nur für Werbezwecke (z. B. für Dolby's Tonformat "Dolby TrueHD") verwendet wird und absolut identisch mit den Eigenschaften von Full-HD ist. Ein Gerät mit einem
"HD-Ready-Logo" ist in der Lage etwa die Hälfte der vollen Auflösung wiederzugeben (1280 x 720 Pixel).

FUN-Decoder: Decoder, die für digitales Free-TV geeignet sind. FUN steht für Free Universal Network, eine offene, d. h. herstellerunabhängige Digital-TV-Plattform, die Digitales TV auch ohne Einschränkungen des Pay-TV ermöglicht. Hinter FUN steht eine Interessensgemeinschaft von über 40 Medienunternehmen vom Programmanbieter ARD bis hin zu Endgeräteherstellern von Galaxis und Panasonic.

Gain-Faktor: Leuchtdichtefaktor. Im Zusammenhang mit Home-Cinema bezeichnet der Gain-Faktor die Fähigkeit einer Leinwand, durch ihre Beschichtung Licht zu reflektieren. Das Bild wird dadurch heller. Ein Gain-Faktor 1,0 bezeichnet eine mattweiße Leinwand ohne jede Reflektion. Eine Leinwand mit z. B. 1,5 Gain reflektiert das Licht mit dem 1,5-fachen. Ein zu hoher Gain-Faktor, d.h. wenn er über 1,8 bis 2,0 liegt, kann zu einem störenden Hot-Spot (siehe Hot-Spot) führen. Auch wird der Betrachtungswinkel mit zunehmendem Gain-Faktor kleiner.

Gamma: Die Leuchtkraft einer Bildröhre entspricht nicht linear ihrer Spannungszufuhr. Diese Nichtliniearität entspricht einer Exponentialfunktion, die Gamma oder Gammakurve genannt wird. Die Gamma-Korrektur erzeugt den gewünschten, meist proportionalen Zusammenhang zwischen eingespeistem Signal und projiziertem Bildpunkt. Als Gammawert wird die Steilheit der zugehörigen Kurve bezeichnet, also der Verlauf zwischen Spannung und Leuchtdichte bzw. Helligkeit der Bildröhre.

Grundband: Ein zusammengesetztes, demoduliertes Ton- und Bildsignal, das vom Satellitenreceiver zur Weitergabe an einen Decoder ausgegeben wird.

H.264: Bezeichnet ein "HighEnd"-Codec zur bestmöglichen Videokompression. Da H.264 durch ein gemeinsames Projekt der ITU und MPEG-Visual im Jahr 2003 entstand, entstand bei ISO/IEC MPEG der Standard MPEG-4/AVC, welcher aber nichts anderes ist als H.264. Dabei erreicht H.264 eine etwa drei Mal so hohe Codiereffizienz, wie MPEG-2 und ist neben dem Gebrauch auf modernen Camcordern und Videkonferenzen auch für HDTV ausgelegt.

Halbbild: Im Zeilensprungverfahren, mit dem ein PAL-Bild (siehe PAL) dargestellt wird, beschreibt der Elektronenstrahl zu einem Zeitpunkt immer nur jede übernächste physische Bildschirmzeile. Da die Bildwiederholungsfrequenz (siehe Bildwechselfrequenz) jedoch enorm hoch ist, nimmt das menschliche Auge dies nur als ein Bild wahr.

HAVi (Home Audio Video Interoperability): Zusammenschluss der Firmen Grundig, Hitachi, JVC, Matsushita (Panasonic), Philips, Sharp, Sony, Thomson und Toshiba, die ein digitales Netzwerk für AV-Daten auf Basis von IEEE 1394 entwickeln.
Es ist also ein festgelegter offener Standard, um z. B. Videorekorder über einen Internetrechner zu programmieren oder die Aufzeichnung eines Filmes (Video-on-Demand) an einen Rechner oder einen DVD-Recorder weiterzuleiten.

HDCP: HDCP steht für High-bandwidth Digital Content Protection und bezeichnet ein Verschlüsselungssystem für DVI (siehe DVI) und HDMI (siehe HDMI) das für geschützte Übertragung von Audio- und Videosignalen vorgesehen ist (auch Kopierschutz genannt). HDCP soll in Europa für HDTV, sowie Blu-Ray (siehe Blu-Ray) und HD-DVD (siehe HD-DVD) zum Standard werden. Nur wenn HDCP korrekt vom Hersteller in beiden verbundenen Geräten implementiert wurde, ist für Videodateien ein problemloses Funktionieren der Interfaces DVI und HDMI sichergestellt.

HD-DVD: Dieses als Nachfolger der DVD angekündigte Medium (in Konkurrenz zur Blu-ray Disc) hat eine Speicherkapazität von 15 GB (single layer) und 30 GB (double layer). Damit können auch auf dieser Disc HDTV-Filme im MPEG-2 Format gespeichert werden. Allerdings reicht die Kapazität nicht für hochauflösende Filme im MPEG 4 Format aus. Im Februar 2008 wurde schließlich der Sieg der Blu-Ray bekannt gegeben, sodass bis zum heutigen Tage nur noch einige wenige Filme auf HD-DVD vorhanden sind. Die Player-Produktion wurde ebenfalls (so gut wie) eingestellt.

HD-MAC: High Definition Multiplexed Analog Components - ein analoges Übertragungssystem, bei dem Bild und Ton zeitlich hintereinander übertragen und dabei in Luminanz-, Chrominanz-, Audio- und Dateiinformationen unterteilt werden. Vorläufer mit 1.250 Zeilen von HDTV (siehe HDTV).

HD-VMD: Dritter konkurrierender Standard, der um die Nachfolge der DVD kämpft. Der von New Media Enterprises vermarktete Standard basiert auf herkömmlichem roten Laser, soll aber bis zu 100 Gigabyte Daten speichern können. In Europa sind bislang aber weder Medien noch Abspielgeräte verfügbar. (Siehe Bericht im Heimkino-Wissen)

HDMI: HDMI steht für "High Definition Multimedia Interface" und ist eine seit 2003 neu entwickelte Schnittstelle für die Übertragung von Audio- und Videosignalen. Es wurde von der Industrie speziell für das Home-Entertainment entwickelt und liegt seit dem 23.06.2006 in der Version 1.3 vor. Da im eben erwähnten Home-Entertainment-Bereich immer mehr digitale Komponenten verwendet werden und auch der Nutzinhalt aufsteigend in digitaler Form vorliegen (DVD, DVB) (siehe DVD, DVB), wurden die Schwächen der bisher unvermeidlichen Digital-Analog- und Analog-Digital-Wandlungen immer klarer. Lange Zeit hatte sich die Filmindustrie jedoch jeder Bestrebung, Videodaten digital auszugeben, widersetzt. Man fürchtete, dass jeder Kopierschutz über kurz oder lang überwunden werden könnte. Für HDMI ist daher zwingend der Kopierschutz HDCP (siehe HDCP) vorgeschrieben; damit sind die Bedenken der Filmindustrie nicht mehr so stark ausgeprägt. Mittlerweile besitzt fast jeder neuer Flachbildfernseher, Blu-Ray-Player und sogar Computer eine HDMI-Schnittstelle.

HDTV: High Definition TeleVision. Es liefert hochauflösendes, digitales Fernsehen in Europa.

Hi8: Verbesserte Variante des Video-8-Systems mit mehr als 5 Megahertz Auflösung und durchgängig getrennter Verarbeitung von Farb- und Schwarzweißsignalen (Y/C) . Die Hi8-Technik wird fast ausschließlich in Camcordern eingesetzt, es gibt nur wenig stationäre Recorder für den Heimbetrieb.

Horizontalfrequenz: Geschwindigkeit des Elektronenstrahls mit der er von links oben bis rechts unten über die Bildröhre schreibt. Standardfrequenz im PAL-Video ist 15,2 kHz. Damit wird das Bild im Zeilensprungverfahren beschrieben. Bei Progressive Scan ist die doppelte Frequenz erforderlich.

Hosiden: Auch Mini-DIN genannt, 4-poliger Anschluss für S-Video-Verbindungen (z. B. DVD an Fernsehgerät oder Hi8-Camcorder an Fernsehgerät), separate Kanäle für den Schwarz-/Weiß-Anteil (Y) und den Farbanteil (C) des Videosignals.

Hot-Spot: Einige Projektoren neigen dazu, die Bildmitte heller darzustellen, als die Ränder. Ist dies bei dem projizierten Bild ohne Probleme wahrnehmbar, so spricht man von einem Hot-Spot. Leinwände mit hohem Gain (siehe Gain-Faktor) verstärken die Hot-Spot-Ausprägung.

HX-Pro: HX-Pro ist eine Art Filter, der die Dynamikverluste bei Tonbändern / Kassetten, die mit Dolby bespielt wurden, nahezu wiederherstellt.

Hybridoptik: Ein Begriff aus der Welt der Röhrenprojektoren. Vor der Elektronenröhre sitzt stets eine Optik, die den Elektronenstrahl fokussiert. Diese Optik kann aus Kunststoff sein, aus Glas oder aus Kunststoff und Glas - letzteres bezeichnet man als Hybridoptik.

Imaging: Begriff, der für die Beschreibung der Wiedergabequalität eines Home-Entertainment-Systems in Dimensionen wie Weite, Höhe, Tiefe, Transparenz, Präzision herangezogen wird.

In-Movie-Experience: Bezeichnet eine von Warner Bros. entwickelte Technologie für die Wiedergabe von Bonusmaterial auf Blu-Ray-Disks und HD-DVDs. Dies können Kommentare der Regisseure während der Filmwiedergabe sein oder etwa Outtakes, Aussschnitte aus den Dreharbeiten, etc.

Infrarot (IR): Signalübertragung via Licht.

Interpolation: Interpolation bedeutet ursprünglich "Einschub", wobei meist das nachträgliche Einfügen von Inhalten in ein bereits vorliegendes Werk gemeint ist. In der Video-Bildtechnik bedeutet Interpolation das Einfügen bzw. das Berechnen neuer Daten aus Teilen vorhandener Informationen. Die Normenwandlung von NTSC (siehe NTSC) auf PAL (siehe PAL) oder sogenannte Bildverbesserer wie "Pixel Plus" (Philips) oder "Acuity" (Panasonic) arbeiten ebenso mit Interpolation, wie die Elektronik von Plasma-Displays, die z. B. ein PAL-Bild auf einem Panel mit 480 Bildpunkten (Pixel) vertikaler Auflösung darstellen müssen. Eine fehlerfreie Interpolation erforderte hochkomplexe Algorithmen und extrem schnelle Prozessor-Chips, da alles in Echtzeit abläuft. Fehlern in der Interpolation zeigen sich im Bild meist bei schnellen und diagonalen Bewegungen und werden Bewegungsartefakte genannt.

Interlaced: Wiedergabe eines Videos im Zeilensprungverfahren (siehe Zeilensprungverfahren).

IRD: Integrated Receiver Decoder. Dies ist ein Satellitenreceiver mit integriertem Decoder, der zum Empfang von Pay-TV-Programmen benutzt wird.

ISF: Imaging Science Foundation Inc. Eine von Joe Kane gegründete in USA ansässige Organisation, die im Videobereich ausbildet und zertifiziert. Sie nimmt eine ähnliche Rolle ein wie THX im Audiobereich, hat allerdings eine wesentlich geringere Bedeutung. Heute wird die Organisation von Joel Silver geleitet.

Jitter: Begriff aus der Video- und TV-Technik, der Störungen bezeichnet, die meist durch fehlerhafte Synchronisation digitaler Signale (siehe Signal) verursacht sind. Sie machen sich oft als Verzerrungen und Gleichlaufschwankungen im Videosignal bemerkbar und werden z. B. als horizontale Linie von der Stärke einer Bildzeile wahrgenommen.

Kammfilter: Um zwei Signale (siehe Signal), z. B. Chominanz (Farbe) und Luminanz (Helligkeit), über einen Träger zu schicken, werden die Frequenzen verkämmt. Mittels des Kammfilters werden diese Frequenzen beim Empfang wieder aus einem Signalstrom herausgetrennt. Kammfilter von schlechter Qualität können im Videobild Farbschlieren oder Moirés erzeugen. Kammfilter sind meist digital ausgeführt.

Kanal: Ein Kanal ist ein an einen bestimmten Lautsprecher (in einer bestimmten Position) gebundenes Signal (siehe Signal). Bei Stereosystemen gibt es z. B. zwei Kanäle (rechts/links) und bei Dolby-Surround-System z. B. fünf, sechs oder sieben. Auf dem Tonträger sind die Kanäle entweder einzeln oder komprimiert gespeichert.

Kapitel: Ein Film auf DVD oder Blu-Ray st in mehrere Kapitel unterteilt, in die man schnell mittels Tastendruck am Player springen kann.

Keystone-Korrektur: Eine Einstellungsoption an Projektoren, die es ermöglicht, Keystone-Effekte auszugleichen. Keystone-Effekte sind daran erkennbar, dass das Bild trapezförmig verzerrt ist. Dies entsteht typischerweise wenn der Projektionswinkel außerhalb der Idealachsel liegt.

Komponentensignal: Auch YUV-Signal genannt. Gibt Bildsignale in dem Format aus, wie es auf der DVD gespeichert ist: nach Helligkeit (Y) und getrennt nach den beiden Farbauszugsignalen Rot (U) und Blau (Y). Die meisten DVD-Player und Fernseher, vor allem Flachbildgeräte, stellen eine YUV-Schnittstelle zur Verfügung.

Konvergenz: Video- oder Fernsehbilder bestehen aus den Farben Rot, Grün und Blau
(RGB, siehe RGB). Nur wenn diese drei Farben absolut deckungsgleich übereinander liegen ergibt sich eine korrekte Wiedergabe des Videosignals- bzw. des Fernsehbildes. Konvergenzfehler machen sich durch ein Aussäumen der Farben an Linien und Kanten bemerkbar. Eine wichtige und aufwendige Prozedur ist die Konvergenzeinstellung bei Röhrenprojektionsgeräten.

Kopierschutz: Bezeichnet ein Verfahren, das bei Videofilmen, auf Kassette, wie auch auf DVD und Blu-Ray in unterschiedlicher Ausprägung eingesetzt wird, um das von der Filmindustrie unerwünschte Kopieren von Filmtiteln zu verhindern. Allerdings wird dadurch nicht selten auch die technische Qualität des Filmmaterials negativ beeinträchtigt. Macrovision - ein weit verbreitetes System - kann z .B. unruhige helle Streifen am oberen Bildrand erzeugen. Kopierschutzverfahren arbeiten durch ein Ineinandergreifen von Soft- und Hardware. Durch Manipulation an der Hardware kann i.d.R. ein Kopierschutz ausgeschaltet werden. Gute Codefree-Umrüster entfernen daher mit der Code-Beschränkung auch gleich Macrovision. Der als sehr sicher geglaubte Kopierschutz der DVD wurde 1999 von einem 16-jährigen Schüler aus Norwegen geknackt. Daraufhin wurde das gesamte Kopierschutzsystem für DVD-Audio neu überarbeitet, was zu einer über einjährigen Verzögerung der Markteinführung dieser Technik führte.

Lambert: Bezeichnet eine Maßeinheit, welche die Intensität angibt, mit der Licht von einem Gegenstand reflektiert wird. 1 Lambert entspricht 0,318 foot-candles pro 2 Meter. Der Richtwert für die Filmprojektion in kommerziellen Kinos beträgt 12 Lambert.

Laser: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Verstärkung des Lichts durch anregende Strahlung). Mit dieser Technik wird ein einfarbiger, stark gebündelter und gleichphasiger Lichtstrahl erzeugt, mittels Röhren oder Halbleiter. Letztere kommen in unterschiedlichen Ausprägungen bei CD-Playern, Laserdisc-Playern und DVD-Playern zum Einsatz.

Laserabtasteinheit: Zentrales Bauteil eines Players (CD, DVD, Blu-Ray, ...). Die Laserabtasteinheit sendet Licht auf die CD-/DVD-Oberfläche. Die Pits in der CD sind unterschiedlich gelagert und reflektieren das Licht entsprechend. Die binären Lichtsignale werden von der Laserabtasteinheit an den Photodetektor weitergeleitet, wo dieser sie in binäre elektrische Signale (siehe Signal) umwandelt.

Laserdisc: Die Laserdisc, auch CD-Video genannt, ist ein CD-ähnliches Speichermedium für Videos im Heimgebrauch. Da Laserdiscs eine hohe Qualität liefern, wurden sie auch im professionellen Bereich eingesetzt. Wie bei der CD oder DVD erfolgt die Abtastung berührungslos durch einen Laser, daher gibt es auch bei diesem Medium (im Gegensatz zu Tonbänden, Schallplatten usw.) keine Abnutzung. Ihre Markteinführung war 1978 (damals unter dem Namen "DiscoVision") - heute sind sie nahezu von der DVD (siehe DVD) und Blu-Ray verdrängt worden.

Laser-Display-Technologie: Kurz LDT. Bezeichnet ein Projektionsverfahren, bei dem das Bild zeilenweise auf die Projektionsfläche geschrieben wird. Die Ablenkung erfolgt durch einen speziellen Scanner mit einem Facettenspiegel (Zeilenaufbau) und einem Kippspiegel (Zeilenvorschub). Der Laserstrahl wird zuvor moduliert, womit Helligkeit und Farbe jedes Bildpunktes definiert sind. Der Speckle-Effekt des Lasers wird hierbei mit der LDT nahezu unterdrückt.

Laser-TV: Ein von Mitsubishi entwickeltes Fernsehgerät, welches herkömmlichen Plasma- und LCD-Fernseher überlegen ist. Da Laser-TVs doppelt soviele Farben wie andere Flachbildfernseher-Arten darstellen kann, führt dies zu einer nie zuvor erreichten Farbbrillianz, Klarheit und Farbtiefe. Weiterhin ist der Stromverbrauch bei Laser-TVs niedriger als bei LCD- oder Plasma-Geräten. Außerdem sind Laser-Fernseher noch dünner und leichter als andere Flachbildfernseher. Die Laser-Fernseher sind aufgebaut wie die bekannten Rückprojektionsmodelle. Statt der herkömmlichen Beleuchtung mit Projektionslampen wird ein Array aus Laser-Dioden als Lichtquelle eingesetzt. Diese erzeugen die Farben Rot, Grün und Blau. Abzuwarten ist nur, ob sich diese Technik durchsetzen wird.

Laser-Wellenlänge: Je kleiner die Wellenlänge, desto kleinere Details kann der Laserstrahl "lesen" und desto größer kann die Speicherdichte und damit die Kapazität des Datenträgers sein. Gemessen wird die Wellenlänge in nm (Nanometer, 1 nm = 1 Millionstel Millimeter). Mit rotem Licht (CD/DVD) wird eine Wellenlänge von unter 650 nm erreicht. Mit einem blau-violettem Licht, wie er bei Blu-Ray-Disks verwendet wird, erreicht man eine Wellenlänge von 405 nm.

Layer: Englische für Schicht. Sie bezeichnet eine Ebene, auf der die Informationen einer DVD (siehe DVD) oder Blu-Ray gespeichert und abgerufen werden. Unterschieden werden Double-Layer-Disks und Single-Layer-Disks. Wie die Wörter schon aussagen, haben die Double-Layer-Disks zwei Layer und die Single-Layer-Disks einen Layer.

LCD: LCD steht für Liquid Crystal Diode Display (Flüssigkristallanzeige). Kleine, in Glasscheiben eingeschlossene, Kristallpartikel können durch elektrische Spannung in ihrer Lichtdurchlässigkeit manipuliert werden. Die Scheiben selbst strahlen kein Licht aus, sie werden von hinten oder von der Seite beleuchtet. Diese Technik kommt in der EU bei den kleinen Displays von Camcordern und bei Front- und Rückprojektion zum Einsatz. Sie steht bei der Projektion in Konkurrenz zu DLP- und Röhrenprojektion. Vorteile: kostengünstig und relativ ausfallsicher, Nachteile: sichtbare Pixelstruktur, nicht immer zufriedenstellenden Schwarzwerte (mangelnder Kontrast).

LCD-Memory-Effekt: Bezeichnet das "Einbrennen" bei LCD-Geräten. Werden Stellen zu lange mit hellen Bildern angeregt, werden diese langsam permanent dunkler. So können sich z. B. Senderlogos von Fernsehsendern langsam einbrennen.

LCoS: Liquid Crystal On Silicon. Bezeichnet einen Displaytypen, bei denen eine Siliziumfolie mit Flüssigkristallen beschichtet ist, die von einer Glasscheibe geschützt werden. Alle Leitungen, die für die Ansteuerung und Polarisierung der Kristalle notwendig sind, liegen hinter der Flüssigkristallschicht. Da der Lichtstrahl am Chip reflektiert wird und nicht wie beispielsweise bei der LCD–Technik hindurch muss, haben die Leitungen keinen Einfluss auf die Bildqualität. Zudem werden die Grenzbereiche zwischen den einzelnen Pixeln klein gehalten, was für höhere Auflösungen sorgt. Besondere Aufmerksamkeit findet LCoS bei Projektoren. Hier wird das Licht der Lampe zunächst von einem Spiegel reflektiert, von wo es zu dem Displaychip gelangt, dort wird das Bild wieder reflektiert. Durch Linsen- und Spiegelsysteme gelangt das Bild dann auf die Leinwand. Je nach Einsatzgebiet unterscheidet man 1-Chip- und 3-Chip-Lösungen.

LCR: Abkürzung für die Frontlautsprecher (Left, Center, Right) in Heimkino-Systemen. Wird meistens verwendet, wenn Front- und Center-Lautsprecher wie in vielen THX-Systemen gleichwertig aufgebaut sind.

Lentikularstruktur: Beschreibt eine mit einer speziellen Oberfläche versehenen Scheibe eines Rückprojektionsgerätes, welche eine optimale horizontale Lichtstreuung bewirkt.

Letterbox: Breitbilder genau so weit verkleinert, dass sie in einem schmaleren Bildformat Platz finden, haben bei der Wiedergabe oben und unten schwarze Balken. Da dies mit dem Blick durch einen Briefkastenschlitz zu vergleichen ist, bezeichnet man dieses Format mit dem englischen Begriff "Letterbox".
Entsprechende Anpassungen werden häufig bei der Darstellung auf dem PAL-Standardformat 4:3 notwendig. Um Verzerrungen und vor allem die so genannten "Eierköpfe" zu vermeiden, verkleinert man Bildhöhe und -breite im gleichen Verhältnis.
Diese Darstellung verschenkt einen Teil der verfügbaren Bildfläche und damit auch Qualität. Sie ist aber durch die gleichmäßige Verkleinerung und Verzicht auf weitere Umrechnungen eine weitestgehend native Wiedergabe und wird z.B. auch bei Blu-ray Discs für Kinoformate wie CinemaScope benutzt.
Eine extreme Form der "Letterbox" stellt teilweise die Bilddarstellung von 4:3 auf 16:9 dar.
Fehlerhafte Einstellungen im Wiedergabegerät sorgen häufig dafür, dass rechts und links sehr breite schwarze Balken entstehen, was eine noch stärkere Verkleinerung des Bildes zur Folge hat. Die meisten TVs können aber so konfiguriert werden, dass ein guter Kompromiss zwischen Bildgröße und Verzerrung geschaffen wird.

LFE: Low Frequency Effects. Bezeichnet einen speziellen Kanal - den sog. 0.1-Channel - im digitalen Tonformat der Kinofilme, der auf Frequenzen zwischen 20 Hz und 100 Hz begrenzt ist. Wichtiger Unterschied zum Home Cinema: Im Kino wird dieser Kanal nur für "dramatische" Spezialeffekte - also zur Verstärkung des Basses - eingesetzt, das gesamte Bassspektrum wird von den "normalen" Frontlautsprechern mitübertragen. Im Home-Cinema-System wird der gesamte Bass unterhalb einer einzustellenden Schwelle von z.B. 80 Hz (THX-Systeme) den übrigen Lautsprechern entzogen und von den Subwoofern übernommen.

Lichtton: Auf Kinofilmen wird der Ton bei einigen Systemen als ein optisches Signal (hell/dunkel) (siehe Signal) auf dem Filmmaterial an den Tonprozessor (siehe Tonprozessor) übermittelt.

Linedoubler: Zeilenverdoppler. Elektronisches Bauteil eines Bildprozessors, das die Anzahl der von der Kathodenstrahlröhre projizierten Zeilen verdoppelt. Erklärung: Das normale 50 Hz Videobild wird im Zeilensprungverfahren dargestellt, d. h. zu einem Zeitpunkt wird immer nur jede zweite Zeile beschrieben, zum nächsten die dazwischen liegende usw. Bei einem relativ kleinen Fernsehgerät fällt dies dem Auge nicht auf, bzw. wird höchstens als leichtes Flimmern wahrgenommen. Auf einem projizierten Großbild fallen die übersprungen Zeilen als dunkle Streifen auf, da die relative Geschwindigkeit des Elektronenstrahls mit der Größe der Leinwand abnimmt. Aus dem gleichen Grund wird ein Flimmern stärker wahrgenommen. Der Linedoubler verdoppelt die Standardgeschwindigkeit des Elektronenstrahls von 15,1 kHz auf 32,2 kHz und ermöglicht damit, dass Zeile für Zeile sequenziell beschrieben wird, d. h. zu einem gegebenen Zeitpunkt werden alle Bildpunkte gleichzeitig beschrieben. Linedoubling ist die erste Grundvoraussetzung für ein gut projiziertes Videobild.

Linetripler: Elektronisches Bauteil eines Bildprozessors (siehe Bildprozessor), das aufsetzend auf den Linedoubler (siehe Linedoubler) intermittierend in jede übernächste Zeile eine zusätzliche, vom Prozessor errechnete, Zeile einfügt, dadurch wird die Auflösung des Bildes verbessert. Linetripling ist gerade bei Röhrenprojektoren die ideale Einstellung des Bildprozessors für DVDs.

Line-Level: Bezeichnet den Signalpegel, der von CD-, LD- oder DVD-Playern an den Cinchbuchsen ausgegeben wird, oder vom Vorverstärker-Ausgang an der Vorstufe, mit typischen Spannungswerten zwischen 1,0 und 2,0 Volt.

Lip Sync: Bezeichnet einen lippensynchronen Ton bei Filmen. Außerdem bezeichnet Lip Sync eine Technik von Abspielgeräten, die bei steigendem Aufwand für die Bildverarbeitung den Ton leicht verzögert, um Bild und Ton synchron zu halten.

Liquid-Coupling: Englische Bezeichnung für die optische Kopplung. Ein Leistungsmerkmal, über das nur hochwertige Röhrenprojektoren verfügen. Dabei ist der Raum zwischen Röhre und Optik mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt. Dies erhöht signifikant Helligkeit und Kontrast bei der Projektion.

LPCM: Linear Pulse Code Modulation. Bezeichnet den unkomprimierten, linearen PCM-Ton, der auf einer DVD enthalten ist. LPCM kann in verschiedenen Quantisierungen bzw. Auflösungen (16 Bit, 20 Bit oder 24 Bit) und in unterschiedlichen Abtastraten bzw. Samplingfrequenzen (48 kHz oder 96 kHz) gespeichert sein.

Lux: Bezeichnet die Einheit für die Beleuchtungsstärke (1 Lux = 1 Lumen / m²)

Macrovision: Bezeichnet eines der gängigsten Kopierschutzsysteme für Videokassetten und DVDs, führt jedoch häufig zu Störzeilen im oberen Bildbereich.

Magnetton: Bezeichnet ein Verfahren, mit dem die Tonspur und die Bildspur auf einer Rolle vereint werden können. Gegenüber der Lichttontechnik bringt die Magnettontechnik aber einige Nachteile mit sich. Magnettonkopien sind nicht nur um ein Wesentliches teurer, als eine Kopie mit Lichtton, sondern auch empfindlicher gegenüber versehentlichen Löschens.

Mastering: Bezeichnet das Aufbereiten eines analogen Kinofilmes für die digitale Speicherung auf DVD (siehe DVD) oder Blu-Ray sowie den Prozess der Umwandlung in das digitale Format. Von der Qualität des Masterings hängt entscheidend die Qualität der DVD bzw. Blu-Ray ab. Mastering umfasst bei beiden Medien auch das Erstellen und Hinzufügen von Bonus-Material.

Matting: Bezeichnet ein Verfahren, bei dem Teile eines Films abgedeckt werden, um ein anderes Bildformat zu erzeugen.

Mehrkanalausgang: Anschlüsse - meist sechs Cinchbuchsen - für die Ausgabe von Mehrkanalton in analoger Form.

MHP: Multimedia Home Platform. Bezeichnet einen Standard für die Übertragung und Darstellung interaktiver Inhalte im digitalen Fernsehen auf Basis der Programmiersprache Java. MHP ermöglicht neben reinen rundfunkbasierten Diensten, wie einen erweiterten Videotext und elektronischen Programmzeitschriften auch interaktive Dienste, die einen zusätzlichen Rückkanal erfordern (z. B. Abstimmungen, Quizfragen, ...). MHP liegt aktuell in der Version 1.2 vor (Stand April 2009).

Modulator: Bezeichnet ein elektronisches Bauteil, das Bild- und/oder Tonsignale auf eine Trägerfrequenz überträgt und so ein neues Signal (siehe Signal) erzeugt. Dieses Bauteil wird oft in Videorecordern eingebaut, um das Antennenkabel für die Verbindung mit einem Fernsehgerät zu nutzen.

Moiré: Eine Störung des Videobildes. Moiré-Effekte entstehen wenn feine Muster in der Software bzw. Bildquelle sich mit Mustern der technisch gegebenen Bildstruktur überschneiden. Häufig ist dies bei feinen Schwarz-Weiß-Mustern der Fall wenn nur leichte Bildbewegungen stattfinden. Moiré tritt als mehr oder weniger lebhaftes Flimmern an diesen Stellen der Überschneidung auf. Beispiel: Fischgrat-Sakko oder Zebra. Die Ursache kann z.T. im den systembedingten Nachteilen des Zeilensprungverfahrens (siehe Zeilensprungverfahren) bei der Bewegungswiedergabe liegen. Moiré ist jedoch i.d.R. bauartbedingt und keine Fehlfunktion des Quellen- oder Wiedergabegerätes.

Monitor-Lautsprecher: Im eigentlichen Sinne des Begriffs eine Art Referenz-Lautsprecher, der zur Überwachung des Originalsignals oder zum objektiven Vergleich eines Wiedergabesignals mit dem Quellsignal dient. Monitorlautsprecher sind häufig bestimmte hochwertige Modelle bestimmter Hersteller, die in Tonstudios zur Standard-Ausstattung gehören und daher eine gewisse Vergleichbarkeit ermöglichen. Da Monitorlautsprecher meist Regallautsprecher sind, werden häufig im Handel auch kleine und kompakte Konsumer-Lautsprecher als Monitorlautsprecher bezeichnet.

Monopol-Lautsprecher: Die meisten Lautsprecher strahlen den Schall nur nach vorn ab. Man bezeichnet sie deshalb auch als Direktstrahler oder - im THX-Fachjargon - als Monopol. Der Schall soll möglichst ohne Umwege zum Ohr des Hörers gelangen. Diese Boxen sind vor allem für die Stereowiedergabe das Maß der Dinge. Wegen der hohen Anforderungen an Dynamik und Maximalpegel werden sie aber auch im Digital-Surround als Rear-Speaker eingesetzt.

MP3-HD: Auch wenn AAC immer beliebter wird, gibt es noch ausreichend Freunde der MP3. Thomson hat im März 2009 eine abwärtskompatible verlustfreie MP3-Erweiterung vorgestellt, die eine Datenreduktion um bis zu 70% ermöglicht. Wie beim modernen ISO-Standard AAC SLS (Scalable to Lossless), einer Entwicklung des Institute for Infocomm Research (I2R) und des Fraunhofer IIS, enthält eine MP3HD-Datei einen verlustbehaftet kodierten Kern – in diesem Fall freilich im MP3-Format – und zusätzlich die verlustfrei kodierten Inhalte; der MP3HD-Bitstrom soll sich von jedem herkömmlichen MP3-Decoder verlustbehaftet abspielen lassen. Auch sämtliche MP3-Tools sollen mit den HD-Dateien zurechtkommen. Einzig für die verlustfreie Wiedergabe benötigt man einen MP3HD-Decoder.

MP3-SX: MP3 SX soll eine klanglich stabile Wiedergabe von Stereo-Material im Multikanalton sowie die Wahrnehmung von Sängern und Soloinstrumenten in einem vergrößerten Sweet-Spot Bereich ermöglichen. Die MP3-Familie wurde mit der "Stereo eXtended"-Version durch das Frauenhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Zusammenarbeit mit Thomson Ende 2005 entwickelt. Eine Surround-MP3-Datei ist im Schnitt ca. 20% größer, als eine herkömmliche Stereo-MP3.

MPEG-1: Bezeichnet einen 1991 veröffentlichten Standard zur verlustfreien Audio- und Video-Kompression. In der Entwicklungsphase Anfang der 80ger Jahre war das Ziel, Filme auf die beschränkte Datenrate von 1,5 Mbit/s einer mit normalen Geschwindigkeit abgespielten Audio-CD zu komprimieren - Ergebnis ist die heutige VCD. Die maximale Bildgröße liegt bei 768x576 Pixel wobei die Bilder im YCbCr-Format als 3x8-bit-Werte pro Pixel vorliegen. 

MPEG-2: MPEG-2 ist eine Erweiterung des MPEG-1-Standards. MPEG-2 zeichnet sich dadurch aus, dass es besser auf das Zeilensprungverfahren (siehe Zeilensprungverfahren) des PAL-TV-Standards (siehe PAL) abgestimmt wurde. MPEG-2 bietet eine qualitativ sehr hochwertige Kompression, mit der Filmmaterial praktisch in 1:1-Studioqualität bearbeitet und editiert werden kann. Nicht zuletzt deshalb etablierte sich MPEG-2 zu einem Standard im Broadcast-Bereich.

MPEG 4: Bezeichnet einen MPEG-Standard (ISO/IEC-14496), der u. a. ein Verfahren zur Video- und Audiokomprimierung beschreibt. Ursprünglich war das Ziel von MPEG 4, Systeme mit geringen Ressourcen oder schmalen Bandbreiten - z. B. Handys - bei relativ geringen Qualitätseinbußen zu unterstützen. MPEG 4 ist wichtigster Codec für HDTV (siehe HDTV) und für das neue, als Nachfolger der DVD (siehe DVD) vorgesehenen HD-Speichermedien, Blu-Ray.

MPEG-7: MPEG-7 ist im Gegensatz zu MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4 kein Kompressionsstandard für Video- oder Audiodaten. Es wird benutzt, um verschiedene Aspekte multimedialer Daten zu beschreiben. Unter anderem standardisiert MPEG-7 Metadaten für die Organisation von Inhalten und benutzerspezifische Daten, wie Benutzerprofile.

MPEG-Audio: Bezeichnet ein digitales Tonkodierungsverfahren der MPEG, das bis zu 7.1 diskrete Kanäle unterstützt und mit variabler Datenrate arbeitet. Unterschieden wird zwischen MPEG-2, das zur Kodierung von digitalem Mehrkanalton dient und MPEG-1-Audio das 2-Kanalton-Quellen kodiert. MPEG-Audio trat in der Anfangszeit der DVD als Konkurrenzstandard zu AC-3 (Dolby Digital) an und sollte im europäischen HDTV als Standard- Tonkodierungsverfahren zum Einsatz kommen. Die Zukunft des von Philips gepushten Verfahrens ist ungewiss und es spricht viel dafür, dass es in der Bedeutungslosigkeit versinken wird.

MPEG-Video: Kompressionsverfahren der MPEG für digitalisierte Videodaten unter Anwendung von Datenreduktion. MPEG-1-Video reduziert das analoge Videosignal von rund 110 Mb/s bis auf 1,4 Mb/s herunter, was eine recht schlechte Bildqualität erzeugt. Besser ist MPEG-2-Video, das mit einer variablen Übertragungsrate zwischen 3,5 und 9,8 Mb/s arbeitet und bei wesentlich höherer Qualität auf eine durchschnittliche Kompression von 32:1 kommt. MPEG-2 kommt bei Digitalem TV (siehe DBV) und DVDs (siehe DVD) zum Einsatz.

Multimedia: Weitgefasster, allgemeiner Begriff für Home-Entertainment-Anwendungen, die mit mehr als einem Medium arbeiten, typischerweise z. B. ein Computer, der mit TV-Karte und DVD-Laufwerk ausgestattet ist.

Multiplex: Unter dem Multiplexverfahren versteht man das Zusammenführen verschiedener Audio-, Video- und Datensignale zu einem gemeinsamen Transportstrom. Es kann mehrere analoge oder digitale Signale zeitgleich über einen gemeinsamen Kanal übertragen, ohne dass es zu gegenseitigen Beeinflussungen kommt und nutzt somit die zur Verfügung stehenden Leitungen und Frequenzen optimal aus. Kosten und Zuverlässigkeit der Übertragung werden mit dieser Technologie verringert bzw. verbessert.

Multiroom-System: Bezeichnet ein System, das es ermöglicht, von einer zentralen Stelle im Haus mehrere Räume zu beschallen oder mit Video zu versorgen und diese "Zentraleinheit" von jedem Raum aus steuern zu können.

Multiscan: Bezeichnet eine Eigenschaft eines Video-Displays, sich automatisch in seiner Horizontalfrequenz und Vertikalfrequenz denen der jeweiligen Eingangssignale anzupassen. Ein Linedoubler (siehe Linedoubler) kann zum Beispiel nur mit einem multiscan-fähigen Wiedergabegerät verwendet werden.

MUSE: Multiple Sub-Nyquist Sampling Encoding. Bezeichnet eine Fernsehnorm für japanische analoge HDTV-Übertragungen. Nach dem MUSE-Verfahren werden noch immer HDTV-Programme via Satellit übertragen. Eine terrestrische Ausstrahlung wurde ebenfalls vorgeführt, bekam aber keine Marktbedeutung. MUSE wurde ebenfalls auf Laserdiscs zur Speicherung von HD-Inhalten eingesetzt, konnte sich dort aber nicht durchsetzen und wurde 1997 vom Markt genommen.

MUSICAM: Bezeichnet ein digitales Verschlüsselungsverfahren, das im Normenwerk der MPEG als Layer 2 eingetragen ist. Hat heute jedoch nur noch Bedeutung bei digitalen Radio ADR.

NICAM: Near Instantaneously Companded Audio Multiplexing. Bezeichnet ein digitales Stereo-Sound-System für Fernsehübertragungen, das in vielen europäischen Ländern eingesetzt wird. Mittels NICAM wird eine nahezu CD-ähnliche Wiedergabequalität erreicht.

Non-Interlaced: Bezeichnet im Zusammenhang mit Video die Wiedergabe im Vollbildverfahren (siehe Vollbild).

Normalformat: Bezeichnet das Format, das bei klassischen 35mm-Filmen Verwendung fand und heute noch als Standard-Fernsehformat dient. Es entspricht einem Breiten-/Höhenverhältnis von 1,33:1 (= 4:3).

NTSC: NTSC steht für National Television System Commitee und ist das US-amerikanische Gegenstück zum europäischen Bildformat PAL (siehe PAL). Diese Institution, die das erste Farbübertragungssignal für Fernsehsignale festlegte, ist in weiten Teilen Amerikas üblich. Seine Eigenschaften sind 525 (davon nur 480 sichtbare) Zeilen und 60 Hz Bildwiederholungsfrequenz. Viele amerikanische DVDs liegen daher im NTSC-Format – und nicht im PAL-Format vor.

NTSC-4.43: Bezeichnet eine Sonderform der Wiedergabe von Filmen von NTSC, bei dem das Farbträgersignal nicht wie bei NTSC im Normalfall auf 3,58 MHz liegt, sondern auf 4,43 MHz wie bei PAL. Im Unterschied zu PAL-60 wird jedoch das Farbsystem von NTSC verwendet. Diese Form der Übertragung kommt u. a. bei Multinorm-Videorecordern zum Einsatz.

NTSC-625: Bezeichnet eine Mischform von NTSC bei der Videowiedergabe: Bildwiederholfrequenz (50 Hz) und Zeilenzahl (625, davon 576 sichtbare) entsprechen PAL, Farbsystem (NTSC) und Farbträgerfrequenz (3,58 MHz) sind jedoch wie bei Standard-NTSC.

OFDM: Orthogonal Frequency Division Multiplex. Bezeichnet eine als spezielle Implementierung der Multicarrier Modulation ein Modulationsverfahren, welches mehrere orthogonale Trägersignale zur digitalen Datenübertragung verwendet. Damit ist das Verfahren eine Sonderform des FDM, in dem durch Orthogonalität der Träger ein Übersprechen zwischen Signalen reduziert wird, die benachbarten Trägern aufmoduliert sind. Jeder einzelne Träger ist phasen- und/oder amplitudenmoduliert und kann daher die Information von mehreren Bits pro Symbol tragen. Die Anzahl der Bits pro Symbol liegen beispielsweise bei einem Bit/Symbol bei DAB, bei zwei, vier, oder sechs Bits/Symbol bei DVB-T und bei acht Bits/Symbol bei DVB-T2. Dieses Modulationsverfahren nutzt alle drei freien Parameter Frequenz, Amplitude und Phase für die Übertragung der Information. Anwendungsbeispiele für OFDM sind z. B. DAB, DRM, DVB-T oder ADSL.

OLED: Organic Light Emitting Diode (zu deutsch: Organisches Display). Bezeichnet die Weiterentwicklung der noch vorherrschenden Flüssigkristall-Bildschirme (LCD). Die organischen Anzeigen gelten als ungemein leucht- und kontraststark. Ihren Namen verdanken sie den dabei zum Einsatz kommenden organischen Halbleitern. Weil die LED selbstleuchtend sind, brauchen sie im Gegensatz zu den LCD keinerlei Hintergrundbeleuchtung. Denkbar wäre zudem der Einsatz für großzügige Raumbeleuchtung sowie aufgrund der nutzbaren Materialien als biegsames Display und E-Paper. Ende Januar 2009 hat Sony mit dem XEL-1 einen 11-Zoll-OLED-TV für ca. 4.300 Euro (Stand: Ende Januar) auf den deutschen Markt gebracht!

On-Screen-Display: Bezeichnet das Bildschirmdisplay, visuelle Schnittstelle zum Benutzer auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes, Projektors oder Monitors auf der Meldungen des Gerätes selbst oder von angeschlossenen Geräten in das laufende Bild eingeblendet werden. Meist wird die Technik der Menüsteuerung verwendet, so dass alle Funktionen der Geräte mit wenigen Befehlen auf der Fernbedienung durchgeführt werden können.

PAL: Das Phase-Alternating-Line-Verfahren ist ein Verfahren zur Farbübertragung beim analogen Fernsehen. Es wurde entwickelt, um die Farbtonfehler im NTSC (siehe NTSC)-Verfahren zu beheben. Grundlegend für das Verfahren ist der Gedanke, dass zwei aufeinanderfolgende Bildzeilen mehr Ähnlichkeiten aufweisen sollten als Unterschiede, weil Bilder aus Flächen bestehen. Eigenschaften von PAL sind 720 horizontale und 576 vertikale Bildzeilen. Im Vergleich dazu das neue Bildformat Full-HD mit 1920 horizontalen und 1080 vertikalen Zeilen. Das Bildformat ist bei PAL 4:3, bei HD hingegen 16:9.

PAL-60 bzw. 525: Bezeichnet ein Pseudo-PAL oder "NTSC Playback on PAL-TV". Bei dieser Mischform der Videoabspielung bzw. TV-Übertragung werden Bildwiederholfrequenz (60 Hz) und Zeilenzahl (525, davon 480 sichtbare) von NTSC verwendet. Das Farbträgersignal wird jedoch auf der Frequenz von PAL, nämlich auf 4,43 MHz übertragen. PAL-60 macht Sinn, wenn NTSC-Quellen abgespielt werden sollen, jedoch der technische Aufwand der Umwandlung des Farbträgersignals gespart werden soll. Nicht zu verwechseln mit NTSC 4.43. Bei PAL-60 verwendet das Farbsystem PAL, NTSC 4.43 verwendet das Farbsystem NTSC.

PAL-M: Bezeichnet eine Mischform von PAL und NTSC bei der Videoabspielung. Bildwiederholfrequenz (60 Hz) und Zeilenzahl (525, davon 480 sichtbar) sowie Farbträgersignalfrequenz (3,58 MHz) entsprechen NTSC. Das Farbsystem ist jedoch PAL.

PAL-N: Bezeichnet eine Mischform von PAL und NTSC bei der Videoabspielung. Bildwiederholfrequenz (50 Hz) und Zeilenzahl (625, davon 576 sichtbar) und Farbsystem (PAL) entsprechen PAL. Die Farbträgersignalfrequenz (3,58 MHz) entspricht NTSC.

PAL-Plus: Bezeichnet eine mittlerweile überholte TV-Sendenorm, die bei Breitbildformaten durch eine spezielle Encodierung in nicht sichtbaren Bildbereichen eine höhere Auflösung bei der Wiedergabe auf (PAL-Plus-fähigen) 16:9-TV-Geräten ermöglicht. Moderne Verfahren - z.B. Widescreen Plus von Panasonic - erreichen den gleichen Effekt auch ohne ein PAL-Plus-codiertes Sendesignal.

PAL-SpeedUp: Mit dieser Technik lassen sich Kinofilme mit ihren ursprünglichen 24 Vollbildern je Sekunde an das europäische PAL System anpassen, welches mit einer Bildwiederholfrequenz von 50 Hz im Halbbildverfahren arbeitet.
Bei PAL-SpeedUp wird die Wiedergabe des Filmes um ca. 4% beschleunigt, so dass man zunächst 25 Vollbilder je Sekunde erhält. Im Anschluss wird ein 2:2 Pulldown durchgeführt, bei dem jedes Vollbild in zwei Halbbilder zerlegt wird. Das Ergebnis sind die von PAL definierten 50 Halbbilder je Sekunde.
Probleme bei dieser Technologie ergeben sich bei der Beschleunigung des Films. Durch diesen Prozess werden sämtliche Tonfrequenzen etwas angehoben und die Originalstimmen bzw. -klänge verändert. Menschen mit sensiblen Gehöhr nehmen diesen Unterschied war.

Pan&Scan: Bezeichnet eine der Techniken, um einen Breitbildfilm auf ein 4:3-Format zu übertragen. Dabei wird das 4:3-Format wie ein Rahmen über den Film gelegt und entsprechend den Hauptszenen im Film verschoben. So werden bei 4:3-Bildschirmen die schwarzen Balken oben und unten ganz vermieden und die Auflösung (siehe Auflösung) ist höher. Jedoch gehen viele Bildinhalte rechts und links von den Hauptszenen verloren.

Panavision: Bezeichnet ein in der Kinotechnik patentiertes Verfahren um einen im 1:2,35-Format aufgenommen Film auf 35mm-Film zu bringen, mittels anamorpher Technik.

Panda-Wegener-Verfahren: Bezeichnet ein Kompressionsverfahren der amerikanischen Firma Wegener, das einen besseren Störabstand bewirkt. Es arbeitet u.a. mit einer Begrenzung des Frequenzhubs und bewirkt eine bessere Ausnutzung der Frequenzbänder. Satellitenreceiver müssen in der Lage sein, dieses Kompressionsverfahren zu verarbeiten, was heute jedoch durchgängig der Fall ist.

Parental-Lock: Bezeichnet die Kanalsperrfunktion in Satellitenreceivern. Diese Funktion kann den Zugriff auf einen oder mehrere Kanäle auf Zuschauer beschränken, die einen vorher vereinbarten und im Gerät gespeicherten Code kennen, auch Kindersicherung genannt.

Pay-TV: Bezeichnet einen codierten Fernsehsender, über Kabel oder Satellit ausgestrahlt, der nur empfangen werden kann, wenn der Zuschauer eine Decodierungs-Hardware, ein CAM-Modul, und eine passende SmartCard Karte besitzt, die er gegen Gebühr erworben hat. Vorteil: Keine Werbeunterbrechungen. Bekanntestes Beispiel: Premiere. Das Gegenstück ist Free-TV.

Pay-Per-View: Bezeichnet eine Form der Abrechnung des Bezahlfernsehens (Pay-TV) im Einzelabruf-Verfahren. Der Zuschauer zahlt dabei nur für tatsächlich gesehene Sendungen, die zum angegebenen oder gewünschten Termin "freigeschaltet" (decodiert) werden. Typische Pay-per-View-Angebote sind Spielfilme, Sport (z. B. Fußball, Wrestling) oder Konzerte. Voraussetzungen sind eine passende Decodierungs-Hardware sowie eine SmartCard des Pay-Per-View-Anbieters.

PCM: PCM (Abkürzung für Pulse Code Modulation) bezeichnet allgemein eine Methode zur Digitalisierung analoger Signale. Bei diesem Kodierungsverfahren werden kontinuierliche Amplitudenwerte einer Schwingung binären Werten zugeordnet, d. h. das Ursprungssignal wird mit einer ganz bestimmten Frequenz (meist 8 kHz) abgetastet und jeder ermittelte Amplitudenwert in ein 8-Bit langes Binärwort gewandelt.
Der ursprüngliche Signalverlauf weicht also einer Pulsfolge aus 0 und 1, weshalb man auch von einer Modulation des Signals spricht. Da dieser Prozess nicht unendlich genau durchgeführt werden kann, erhält man bei einer Rückumwandlung niemals exakt dasselbe Signal. Trotz eines entstehenden Störrauschens liegt der Vorteil bei dieser Methode in der Störungstoleranz beim Empfänger, da dieser nur zwischen dem High- und Low-Signal (0 und 1) unterscheiden muss. Diese Toleranz wird allerdings mit einem hohen Bedarf an Bandbreite "erkauft".

Phantom: Vorgetäuschter Effekt, dieser Begriff wird z. B. verwendet, wenn an Stelle eines physikalischen Center-Speakers die beiden Front-Speaker den Centerkanal abbilden.

Phantom-Image: Eine gewollte Täuschung des Ohrs indem ein Klangbild so auf die Kanäle zweier Lautsprecher verteilt wird, dass es je nach Gewichtung an einer bestimmten Stelle zwischen den beiden Lautsprechern geortet wird. In einer einfachen Home-Cinema-Konfiguration kann der Center so zwischen die zwei Frontlautsprecher positioniert werden, dass dessen Klang aus der Mitte zu kommen scheint, obgleich kein physischer Center-Speaker vorhanden ist.

Phase Locked Loop: Bezeichnet ein Schaltungssystem in einem Satellitenempfänger, die eine besonders genaue und konstante Einstellung des Tuners auf die zu empfangende Frequenz gewährleistet.

Phasenverzögerung: Bezeichnet in der Lautsprechertechnik die zeitlich verzögerte Wiedergabe einiger Frequenzen im Vergleich zu anderen Frequenzen. Dies kann für bestimmte Effekte im Heimkino-Bereich bewusst so eingestellt werden, jedoch ist es im Normalfall unerwünscht bzw. nervig. Das Gegenteil ist eine phasenlineare Wiedergabe (siehe Phasenlinearität).

Phosphor: Bildröhren haben auf Ihrer Innenseite eine chemische Beschichtung aus Phosphor. Der Phosphor erleuchtet (monochrom oder farbig), wenn er vom Elektronenstrahl getroffen wird. Jeder Bildpunkt in der Bildröhre ist im Prinzip ein Phoshorpunkt, der für eine bestimmte Zeitdauer leuchtet.

Picture-In-Picture: Bezeichnet ein Feature eines hochwertigen Fernsehgerätes, das es ermöglicht, zusätzlich zum eigentlichen Fernsehbild ein verkleinertes Bild eines zweitens Senders einzublenden.

Picture-Outside-Of-Picture: Bezeichnet ein Feature eines hochwertigen 16:9-TV-Gerätes. Hier wird ein verkleinertes Zusatzbild auf der rechten Seite eingeblendet. Werden 4.3-Sendungen dargestellt, erfolgt die Einblendung im nicht genutzten (dunklen) Teil des Bildschirms.

Pin: Bezeichnet einen Teil eines Steckers, der die Signale (siehe Signal) führt und von den Buchsen aufgenommen wird. Ein Cinch-Stecker hat
z. B. einen Pin in der Mitte.

Pit: Winzigkleine Informationseinheit, die auf einem optischen Datenträger (CD, DVD, ...) eingeprägt ist. Sie wird von der Laserabtasteinheit (siehe Laserabtasteinheit) optisch erkannt.

Plasma: Plasma-Fernseher haben sich in Konkurrenz zur Gruppe der LCD-Fernseher (siehe LCD) als attraktive Alternative zum konventionellen Röhrenfernseher entwickelt. Nach dem aktuellen Stand der Technik hat der Plasma-Fernseher gewisse Vorteile gegenüber der LCD-Technik, insbesondere, was Farbraum und Nachzieh-Effekte betrifft und eignet sich vor allem ab einer Diagonale von 42 Zoll besser als ein LCD-Modell.

Pixel: Kleinstes Bildelement bei digitalen Projektionssystemen und Displaypanels. Je höher die Anzahl der Pixel, desto feiner, schärfer und detailreicher ist i.d.R. die mögliche Bildauflösung. Ein Bild nach der Computernorm S-VGA hat z. B. 800 x 600 Pixel, besteht also aus 480.000 Bildpunkten.

Pixel-Plus: Bezeichnet den digitalen elektronischer Bildverbesserer, den Philips für seine Plasma-Fernseher und auch für die Spitzenmodelle der konventionellen Fernseher einsetzt. Pixel Plus erhöht die Anzahl der Linien auf 2.048 und die der Zeilen von 625 auf 833. Dies geschieht, indem der Pixel-Plus-Prozessor in Echtzeit künstliche Bildpunkte (die im Quellmaterial nicht vorhanden sind) hinzurechnet. Im Ergebnis sollen höhere Detailauflösung und bessere Tiefenschärfe ein realistischeres Bild erzeugen. Testreihen haben allerdings gezeigt, dass der Bildverbesserer Acuity (siehe Acuity) von Panasonic bei vergleichbarer Bildqualität erkennbar weniger Bewegungsartefakte erzeugt.

Polarisation: Ebene, die der elektrischen Komponente einer elektromagnetischen Welle entspricht. Bei der Satellitenübertragung nutzt man zwei verschiedene Ebenen um das Frequenzspektrum besser auszunutzen: die horizontale und die vertikale Ebene. Das System basiert darauf, dass man die Bänder zweier aneinander angrenzender Kanäle teilweise übereinander positioniert. Die Interferenz, die dabei entstehen könnte, wird verhindert, indem man die beiden Kanäle unterschiedlich polarisiert. Mit Hilfe dieses Systems ist der Satellit ASTRA heute dazu in der Lage, mehr als 50 TV-Kanäle, die aneinander angrenzen und sich teilweise überlagern, zu übertragen, ohne dass es zwischen Ihnen zu irgendwelchen Interferenzen kommt.

Polarisator: Bauteil, das beim Satellitenempfang zum Einsatz kommt. Damit wird der Empfang eines angrenzenden Kanals mit einer anderen elektrischen Polarität als der des gewünschten Kanals unterdrückt.: Der Einsatz eines Polarisators ist bei motorgesteuerten Antennen unerlässlich.

Projektionsröhre: Bezeichnet ein zentrales Bauteil von Röhrenprojektoren. Elektronenstrahlröhren mit 7, 8, 9 oder 12 Zoll Durchmesser, die in den Farben Rot, Blau und Grün Licht abstrahlen. Bei älteren Projektoren sind es meist die Röhren, die Defekte aufweisen. Häufigster Fehler: Einbrennungen im Phosphor. Bei sachgemäßer Benutzung haben gute Projektionsröhren eine Lebensdauer von 10.000 Stunden und mehr.

Progressive-Scan: Im Zeilensprungverfahren (siehe Zeilensprungverfahren) mit dem ein PAL- oder NTSC-Bild dargestellt wird (siehe PAL / NTSC), beschreibt der Elektronenstrahl zu einem Zeitpunkt immer nur jede übernächste physische Bildschirmzeile. Durch die relativ hohe Bildwiederholungsfrequenz nimmt das Auge dies jedoch als ein Bild wahr. Dennoch ergibt sich aus dieser Technik ein gewisses Flimmern. Progressive Scan beschleunigt den Elektronenstrahl und lässt ihn sequenziell eine Zeile nach der anderen beschreiben. Damit wird die Bildqualität erheblich erhöht. Viele DVD-Player können ein progressive Signal ausgeben. Die Wiedergabe setzt allerdings voraus, dass das Wiedergabegerät (Fernsehgerät oder Projektor) die hohe Horizontalfrequenz verarbeiten kann.

ProLogic-Decoder: Bezeichnet ein Bauteil eines AV-Receivers, das für die Decodierung des ProLogic-Soundtracks zuständig ist.

PROM: Programmable Read Only Memory, programmierbarer Speicherchip; durch Austausch eines PROMs lassen sich Betriebssystemfunktionen von Geräten - z. B. Ländercodeeinstellungen in DVD-Playern verändern.

Pulldown: Der Prozess des "Pulldown" wird häufig bei der Übertragung eines Kinofilms auf das NTSC Format verwendet. Dieser Schritt ist notwendig, da Kinofilme weltweit einheitlich mit 24 Einzelbildern je Sekunde gedreht werden. Das amerikanische NTSC arbeitet allerdings mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz im Halbbildverfahren. Im speziellen verwendet man dabei mit den so genannten 3:2 Pulldown, bei dem abwechselnd aus einem Kinobild 2 bzw. 3 Halbbilder erzeugt werden. Durch diese "Zerpflückung" entstehen genau die gewünschten 60 Halbbilder je Sekunde.

Pure Direct: Bezeichnet ein Verfahren, welches die Klangregelung umgeht, um minimale Verzerrungen zu erreichen. Es wird sozusagen vom Receiver oder Verstärker alles abgeschaltet, was die Wiedergabe irgendwie beeinflussen könnte (Schaltkreise, Displaybeleuchtung, etc) und gibt somit die Quelle  mit der größten Originaltreue wieder. Um Pure Direct zu aktivieren, bedarf es einer Betätigung des entsprechenden Knopfes am Receiver oder Verstärker (nicht jedes Gerät besitzt einen solchen!).

Quadrupler: Eine Schaltung in einem Bildprozessor (siehe Bildprozessor), die zusätzlich zum Line-Doubling (siehe Linedoubler) zwischen jede Zeile eine zusätzliche Zeile errechnet. Da diese Zeile auf dem Quellmaterial gar nicht vorhanden ist, kann es sein, dass das Bild durch Quadrupling einen etwas künstlichen Charakter erhält. Vorteile, die diesen Nachteil ausbügeln, bringt Quadrupling bei Letterbox-Material, speziell bei Laserdiscs (siehe Laserdiscs).

Quantisierung: Quantisierung ist die Umwandlung eines analogen Audiosignals in ein
Digitales. Der entstehende Rundungsfehler (Quantisierungsfehler) verursacht ein Hintergrundrauschen, das Quantisierungsrauschen.

Quantisierungsrauschen: Bei der Herstellung eines digitalen Tonträgers (CD) oder einer DVD erfolgt im Zuge der Umwandlung von analogen Tönen in digitale Signale (siehe Signal) die Quantisierung. Nicht alle so gewonnenen Digitalsignale entsprechen exakt den analogen Tönen des Originals. Die Differenzsignale, der "Abfall", werden als Quantisierungsrauschen bezeichnet.

Raumklangprogramme: Viele Surround-Receiver können verschiedene Raumklangsimulationen - beispielsweise Stadion, Konzerthalle oder Kirche - generieren. Diese künstlich erzeugten Atmosphären werden meistens von digitalen Signalprozessoren (DSP, siehe DSP) erzeugt.

RCE: Region Code Enhanced. Bezeichnet den Regionalcode von DVDs. DVDs, die mit diesem Software-Feature versehen sind, werden von auf codefree modifizierten DVD-Playern nicht automatisch erkannt und es findet keine automatische Umschaltung statt, d. h. der Bediener muss manuell auf den Regionalcode umschalten. Modifizierte DVD-Player mit dem Feature RCE können trotz RCE manuell umgeschaltet werden.

Real Audio: Bezeichnet ein Audiodateiformat, welches hauptsächlich zum Streamen von Audiodaten eingesetzt wird. Die Echtzeitübertragungen von Internetradios basieren nahezu alle auf dieser Technologie. Ziel ist es dabei, möglichst viele Informationen mit einer relativ geringen Datenrate zu übertragen, weshalb die komprimierten Daten oft verlustbehaftet sind. Bei diesem Verfahren wird ähnlich wie beim weit verbreiteten MP3-Format die Tatsache ausgenutzt, dass das menschliche Ohr bestimmte Tonbereiche überhaupt nicht wahrnehmen kann - diese werden einfach entfernt.

RealD: Bezeichnet ein 3D-Projektionsverfahren, welches ohne einen zweiten Projektor auskommt wie manch ältere Modelle. Stattdessen können auch schon vorhandene DLP-Projektoren verwendet werden, die nur noch einen Aufsatz bekommen. Die Zuschauer benötigen eine spezielle Brille, der Betreiber eine silber beschichtete Leinwand. Die Technik, die RealD nutzt, ist vergleichbar mit der traditionellen Methode zur 3D-Projektion, die lineare Polarisation nutzt. Bei der traditionellen Methode werden zwei linear polarisierte Bilder auf die gleiche Leinwand projiziert, die um 45° bzw. -45° gegenüber der Horizontalen geneigt polarisiert sind. Die in den gleichen Winkeln polarisierenden Brillengläser der Zuschauer sorgen dafür, dass jedes Auge nur das richtige Bild sieht. Diese Art der 3D-Projektion benötigt zwei Projektoren und hat den Nachteil, dass es zu Geisterbildern kommt, wenn der Zuschauer den Kopf zur Seite neigt und damit die Winkel der Polarisationsfilter von Projektor und Brille nicht mehr genau übereinstimmen.

Einwegbrille RealD-VerfahrenRealD jedoch benötigt nur einen einzigen Projektor, der abwechselnd das rechte und das linke Bild projiziert und zirkular polarisiertes Licht nutzt. Ein LCD-Element vor dem Projektionsobjektiv polarisiert das Licht für das eine Auge im Uhrzeigersinn und für das andere im Gegenuhrzeigersinn. In den Zuschauerbrillen sitzt eine Kombination aus einer Verzögerungsplatte und einem Polarisationsfilter. Die Verzögerungsplatte wandelt das zirkular polarisierte Licht in linear polarisiertes um. Der dahinter liegende Polarisationsfilter lässt nur das Licht einer Polarisationsrichtung durch. Unterschiedliche Orientierungen der Polarisationsfilter in den Brillengläsern sorgen dafür, dass jedes Auge nur sein Bild sieht und das sogar dann, wenn der Zuschauer den Kopf neigt. Die sehr hohe Bildwiederholungsrate von 72 Bildern pro Sekunde und Auge sorgt für ein flimmerfreies Bild. Da das Videosignal nur 24 Bilder pro Sekunde liefert, wird bei RealD Cinema jedes Bild dreimal projiziert, um einen Flimmer-Effekt zu vermeiden.

Real Video: Mit der Zeit hat sich RealVideo zu einem Standard für das Streamen von Videoinhalten entwickelt. Um die Verbindung einzurichten, wird das Real Time Streaming Protocol (RTSP), ein Standardprotokoll bei der Übertragung von Inhalten, verwendet. Für die eigentlichen Daten verwendet man das hauseigene RDT-Protokoll. RealVideo-Dateien werden wie auch RealAudio komprimiert. Neuere Versionen erzielen auch bei höheren Komprimierungen noch gute Ergebnisse, wohingegen ältere Versionen eher schlechte Ergebnisse lieferten. RealVideo-Dateien tragen die Endungen .ram, rv, rm oder .rmvb für Dateien mit variabler Bitrate.

Receiver: Bezeichnet im Gegensatz zum AV-Receiver im HiFi-Bereich ein Gerät, welches einen Mehrkanal-Dekoder besitzt, um die neuen HD-Tonformate, wie DTS-HD-Master, wiederzugeben.

Re-Equalizing: Bezeichnet eine Funktion, die auf dem THX-Halbleiterbaustein in THX zertifizierten Receivern implementiert ist. Der Original-Kino-Sound hebt hohe Frequenzen hervor um Sprache auch in großen Kinosälen und in den hintersten Reihen gut verständlich zu erhalten. In typischer Wohnumgebung ist dies nicht erforderlich und kann störend wirken. Deshalb senkt der Re-Equalizer die Höhen ab.

Rear-Surround: Bezeichnet einen zusätzlichen Surround-Kanal von Dolby Digital Surround EX und (siehe Dolby Digital Surround EX) DTS ES 6.1 (siehe DTS ES Discrete), dessen Lautsprecher in der Mitte der Rückwand des Hörraumes platziert wird. Bei Dolby Surround EX wird der Kanal in zwei Lautsprecherausgänge gesplittet, obgleich es sich um ein Monosignal handelt. Der Rear-Surround kann als Matrix codiert sein (Dolby Surround Ex) oder discrete (DTS ES 6.1 discrete).

Regionalcode: Um die Kontrolle über das Urheberrecht der Filme zu behalten, hat die Filmindustrie bei den internationalen Distributionen von Filmen die einzelnen Länder der Erde in Regionen eingeteilt. In jeder dieser Regionen sind die DVDs unterschiedlich kodiert. Diese Kodierung bezeichnet man als Ländercode oder Regionalcode. DVD-Player akzeptieren somit dann nur dem in der Region jeweils gültigem Ländercode. Hiermit soll verhindert werden, dass es zu zeitlichen Überschneidungen zwischen Kino und Heimkino kommt, denn in einigen Ländern erscheinen Filme weitaus früher als in Anderen. Ein weiterer Grund ist der Jugendschutz, denn in den USA gelten andere Jugendschutzgesetze als in Deutschland.

RF-Out: RF-Out bezeichnet einen Hochfrequenzausgang der Dolby Digital (siehe Dolby Digital) als analoge frequenzmodulierte Signale (siehe Signal) am Laserdisc-Player ausgibt. Um daraus wieder das digitale Dolby Digital zu erhalten, durchläuft das Signal im Verstärker einen RF-Decoder. Physikalisch erfolgt die Ausgabe über eine koaxiale Cinch-Verbindung.

RGB: Übertragungsmodelle für Videosignale aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die einzelnen Farben werden auf getrennten Kanälen übertragen. Zudem überträgt es auf einem weiteren Kanal das Sync-Signal (siehe Sync-Signal).

Richtwirkung: Die Richtwirkung gibt an, wie - insbesondere mit welchen Abstrahlwinkeln - die Schallwellen in einen Raum abgestrahlt werden. Beispiel: Die Norm von THX Home Ultra (siehe THX Home Ultra) legt fest, dass Frontlautsprecher eine breite und weit gefächerte horizontale Abstrahlung und eine sehr enge vertikale Abstrahlung haben sollen.

RipGuard: Kopierschutzverfahren für DVDs, das mit Hilfe von besserer Verschlüsselungstechnologie die meisten Kopierschutz-
umgehungsprogramme unwirksam machen soll. Statt der erstellten Kopie liefert RipGuard eine Fehlermeldung oder bringt das
Kopierprogramm zum Absturz.

RPTV: Rear Projection Television, zu deutsch Rückprojektionsfernsehen, ist ein Darstellungsverfahren, bei dem das von einem Projektor erzeugte Bild von hinten an die Leinwand geworfen wird. Diese Technik wird zum Beispiel in Kinos verwendet, in denen vor der Leinwand nicht genug Platz für einen Projektorraum vorhanden ist.
In Fernsehgeräten ist die Technik prinzipiell ähnlich den herkömmlichen Röhrenfernsehern. Das Bild geht von drei Kathodenstrahlen in den Grundfarben Blau, Grün und Rot aus. Durch ein Linsensystem werden die Strahlen gebündelt und über einen Spiegel auf die Projektionsfläche abgelenkt. Die Technik eignet sich besonders für große Bilddiagonalen.

RSDL: Reverse Spiral Dual Layer. Bezeichnet ein Verfahren, bei einer Dual-Layer DVD, bei dem der Laser innen auf der DVD mit dem Lesen beginnt und sich spiralförmig nach außen vorarbeitet. Dort angekommen stellt er seine Fokussierung um (was zu einer winzigen Unterbrechung im Film in Form eines Standbildes führt) und arbeitet die zweite Ebene (Layer) von außen nach innen ab. Vorteil: (fast) Verdoppelung der Kapazität.

Rückprojektionsfernsehen: Rear Projection Television. Bezeichnet ein Darstellungsverfahren, bei dem das von einem Projektor erzeugte Bild von hinten an die Leinwand geworfen wird. Diese Technik wird zum Beispiel in Kinos verwendet, in denen vor der Leinwand nicht genug Platz für einen Projektorraum vorhanden ist. In Fernsehgeräten ist die Technik prinzipiell ähnlich den herkömmlichen Röhrenfernsehern. Das Bild geht von 3 Kathodenstrahlen in den Grundfarben Blau, Grün und Rot aus. Durch ein Linsensystem werden die Strahlen gebündelt und über einen Spiegel auf die Projektionsfläche abgelenkt. Die Technik eignet sich besonders für große Bilddiagonalen.

Sample: Bei der Digitalisierung von Audio- und Videosignalen wird das analoge Ausgangssignal in regelmäßigen Abständen abgetastet (Samplingrate). Dabei wird das analoge Signal (siehe Signal) je nach Quantisierung (siehe Quantisierung) in einen digitalen Datenwert umgerechnet. Der so zu einem Zeitpunkt gewonnene Datenwert wird als Sample bezeichnet. Aus mehreren Samples wird dann im weiteren Verfahren der endgültige Digitale Datenstrom, z. B. der PCM-Datenstrom (siehe PCM), berechnet.

Sample-Hold-Effect: Ein senkrechter Strich, der aus einzelnen Pixeln untereinander besteht, lässt sich auf einem LCD- oder Plasma-Fernseher sauber abbilden. Die Kanten erscheinen scharf, der Strich ist klar erkennbar. Anders siehtes aus, wenn sich der Strich quer über den Schirm bewegt. Nun ist er unscharf, speziell auf LCDs. Nimmt man etwa ein Full-HD-Display mit 1.920 Pixel pro Zeile und ein Tempo von zehn Sekunden vom rechten zum linken Rand – noch nicht einmal besonders schnell also –, dann überstreicht der Strich pro
Sekunde 192 Pixel, doch pro Sekunde gibt es nicht mehr als 50 Bilder. Der Strich muss also von Bild zu Bild um rund vier Pixel weiterspringen, seine Abmessung von einem Pixel bleibt dabei unverändert. Was sich indes ändert, ist der Eindruck, den der Strich auf der Netzhaut des Betrachters hinterlässt: Der verfolgt das Objekt mit seinen Augen und überstreicht während der 0,02 Sekunden eines Bildes vier Pixel. Der senkrechte Strich sieht also auf der Netzhaut viermal so breit aus, also drastisch unschärfer. Das ist wie bei einem
Standfoto: Hält man die Kamera still, bleibt der Strich ein schmaler Strich (wenn die Belichtungszeit unter einem Fünfzigstel liegt), verfolgt man das Objekt aber mit der Kamera, wird es verwischt abfotografiert. Dieser sog. Sample-Hold-Effekt lässt sich mit unterschiedlichen Strategien mindern oder beseitigen. Je nach Bildschirmtechnologie tritt er mehr oder weniger sichtbar auf. Geräte mit einer Dunkelphase zwischen den Bildern, etwa Projektoren, gaukeln dem Auge eine scharfe Kontur vor, das Verwischen wird
weniger wahrgenommen.

Samplingtiefe: Die Samplingtiefe ist ein Maß dafür, wie viele Unterscheidungen bei einer Aufnahme möglich sind. Während die Sampling- oder Abtastrate angibt, wie häufig Informationen über den Zustand eines Stücks abgefragt werden, bestimmt die Samplingtiefe, wie hoch die Stufen zwischen zwei Werten sind. Je kleiner die Stufen ausfallen, desto feiner wird abgetastet und desto geringere Unterschiede können wahrgenommen werden.
Die Samplingtiefe trägt maßgeblich zur Qualität einer Aufnahme bei. Das Material auf einer Audio-CD oder einer DVD besitzt eine Tiefe von 16 Bit. Damit ist es möglich, Töne auf einer Skala mit 65.536 Abstufungen wiederzugeben, wobei 65.536 den lautesten Wert repräsentiert. Die auf der Blu-Ray Disc verwendeten Codecs erlauben eine Samplingtiefe von maximal 24 Bit, das ergibt 16.777.216 mögliche Werte. Eine hohe Samplingtiefe steigert zusammen mit einer hohen Abtastfrequenz die Güte einer Aufnahme, zugleich steigen aber auch die Datenmenge und damit der benötigte Speicherplatz an.

Satellit-Lautsprecher: Lautsprecher zur Wiedergabe von Mittel- und Hochtonfrequenzen. Sie werden zusätzlich für die Basswiedergabe durch einen Subwoofer (siehe Subwoofer) ergänzt.

Satelliten-Receiver: Bezeichnet ein Gerät, das zusammen mit einer Antenne dazu in der Lage ist, ein empfangenes Signal so umzuwandeln, dass es von einem üblichen Rundfunk- oder Fernsehempfänger wiedergegeben werden kann. Ist ein Antennenpostionierer integriert, so kann das Gerät auch die Kontrolle eines Stellantriebes oder eines H/H-Motors übernehmen.

Scan-Converter: Bezeichnet ein elektronisches Bauteil, welches die Horizontalfrequenz (siehe Horizontalfrequenz) einer Video- oder TV-Quelle so umwandelt, dass sie optimal für ein bestimmtes Wiedergabegerät geeignet ist. Es ist Bestandteil eines Bildprozessors (siehe Bildprozessor).

Scanrate: Englische Bezeichnung für Horizontalfrequenz (siehe Horizontalfrequenz).

Scart: Bezeichnet eine Steckervariante, auf der alle möglichen Signale (siehe Signal) übertragen werden. Es kann z. B. eine Übertragung von FBAS (siehe FBAS), S-Video (siehe S-Video) und RGB-Signalen (siehe RGB) oder eine beliebige Kombination dieser Signale geben. In den meisten Fällen sind jedoch nicht alle Signale beschaltet. Ein SCART-Anschluss von einem Video-Rekorder hat z. B. nie ein RGB-Signal, am ehesten hat er ein S-Video Signal. Ein FBAS-Signal und die Leitungen für die beiden Ton-Kanäle hat eigentlich jedes Gerät. Bein SCART-Kabeln muss man dennoch aufpassen, denn es gibt Kabel, bei denen nicht alle Leitungen (21 Stück) durchgeschaltet werden, außerdem gibt es welche, bei denen man zwischen Ausgang und Eingang umschalten muss usw. Ein weiteres Problem bei SCART ist, dass man eventuell. mehrere Signale anliegen hat. In einem vernünftigen Setup müsste man einstellen können, welches dieser Signale man sehen will.

Scrambler: Bezeichnet ein Gerät das zum Verschlüsseln eingesetzt wird. Es verfälscht Signale in einer Weise, dass sie nur unter Einsatz eine Descramblers wieder nutzbar sind. Wird im Pay-TV eingesetzt.

Scrambling: Bei einem verscrambelten Fernsehkanal ist das Bild so bearbeitet, dass es für Unbefugte nicht mehr zu betrachten ist. Scrambling ist ein System, das von kommerziellen Sendern (Pay-TV) verwendet wird, damit nur die jeweiligen Abonnenten die Bilder sehen können. Um einen verschlüsselten Kanal zu entschlüsseln muss man einen geeigneten Decodierer benutzen, der nur den Abonnenten des Senders zur Verfügung steht.

Schwarzwert: Auch Brightness genannt. Der Schwarzwert Bezeichnet das Maß an Helligkeit, das ein Video-Projektionssystem darstellt. Er wird definiert als der Helligkeitswert eines Bildsignals im Verhältnis zu den maximalen Spitzenwerten an Schwarz bei denen das Videosystem keinerlei Licht projiziert.

SED: Surface-Conduction-Electron-Emitter-Display. Bezeichnet eine Technik für Bildschirme, die von Canon entwickelt wurde. Die SED-Technik versucht, die Vorteile von Displays auf CRT -, LCD - und Plasma - Basis zu vereinen. Ähnlich den Bildröhren existieren auch bei SED Elektronenemitter, bei dieser Technik ist allerdings ein Emitter für je ein Pixel zuständig. Schaltet man nun das Gerät ein, werden Elektronen emittiert und im elektrischen Feld zwischen dem mit Phosphor beschichteten Glas, das den Bildschirm bildet, und den Emittern beschleunigt. Das Phosphor auf dem Glas dient als Leuchtmittel. Die Vorteile dieser Technik liegen vor allem darin, ähnlich schnelle Reaktionszeiten und naturgetreue Farbwiedergabe zu bieten, wie sie CRT-Bildschirme besitzen. Da die Elektronenstahlen hier nicht abgelenkt werden müssen, entfällt das Ablenkungssystem, damit sind die Bildschirme so dünn wie Flüssigkristall- und Plasmabildschirme.
Aufgrund des verwendeten Leuchtmittel kann es auch hier zum Einbrennen des Bildinhalts kommen. Außerdem wird im Gebrauch im Gegensatz zu LCD oder Plasma-Displays auch Röntgenstrahlung emittiert.

SDI: Serial Digital Interface. Bezeichnet ein von Sony entwickeltes 10-Bit Interface zur Übertragung digitaler Videodaten. Der SDI Standard wird auch als SMPTE 259M bezeichnet (siehe SMPTE). SDI ist in der professionellen Video und Studiotechnik gebräuchlich und dient dazu, Video- und auch Audio-Signale (siehe Signal) über größere Distanzen verlustfrei zu übertragen. Auch DVD-Player für den Heimkino-Bereich können so umgerüstet werden, dass sie ihre Daten als SDI-Datenstrom ausgeben.

SDDS: Sony Dynamic Digital Sound. Bezeichnet ein Kinotonformat von Sony mit 5 Kanälen hinter der Leinwand, zwei Surround- und einem Tiefton-Kanal. Die Datenreduktion erfolgt nach dem ATRAC-Verfahren.

SDTV: Standard Digital Television. Bezeichnet den Normen- und Qualitätsstandard für digitales Fernsehen. Im Unterschied zu HDTV (siehe HDTV) ist SDTV hinsichtlich seiner Auflösungen eher mit PAL (siehe PAL) vergleichbar. Sie liegen bei 704 x 480 und 640 x 480 Bildpunkten und Bildformaten von 4:3 und 16:9. Der SDTV-Standard wurde von der ATSC ausgearbeitet.

SECAM: Séquentiel Couleur A Mémoire. Bezeichnet ein etwa Squentielle Farbspeicherung; französisches Farbfernsehsystem, das nur dort und in einigen wenigen Staaten des ehemaligen Ostblocks im Einsatz ist. Wie PAL beträgt die Bildfrequenz 50 Hz und es werden 625 Zeilen verwendet.

Shutterbrille: Eine Shutterbrille bezeichnet eine Spezialbrille, deren Gläser aus zwei Flüssig-kristallanzeigen bestehen (je eine für das linke und rechte Auge), die elektronisch zwischen durchlässig und undurchlässig umgeschaltet werden können. Damit lässt sich wahlweise das linke oder das rechte Auge abdunkeln. Sie ermöglicht ein stereoskopisches Sehen an einem Computer-Monitor oder Fernsehgerät. Mit einer solchen Shutterbrille ist es möglich, Stereobilder auf einem Monitor zu betrachten. Dazu wird abwechselnd das linke und dann das rechte Teilbild angezeigt. Die Brille wird synchron dazu umgeschaltet. So sieht das linke Auge nur das Teilbild für links und entsprechend beim rechten Auge. Wenn die beiden Teilbilder z. B. mit einer Stereokamera oder durch eine 3D Animation aufgenommen werden, dann sieht man ein dreidimensionales plastisches Bild.

Silberleinwand: Um das Polarisationsverfahren nutzen zu können, ist eine silberbeschichtete Leinwand nötig, die das Licht reflektiert. Bei einer Projektion auf eine herkömmliche weiße Leinwand geht die Polarisation des Lichts verloren, da das Licht auf der Oberfläche der Leinwand gestreut wird, was die Polarisation zerstört. In der Regel sind herkömmliche Kinos jedoch mit einer weißen Leinwand ausgestattet.
Das Problem der zusätzlich benötigten Silberleinwand lässt sich umgehen, wenn statt der Polarisation die abwechselnde Projektion der Bilder für das linke bzw. rechte Auge genutzt wird (also nicht RealD verwendet wird). Durch die Verwendung von Shutterbrillen, die (infrarot angesteuert) abwechselnd das eine und dann das andere Brillenglas dunkel schalten, kann die herkömmliche Leinwand verwendet werden, was die Filmvorführung für das Kino einfacher und billiger macht. Auch beim Einsatz von Interferenzfiltertechnik kann auf den Einsatz einer Silberleinwand verzichtet werden.

Smart Circle Surround II: Bezeichnet ein von den SRS Labs entwickeltes Mehrkanal-Audio-Format. Smart Circle Surround II ermöglicht die Wiedergabe einer Audio-CD oder älteren Quellen mit bis zu sieben Kanälen (6.1).

SMPTE: Die Society of Motion Picture and Television Engineers entwickelt internationale Normen und Standards im Bereich der professionellen Film- und vor allem Videotechnik. Sitz der schon 1916 gegründeten Organisation, die fast alle namhaften Hersteller im Bereich Videotechnik zu ihren Mitgliedern zählt, ist White Plains im Staat New York, USA. Meist werden die Standards jedoch nicht selbst von der SMPTE entwickelt sondern lediglich im Sinne eines Forums dokumentiert und als Norm verabschiedet. Die SMPTE spielt vor allem bei der Festlegung der HDTV-Normen (siehe HDTV), Blu-Ray-Disc (siehe Blu-Ray) und HD-DVD (siehe HD-Video) eine wichtige Rolle, so wurde 2006 der Codec VC-1 (bisher bekannt als Windows Media 9) als SMPTE 421M festgelegt. VC-1 ist neben MPEG-4 (siehe MPEG-4) und MPEG-2 (siehe MPEG-2) einer der Codecs, die bei den DVD-Nachfolgern Blu-Ray und HD-DVD zum Einsatz kommen.

S/PDIF: Sony/Philips Digital Interface. Bezeichnet das Standard-Protokoll für die Übertragung digitaler Daten, wie z. B. Dolby Digital (siehe Dolby Digital) innerhalb eines Unterhaltungselektronikgerätes. Für die Übertragung werden normalerweise zwei Kabelarten verwendet: entweder ein 75-Ohm-Koaxialkabel (siehe Koxialleitung) für die elektrische Übertragung oder ein Toslink-Kabel (siehe Toslink) für die optische Übertragung.

Sphärisch: Bezeichnet das Gegenteil der anamorphen Technik. Das Bild wird hier im korrekten Seitenverhältnis aufgezeichnet. Dies ist also der "Normallfall".

S-Video: Dieses Signal (siehe Signal) ist qualitativ besser als FBAS (siehe FBAS), weil hier Helligkeit und Farbinformation getrennt übertragen werden. Die typische Verbindungsart sind Hosiden-Stecker. Manchmal wird es auch Y/C genannt. Y steht für Luminanz = schwarz/weiß und C steht für Chrominanz = Farbsignale. Nicht zu verwechseln mit YUV (siehe YUV) oder S-VHS (siehe S-VHS). Warum sollte diese Art der Signal-Aufbereitung besser sein als FBAS? Das hängt mit dem Auge zusammen. Das Auge ist für Helligkeitsunterschiede empfindlicher als für Farbunterschiede. Dem wurde bei der Entwicklung von S-Video Rechnung getragen, weil sie auf getrennten Leitungen übertragen werden können und sie sich nicht so leicht gegenseitig beeinflussen. Bei einem S-Video-Anschluss braucht man immer noch eine weitere Verbindung für den Ton, bei Scart jedoch ist die Ton-Verbindung mit dabei.

S-VCD: Bezeichnet einen optischen Datenträger zur Speicherung von Filmmaterial. Die Auflösung wurde gegenüber der VCD deutlich angehoben und liegt bei 576 x 480 Pixel und 25 Vollbildern je Sekunde. Die maximale Aufnahmezeit liegt infolgedessen nur bei ca. 30 bis 40 Minuten. Ein großer Vorteil ist allerdings die variable Datenrate – Videos können angepasst und mit maximal 2,6 Mbit/s abgespeichert werden. Die entsprechenden Audiodaten werden genau wie das Bildmaterial als MPEG-2 und mit einer maximalen Datenrate von 384 kbit/s mehrkanalig gespeichert werden. S-VCDs können sowohl auf dem PC als auch auf vielen DVD- und Blu-ray Disc-Playern abgespielt werden.

S-VHS: Super-VHS. Bezeichnet die Erweiterung des VHS-Standards (siehe VHS) die durch besseres (teureres) Band, verbesserte Schreib-/Leseköpfe und höheren FM-Hub (siehe FM) eine horizontale Auflösung von ca. 400 Linien erreicht. Im VHS-System werden ebenso wie in der erweiterten S-VHS-Version die Farb- und Schwarzwerte des Bildes getrennt gespeichert. Im Gegensatz zu VHS-Recordern können S-VHS-Recorder diese separaten Y/C-Signale aber auch getrennt entgegennehmen und ausgeben. So wird eine zusätzliche Verbesserung der Aufnahmequalität erreicht. S-VHS-Recorder können zwar auch in VHS aufnehmen und abspielen, VHS-Recorder können jedoch (von Ausnahmen abgesehen) keine S-VHS-Aufnahmen wiedergeben.

sRGB: Der Farbraum sRGB bezieht sich auf die Farbdarstellung von Kathodenstrahl-Röhren, also handelsüblicher Monitore und Fernsehgeräte. Sowohl für DVD und YCbCr, als auch das digitale NTSC wird in der Regel sRGB als Farbraum genutzt. Herkömmliche LCD und Plasma-Bildschirme orientieren sich bei der Farbdarstellung an dem Farbraum sRGB, obwohl gerade LCD kaum in der Lage ist, diesen auszufüllen. Mit der gestiegenen Qualität und Größe von Display und Projektorbild versucht man neben der Vergrößerung der physischen Auflösung (Detaillierung=Feinheit), der Feinheit der Farbcodierung (Farbtiefe=Nuancierung) auch die Erweiterung des Farbraumes (darstellbare Farben überhaupt) zu etablieren. So werden mit xvYCC wesentlich sattere und intensivere Farben möglich.

Source-Direkt: Da jeder Schalter und Regler einen Widerstand für Signale (siehe Signal) bedeutet und somit das Klangbild beeinträchtigt, umgeht Source-Direkt alle sonst möglichen Regelungen. Es bleibt nur noch die Wahl der Klangquelle und der Lautstärke.

Subpixel: Bezeichnet einen Teil eines Pixels. Jeder Pixel bei Flüssigkristallbildschirmen muss die drei Grundfarben darstellen, daher ist jedes Pixel in drei Subpixel, nämlich in den Farben Rot, Blau und Grün, unterteilt. Weiterhin wird von Subpixeln unter anderem zur Auflösungserhöhung beim sog. "Subpixel Rendering" Gebrauch gemacht.

Subwoofer: Separater Bass-Lautsprecher. Wird häufig in Kombination mit kleinen Lautsprechern eingesetzt, um die Basswiedergabe zu verbessern.

Subwoofereingang: Die meisten AV-Geräte, die über ein Raumklangsystem (z. B. Dolby Digital) verfügen, haben einen Cinch-Ausgang für einen Aktivsubwoofer. Wenn sich dessen Lautstärke am Gerät regeln lässt, vereinfacht sich die Abstimmung des Basspegels. Andernfalls muss man die Lautstärke am Subwoofer selbst einstellen.

Super-16: Bezeichnet ein erweitertes 16-mm-Filmformat. Verbreitet bei TV-Produktionen, kompatibel mit dem 4:3-Fernsehformat, maskierbar auf 16:9-Format.

Super-35: Bezeichnet ein Kinofilmformat, in 4.3-Format aufgenommen, welches beim Abspielen im Kino auf Breitwandformat kaschiert; bietet Vorteile für die Übertragung auf Videoformat.

Surroundanlage: Bestandteil eines Heimkinos. In der Grundausstattung gehören dazu ein Verstärker oder Receiver, Front- und Surroundboxen sowie eine Bild- und Tonquelle, beispielsweise ein Blu-Ray-Player.

Surround-Decoder: Elektronische Schaltung in AV-Komponenten, die die in analogen Stereosignalen enthaltenen Raumklanginformationen ausliest.

Surround-Mode: Mit dieser Funktion stellt man den gewünschten Wiedergabebetrieb eines AV-Gerätes (z. B. Surround Receiver) ein. Die meisten Geräte bieten Einstellungen wie Dolby Digital, DTS, Dolby Prologic und ähnliches.

Surround-Prozessor: Bezeichnet ein elektronisches Bauteil eines AV-Receivers, das z. B. für die Decodierung des Dolby Digital Pro-Logic-Signals (siehe Dolby Digital ProLogic) erforderlich ist.

sYCC601: Bezeichnet einen erweiterten Farbraum, ähnlich wie RGB oder DeepColor als Grundfarbraum. Im Gegensatz zur RGB etc ist mit sYCC601 eine höhere Farbtiefe möglich und somit ein stufenfreier Farbverlauf. Erstmalig ist dieser Farbraum in Heimkinos anzutreffen, die HDMI 1.4-kompatible Geräte und Kabel nutzen. Hauptvorteil von sYCC601 ist eine verbesserte Farbdarstellung von digitalen Fotos.

Sync-Signal: Bezeichnet einen Begriff aus der Video-Bildtechnik. Sync steht für Synchronisation. Das Sync-Signal synchronisiert die Bildwechselfrequenz (siehe Bildwechselfrequenz) auf dem Display des Wiedergabegerätes mit der des Video-Quellensignals. Im Composite Video sind drei unterschiedliche Typen von Sync-Signalen enthalten: Color-Burst-, Horizontal- und Vertikal-Sync. Bei RGB (siehe RGB) kann das Signal kann als ein zusammengefasstes Signal, das Sync-Signal übertragen werden, oder als zwei getrennte Signale "H" und "V" für horizontalen und vertikalen Sync.

Sync-Stripper: Bezeichnet eine Weiche, die aus dem Composite-Signal (siehe FBAS) das Sync-Signal (siehe Sync-Signal) herausfiltert; Sync-Stripper kommen zur Anwendung, wenn z. B. zur RGB-Übertragung (siehe RGB) das Sync-Signal isoliert werden soll, das vom Euro-AV-Scart-Anschluss (siehe Scart) mit dem FBAS-Video-Verbundsignal zusammen übertragen wird.

THX (Tomlinson Holmann Experiments): Von Tomlinson Holman, ehemals Cheftechniker bei Lucasfilm, entwickeltes Prüfzertifikat für Kinos, das die Qualität der Akustik, der Hardwareausstattung und der Leinwand beinhaltet.
Um auch im Heimkinobereich eine optimale Wiedergabequalität zu erreichen, hat Lucasfilm den Anforderungskatalog um Geräte und Software fürs Heimkino erweitert. Dieser Katalog umfasst vor allem Vorgaben für Decoderfunktionen, die Endstufenleistung und die Lautsprechereinstellungen. Mittlerweile unterscheidet THX zwischen der anspruchsvolleren THX-Ultra-Version für große Heimkinos und der abgeschwächten THX-Select-Variante für normale Wohnzimmer.

THX-Home: Das zentrale und wichtigste Element von THX Home ist das Postprocessing. Dabei wird im THX-zertifizierten AV-Verstärker oder AV-Receiver der Strom digitaler Tondaten so umgewandelt, dass er dem Wohnzimmer oder dem Heimkino-Raum in einer privaten Wohnumgebung gerecht wird. Fehlt diese Nachbearbeitung und wird sie nicht beim Mastering der DVD berücksichtigt (was i.d.R. nicht der geschieht), so wird zuhause eine ziemlich ungeeignate Klangkulisse aufgespielt - nämlich die für kommerzielle Kinos mit 200 oder mehr Sitzplätzen. Paradoxerweise fällt dies umsomehr auf, je besser ansonsten die eingesetzten Komponenten sind.

THX Loudness Plus: Loudness Plus verbessert den Klang von Filmen bei niedriger Lautstärke. Sobald ein Film leiser als mit dem THX-Referenzpegel wiedergegeben wird, ändert sich für das menschliche Gehör der Klang (weniger Bass, verfärbte Mitten, ...) und viele der feineren Soundeffekte werden schlicht überhört. THX Loudness Plus passt die Dynamik zwischen den vorderen und hinteren Lautsprechern je nach Hörpegel automatisch an und korrigiert gleichzeitig den Frequenzgang.

THX-Select: Bezeichnet eine Version des THX Home Standards, bei der die Anforderungen herabgesetzt wurden (vornehmlich aus Kostengründen) und die für kleinere Räume bis 30 qm (bei 2,50 m Raumhöhe) geeignet ist. Die ursprünglichen hohen Anforderungen wurden im Zuge der Einführung von THX Select in THX Ultra (siehe THX-Ultra) umbenannt und gelten für hochwertige Komponenten auch weiterhin.

THX Select 2 Plus: Bezeichnet ein Verfahren, welches die bisherige THX Select-Norm um THX Listening Modes erweitert. Diese Voreinstellungen optimieren den Sound auf einen vorgegebenen Anwendungsfall: der THX Cinema Mode ist gedacht für die Wiedergabe von Filmsoundtracks, THX Music für normales Musikprogramm und der THX Games Mode soll die Klanguntermalung von Computerspielen verbessern. Die bekannten Optimierungsverfahren Timbre Matching, Bass Management, Adaptive Decorrelation und Re-Equalization sind natürlich auch Bestandteil von THX Select 2 Plus . Im Gegensatz zur THX Ultra 2 Norm ist THX Select 2 Plus für kleinere bis mittlere Räume gedacht und entsprechend weniger anspruchsvoll was den unverzerrten Maximalpegel betrifft. Um das THX Select 2 Plus-Logo zu erhalten, muss die Hardware wie bei allen THX-Normen umfangreiche Qualitätsstandards einhalten, unter anderem gegenüber dem bekannten THX Select-Standard ein nochmals vermindertes Rauschverhalten aufweisen. Mit THX Select 2 zertifizierte Receiver/Verstärker sind optimal mit einem THX Select-Lautsprecherset zu kombinieren. Bedenken Sie aber, dass sich die neue Zertifizierung ausschließlich auf Receiver und Verstärker bezieht, nicht auf die Lautsprecher!

THX Surround EX: Diese Bezeichnung für Dolby Digital EX oder auch Dolby Digital 5.1 EX gründet auf ein Abkommen zwischen den Dolby Labs und THX Lucasfilm, das bis Ende 2001 Gültigkeit hatte. Dieses besagte, dass der aus dem kommerziellen Kinofilm bekannte Begriff "Surround EX", der für die Matrix-Decodierung des 6-ten Kanals (dem Rear-Center) steht, im Home-Cinema-Bereich von Dolby nur im Zusammenhang mit dem THX-Logo vermarktet werden durfte. Also musste es immer "THX Surround EX" heißen. Dies erwies sich wohl als Markthindernis und so wurde jetzt der Begriff "Dolby Digital EX" ins Leben gerufen, der technisch - zumindest was die 6-Kanaltechnik betrifft - den gleichen Hintergrund hat, wie "THX Surround EX".

THX Ultra: Bezeichnet eine ursprüngliche, sehr strenge, Zertifizierung von Lucasfilm. Der Zusatz Ultra wurde mit Einführung von THX Select (siehe THX Select) eingeführt, um beide Zertifizierungen zu unterscheiden. Der wesentliche Unterschied ist, dass THX Ultra für sehr große Räume nach amerikanischen Dimensionen ausgelegt ist, während THX Select eher für Räume bis 30 qm Grundfläche (bei 2,50 m Raumhöhe) gedacht ist.

THX Ultra II: Bezeichnet eine aus THX Ultra (siehe THX-Ultra) weiterentwickelte THX-Norm für 7.1-Systeme. THX Ultra II enthält je ein Programm für Musik- und für Filmwiedergabe und eignet sich besonders für die akkurate Wiedergabe von 5.1-Material über eine 7.1-Konfiguration. Darüber hinaus enthält THX Ultra II weiterentwickelte und verschärfte Anforderungen an den aktiven Subwoofer.

THX Ultra II Plus: Die in konstruktiver Hinsicht anspruchsvollsten Neuerungen der THX Ultra 2-Norm liegen in ihren erheblich verschärften Anforderungen an die maximale unverzerrt erreichbare Dynamik der Frontlausprecher. Der wesentlichste Unterschied für die Wiedergabequalität zwischen THX Ultra und THX Ultra 2 bezieht sich auf das Abstrahlverhalten des Lautsprechers, seinen Hochtonfrequenzgang und die Linearität des gesamten Frequenzgangs. Es war das Ziel, die HiFi- bzw. Musikwiedergabeeigenschaften zu optimieren. Nach der THX Ultra 2-Norm ist die für den perfekten Anschluss an den Subwoofer notwendige Grenzfrequenz auf 80 Hz (-3dB) bestimmt worden. Eine Wiedergabe tieferer Frequenzen über die Rearlautsprecher ist bei einem Einsatz eines Subwoofers nicht sinnvoll, weil es zu einer unnötigen Vergrößerung des Gehäuses führen würde.

Timbre Matching: Bezeichnet ein Leistungsmerkmal des THX-Chips in THX-lizensierten Receivern. Zur Reduzierung von Klangunterschieden zwischen Front- und Surround-Kanälen wird eine Equalizing-Kurve in den Datenstrom des Surround-Signals eingefügt. Der Grund dafür ist, dass Töne die von hinten oder oben kommen vom menschlichen Ohr anders wahrgenommen werden, als solche, die von vorne kommen. Eine spezielle Equalization-Kurve gleicht dieses Phänomen aus und stellt ein von vorne nach hinten harmonisch verlaufendes Klangbild her.

Tonprozessor: Bezeichnet ein elektronisches Gerät, welches die Aufgabe hat, alle Tonformate zu dekodieren und die Synchronität zwischen Bild und Ton bei der Wiedergabe herzustellen.

Toslink: Eine von Toshiba entwickelte Anschlussnorm für Glasfaser-Kabeln.

Total HD-Disc: Bezeichnet eine von Warner entwickelte Disc, die sowohl in Blu-Ray- als auch in HD-DVD Playern abgespielt werden kann. Sie wurde während des Streits um das DVD-Nachfolgeformat entwickelt und sollte dem Verbraucher die Möglichkeit geben unabhängig vom Ausgang des Streits Filme zu kaufen. Jedoch wurde die Technologie bereits im Herbst 2007, bevor sie überhaupt auf den Markt kam, wieder beiseite gelegt, da die Produktion für den Wettbewerb zu teuer ist.

Trägerfrequenz: Schwingung auf sehr hoher Frequenz, die aufgrund einer Modulation dazu in der Lage ist, ein Radio- oder TV-Signal über eine sehr große Entfernung zu transportieren. Die Frequenz der Oszillation ist auch die Trägerfrequenz. In der TV-Satellitenübertragung gibt es für jeden Fernsehkanal einen Bild- oder Videoträger und einen oder mehrere Ton- oder Audioträger.

Transducer: Bezeichnet ein Bauteil im Home-Cinema, oder auch im Car-Hifi, das niedrige Bassfrequenzen in Bewegungsenergie umwandelt. Wird an Stühle oder den Boden montiert. So kann das Stampfen des Sauriers und das Rumpeln der Explosionen nicht nur gehört, sondern auch gespürt werden.

Transponder: Jeder Satellit beherbergt eine bestimmte Anzahl von Transpondern. Jeder Transponder kann einen (ASTRA) oder in anderen Fällen (Intelsat oder EUTELSAT) zwei Fernsehkanäle übertragen. Beim digitalen Übertragungssystem kann ein einziger Transponder mehr als zwei Radio- oder TV-Kanäle übertragen. Der Transponder empfängt ein Signal in einer bestimmten Frequenz von der Erde und überträgt es in einer anderen Frequenz auf die Erde zurück.

Threshold-Level: Bezeichnung für die kleinstmögliche Signalstärke, die ein Receiver vom Rauschen unterscheiden kann. Der Threshold-Level wird in Dezibel (dB) gemessen. Je niedriger er ist, desto empfindlicher ist ein Receiver. Der optimale Threshold-Level eines guten Receivers liegt bei 6 dB. Es gibt aber auch Receiver, mit einem Threshold-Level unter 6 Dezibel.

U-Control: Mit U-Control bezeichnet das Filmstudio Universal Pictures eine interaktive Funktion vieler Blu-Ray Discs. Das bereits auf der HD-DVD zum Einsatz gekommene Feature ermöglicht dem Zuschauer das Aufrufen von Bild-in-Bild Inhalten. Das Bonusmaterial, in Form von Hintergrundinformation zur jeweiligen Szene, wird eingeblendet während der eigentliche Hauptfilm weiterläuft.

UHF: Ultra High Frequenzy. Frequnzen zwischen 300 und 3.000 MHz die für terrestrische TV-Übertragungen (DVB-T) von Kanal 21 (470 MHz) bis Kanal 69 (860 MHz) genutzt werden.

UOP: Users Operations Prohibition. Diese Software-Funktion kommt z. B. auf einer DVD bei der FBI-Warning zur Anwendung. UOP sperrt die Skip-Funktion des DVD-Players, so dass die FBI-Warning nicht übersprungen werden kann. Im Zuge einer guten Codefree-Umschaltung kann diese störende Sperre aufgehoben werden.

UWB: Das so genannte Ultra Wide Band ist ein Funkverfahren, das mit einem schwachen, aber breitbandigen Sendesignal arbeitet, das von anderen Systemen nur als Rauschen angesehen wird. Damit schafft man nicht mehr als ein Drittel der 1080i-Bandbreite, weshalb man zum Turbo in Form von Datenkompression greifen muss. Die vorhandenen Ansätze von Tzero und Pulse-Link verwenden beide einen Chip von Analog Devices, der jedes Bild einzeln nach dem JPEG2000-Standard schrumpft. Das hat den Vorteil, dass die Übertragung bildgenau erfolgen kann, allerdings nur nahezu: Die in Japan bereits vertriebenen Geräte von Hitachi tragen einen Warn-Aufkleber für Gamer, die auf besonders schnelle Reaktion angewiesen sind.

VC-1: Bezeichnet einen Codec für die Video-Kompression, der bei hochauflösendem Material zum Einsatz kommt. Vor allem bei den DVD-Nachfolgeformaten Blu-Ray-Disc (siehe Blu-Ray) und HD-DVD (siehe HD-DVD). Ursprünglich entwickelt als Windows Media 9, ist der Codec heute als SMPTE 421M (siehe SMPTE) standardisiert. Er steht in Konkurrenz zur MPEG-4 (siehe MPEG-4) und nach wie vor auch zu dem schon etwas in die Jahre gekommenen MPEG-2 (siehe MPEG-2).

VCD: Bezeichnet einen CD-Standard zur Speicherung von Videodaten. Entsprechende Filme werden mit einer Auflösung von 352 x 288 Pixel (PAL) bzw. 352 x 288 Pixel (NTSC) und 25 Vollbildern je Sekunde im MPEG-1 Codec aufgezeichnet. Auch der Ton (ausschließlich Stereo) wird als MPEG-1 Layer 2 bei einer festen Bitrate von 224 kbit/s abgespeichert. Die relativ hohe Kompression erlaubt eine maximale Spielzeit von ca. 79 Minuten und bietet eine Qualität, die sich ungefähr auf dem Niveau einer herkömmlichen VHS-Kassette befindet. Durch den Komprimierungsvorgang können außerdem Unschärfen und Artefakte entstehen. Trotz der doch relativ schlechten Qualität bieten auch heute noch etliche DVD- und Blu-Ray Disc Player eine Unterstützung der VCD an.

Video-On-Demand: Zu deutsch "Video auf Nachfrage", Abkürzung "VoD". Bezeichnet die Möglichkeit digitales Videomaterial auf Anfrage von einem Internetangebot oder -dienst herunterzuladen oder über einen Video-Stream direkt mit einer geeigneten Software anzusehen. Für den Video-Stream, den Empfang in Echtzeit, ist ein schneller Breitbandinternetzugang per Kabel oder DSL (mindestens 6.000 Kilobit pro Sekunde für optimale Bildqualität) und ein Internettarif mit unbegrenzten Datenvolumen (Datenflatrate) wichtig. Die Qualität der Wiedergabe entspricht bei empfohlener Bandbreite der einer DVD. Es werden auch teilweise HD-Filme angeboten, dies erfordert jedoch eine noch schnellere Internetverbindung (VDSL). Anbieter von VoD sind beispielsweise Videoload oder Maxdome.

Video-Near-Demand: Im Unterschied zu Video-On-Demand kann bei bei VnD den Zeitpunkt der Wiedergabe nicht beliebig wählen, sondern nur in festen Intervallen (z. B. jede Viertelstunde). Alles andere ist identisch mit Video-On-Demand.

Videoprojektor: Elektronisches Gerät, welches als Frontprojektor ein Videobild auf eine Leinwand wirft. Leinwand. Je nach Technologie kommen Röhren, LCD-Panels, DMD- oder DLP-Panels, ILA- oder D-ILA-Systeme oder Laser zum Einsatz.

VEIL: Video Encoded Invisible Light. Stellt ein Kopierschutzverfahren für Videos aller Art dar, der sowohl auf Blu-Ray Disc als auch auf HD DVD verwendet wird. Es soll damit verhindert werden, dass urheberrechtlich geschütztes Material von einem Fernseher oder Monitor abgefilmt werden kann.

Vertikalfrequenz: Englisch: Vertical Scanrate, auch Bildwiederholfrequenz, gibt die Geschwindigkeit an, die der Elektronenstrahl braucht um ein komplettes Bild aufzubauen, gemessen in Hertz (siehe Hertz). Bei einen TV-Bild nach PAL-Standard (siehe PAL) sind dies 50 Hz, bei einem NTSC-Bild (siehe NTSC) 60 Hz, ein guter Röhren-Monitor hat mindestens 80 Hz, unterhalb von 50 Hz wird die Vertikalfrequenz vom Auge als zunehmend deutliches Flimmern wahrgenommen.

VESA: Die Video Electronic Standard Association, kurz VESA, ist ein Zusammenschluss von Firmen der Unterhaltungs- und Computerelektronik, die herstellerübergreifende Standards entwickeln. Bekannte Beispiele sind der VESA-Bus im Computerbereich oder die nach VESA genormenten Befestigungs- und Montage-Bauelemente an Plasma- oder LCD-TV-Geräten zur Wand- oder Tischfußmontage.

VHF: Very High Frequency. Das sind Frequenzen zwischen 30 und 300 MHz, die sowohl für Radio-, als auch für Fernsehübertragungen genutzt werden. Niedrige VHF-Frequenzbänder, 27 MHz, 37 MHz und 40 MHz werden häufig für drahtlose Mikrophone oder Babyphone benutzt. VHF-Technologie wird dann eingesetzt, wenn keine hohen Qualitätsansprüche vorliegen.

VHS (Video Home System): VHS ist die Codierung von Filmen auf VHS-Kassetten für Home-Anwendungen.

VHS HiFi: Videonorm, VHS-Format, das auch in der Lage ist, Stereo-Signale zu speichern und wiederzugeben. Grundlage für die Wiedergabe von Dolby ProLogic von der Videokassette.

Video-Bandbreite: Charakteristikum des Video-Zwischenfrequenzbereiches eines Empfängers. Im TV-Empfang z.B. ist die Bandbreite abhängig von der Abweichung des empfangenen Kanals. Wird ein breites Band gesendet und empfangen, können darin mehr Informationen übertragen werden, als in einem schmalen. Siehe Bandbreite.

Videoprojektor: Wirft als Frontprojektor ein Videobild auf eine Leinwand. Je nach Technologie kommen Röhren, LCD-Panels, DMD- oder DLP-Panels, ILA- oder D-ILA-Systeme oder Laser zum Einsatz. Siehe auch Beamer.

Virtual Dolby Surround: Virtual Dolby Surround erzeugt bei der Wiedergabe von surroundcodiertem Material einen Raumklang mit nur einem Lautsprecherpaar. Dabei werden die hinteren Lautsprecher eines Surround-Systems mittels eines Effektprozessors (siehe Effektprozessor) simuliert.

Vollbild: Im Zeilensprungverfahren (siehe Zeilensprungverfahren) werden zwei Halbbilder (siehe Halbbild) versetzt wiedergegeben und bilden zusammen ein Vollbild.

Vollbildwandlung: Englische Bezeichnung Deinterlacing. Bezeichnet einen notwendigen Vorgang bei der Darstellung von Halbbildern im Zeilensprungverfahren auf einem Wiedergabegerät, welches physisch nur Vollbilder darstellen kann. Dazu gehören unter anderem Plasma und LCD Flachbildschirme sowie Projektoren (LCD und DLP).
Die Vollbildwandlung versucht aus der Gesamtinformation des Video-Datenstroms die fehlenden Zeilen eines Halbbildes (Field) zu generieren, damit das Display mit einem Vollbild (Frame) angesteuert werden kann. Während die Abtastung von Vollbildern als Halbbilder ein Kinderspiel darstellt - es wird ja einfach jede zweite Zeile verworfen bzw. nicht gesendet - ist die Vollbildwandlung ein fehlerbehafteter und sehr aufwändiger Vorgang. Nicht zuletzt die Algorithmen des eingesetzten Verfahrens bestimmen die erreichbare Wiedergabequalität eines Bildes erheblich.

Widescreen: Bezeichnet das Breitbildformat. Nicht zu Verwechseln mit Letterbox.

Wireless-HD: Wireless-HD galt lange als Favorit der Branche, weil nur dieses System die volle HDMI-Datenrate liefert. Doch die anderen Lösungen funktionieren bereits in der Praxis, wenn auch nur mit maximal 1080i. Falls Wireless-HD nicht teurer ist als die Konkurrenz und problemlos im Einsatz funktioniert, wird dieses Verfahren gewinnen. Einfach deswegen, weil es die höchste Bandbreite hat. Hier sind Bandbreiten wie im HDMI-Kabel möglich, bis hinauf zu 1080p mit 60 Hertz. Und als einziges Verfahren ist Wireless-HD ein simpler Kabelersatz. Denn nur hier können sich die Geräte mit jedem anderen Gerät im Raum verbinden, weil die volle HDCP-Lizenz enthalten ist.

WMV: Windows Media Video. Bezeichnet einen proprietären Codec von Microsoft zur Kompression von Audio- und Videodaten. Je nach Komprimierungsrate bietet das Format Übertragungsraten von 96 kbit/s (176 x 144 Pixel - QCIF) bis 135 Mbit/s (1.920 x 1.080 Pixel á 1080p). Dank dieser Variabilität, in Form von mehreren verschiedenen Einzelcodecs, eignet sich WMV sowohl für Internetstreams als auch für Filmaufnahmen in High Definition. Eine erweiterte Version von WMV kommt übrigens in Form von VC-1 (neben MPEG-4/AVC und MPEG-2) auf Blu-ray Discs zum Einsatz. Zur Vermeidung unerlaubter Vervielfältigung unterstützt dieser Codec die digitale Rechteverwaltung DRM, welche prinzipiell nur lizenzierten Inhabern die Datenverwendung erlaubt.

W-VHS: Bezeichnet eine von JVC entwickelte VHS-Variante zur Aufzeichnung von HDTV-Videosignalen (siehe HDTV).

Widescreen: Bezeichnet das Breitbildformat. Nicht zu Verwechseln mit Letterbox.

Wireless-HD: Wireless-HD galt lange als Favorit der Branche, weil nur dieses System die volle HDMI-Datenrate liefert. Doch die anderen Lösungen funktionieren bereits in der Praxis, wenn auch nur mit maximal 1080i. Falls Wireless-HD nicht teurer ist als die Konkurrenz und problemlos im Einsatz funktioniert, wird dieses Verfahren gewinnen. Einfach deswegen, weil es die höchste Bandbreite hat. Hier sind Bandbreiten wie im HDMI-Kabel möglich, bis hinauf zu 1080p mit 60 Hertz. Und als einziges Verfahren ist Wireless-HD ein simpler Kabelersatz. Denn nur hier können sich die Geräte mit jedem anderen Gerät im Raum verbinden, weil die volle HDCP-Lizenz enthalten ist.

WMV: Windows Media Video. Bezeichnet einen proprietären Codec von Microsoft zur Kompression von Audio- und Videodaten. Je nach Komprimierungsrate bietet das Format Übertragungsraten von 96 kbit/s (176 x 144 Pixel - QCIF) bis 135 Mbit/s (1.920 x 1.080 Pixel á 1080p). Dank dieser Variabilität, in Form von mehreren verschiedenen Einzelcodecs, eignet sich WMV sowohl für Internetstreams als auch für Filmaufnahmen in High Definition. Eine erweiterte Version von WMV kommt übrigens in Form von VC-1 (neben MPEG-4/AVC und MPEG-2) auf Blu-ray Discs zum Einsatz. Zur Vermeidung unerlaubter Vervielfältigung unterstützt dieser Codec die digitale Rechteverwaltung DRM, welche prinzipiell nur lizenzierten Inhabern die Datenverwendung erlaubt.

W-VHS: Bezeichnet eine von JVC entwickelte VHS-Variante zur Aufzeichnung von HDTV-Videosignalen (siehe HDTV).

Y: Bezeichnet die Abkürzung für Luminanz, Helligkeit oder Schwarz-/Weiß-Information im Videosignal.

YCBCR: Bezeichnet ein Farbmodell für digitales Fernsehen, welches über HDMI und DVI übertragen werden kann. Neben der Anwendung bei den Fernsehnormen PAL und NTSC kommt es auch oft bei der MPEG-Komprimierung und folglich auf sehr vielen DVDs zum Einsatz. Genau wie bei YUV werden hier die Farben in zwei Komponenten zerlegt - in das Helligkeits- (Luminanz, Y) und das Farbsignal (Chrominanz, Cb und Cr). Die Kürzel Cb und Cr stehen dabei für die Verschiebung in Richtung Blau bzw. in Richtung Rot.

Y/C: Y steht für Luminanz = schwarz/weiß und C steht für Chrominanz = Farbsignale; Das Y/C-Kabel, auch S-Video-Kabel genannt hat an jedem Ende eine 4-Pin-DIN-Stecker, den sog. Hosidenstecker. Das Kabel enthält allerdings nur zwei Twisted-Pair-Adern mit 75 Ohm (siehe Ohm), die die beiden Signale Y und C transportieren. Merkmale: bessere Auflösung und weniger Farbflimmern als Composite Video, da Farb- und Helligkeitssignale im Unterschied dazu getrennt geführt werden. Nicht zu verwechseln mit YUV (siehe YUV).

YCC: YCC ist ein Akronym, bestehend aus Y, das für Luminanz (Helligkeit) steht und aus 2-mal C, wobei das C für Color, d. h. Farbe steht. Bei YCC handelt es sich um ein Farbmodell, das aus einem Helligkeitskanal (Y) und zwei Farbkanälen (C) besteht. Der Art der Farbdarstellung von YCC liegt die Überlegung zu Grunde, dass das menschliche Auge Helligkeitsunterschiede besser wahrnimmt, als Farbunterschiede, weshalb nur zwei Farbkanäle, jedoch ein eigener Helligkeitskanal verwendet werden. Eine Weiterentwicklung von YCC ist xvYCC (siehe xvYCC).

YPBRP: Bezeichnet ein Farbmodell für analoges Fernsehen, welches über den Component Videoanschluss übertragen werden kann. Genau wie beim digitalen Schwestermodell werden ein Helligkeitssignal (Y) und zwei Farbdifferenzsignale (Pb und Pr) getrennt voneinander übertragen. Der prinzipielle Aufbau ist sehr gut mit dem bei PAL gebräuchlichen YUV Farbmodell zu vergleichen (siehe Übersicht). Unterschiede ergeben sich lediglich bei der Skalierung der Blau- (Pb) bzw. Rotdifferenz (Pr).

YUV: Gibt die Bildsignale in dem Format aus wie es auf der DVD gespeichert ist: getrennt nach Helligkeit (Y) und den Farbdifferenzsignale U und V. Dieses Signal heißt Komponentensignal, weil das Signal in mehreren Komponenten übertragen wird.
Am Ende dieses Beitrags ist ein Schaubild, wie RGB in YUV umgewandelt werden kann.

Zeile: In der TV-Technik wird mit Anzahl der Zeilen die Anzahl der vertikal darstellbaren Bildpunkte (Pixel) bezeichnet. Im PAL-Standard (siehe PAL) sind dies 576 (sichtbare) Zeilen. Bei den horizontalen Bildpunkten spricht man in diesem Zusammenhang von Linien.

Zeilensprungverfahren: Im Zeilensprungverfahren, mit dem ein PAL-Bild (siehe PAL) dargestellt wird, beschreibt der Elektronenstrahl zu einem Zeitpunkt immer nur jede übernächste physische Bildschirmzeile. Da die Bildwiederholungsfrequenz (siehe Bildwechselfrequenz) jedoch enorm hoch ist, nimmt das menschliche Auge dies nur als ein Bild wahr.

Zoom: Bezeichnet eine Technik, mit der mittels eines optischen Systems ein Bild vergrößert, d. h. "herangeholt" wird oder umgekehrt. Bei LCD- und Röhrenprojektoren meist ein Einstellring hinter der Schärfe-Einstellung am Objektiv. Bei Fernseh- oder Abspielgeräten befindet sich meist ein entsprechender Knopf auf der Fernbedienung.
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